Sport

Kakitani gibt auf

Aktualisiert am 04.01.2016 10 Kommentare

Yoichiro Kakitani verlässt den FC Basel und kehrt zurück nach Japan. Der Stürmer konnte sich in Basel nie akklimatisieren.

Einer der wenigen Einsätze in dieser Saison: Yoichiro Kakitani im Kampf um den Ball gegen Mario Piccinochi vom FC Lugano.

Einer der wenigen Einsätze in dieser Saison: Yoichiro Kakitani im Kampf um den Ball gegen Mario Piccinochi vom FC Lugano.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Nun ist offiziell, was sich schon länger abgezeichnet hat: Yoichiro Kakitani kehrt zu seinem Heimatverein Cerezo Osaka nach Japan zurück. Dies hat der Verein heute mitgeteilt.

Der 25-jährige Japaner war seit Juli 2014 beim FCB unter Vertrag. Trotz umfassender Betreuung, Kakitani wurde sogar ein persönlicher Dolmetscher zur Verfügung gestellt, konnte er sich in Basel nie wirklich akklimatisieren. Kakitani kam mit grossen Vorschusslorbeeren nach Basel und wurde damals von den japanischen Medien intensiv am Rheinknie begleitet. Als er danach seine Zeit vornehmlich auf der Ersatzbank oder gar der Tribüne verbrachte, liess das Interesse nach.

Acht Tore geschossen

Der japanische Nationalspieler lief für den FCB in nationalen und internationalen Wettbewerbsspielen 27 Mal auf, schoss acht Tore und durfte einen Schweizer Meistertitel feiern. In dieser Saison kam er für die Mannschaft von Urs Fischer zu sieben Einsätzen; in der Meisterschaft bestritt er seine letzte Partie Ende September. Seinen einzigen Saisontreffer erzielte er in der 1. Super-League-Runde Mitte Juli.

Kakitani, der am Sonntag seinen 26. Geburtstag gefeiert hat, besass eigentlich beim FCB noch einen Vertrag bis 2018.Nun kehrt er zurück in seine Heimat und spielt künftig bei Cerezo Osaka, das den Aufstieg in die höchste japanische Liga knapp verpasst hat. Kakitani wird im Januar 2016 die Vorbereitung auf die Saison in der J-League 2 aufnehmen. (amu/si)

Erstellt: 04.01.2016, 10:16 Uhr

10

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Werbung

10 Kommentare

David Canela

04.01.2016, 13:27 Uhr
Melden 82 Empfehlung 1

Manchmal passt es halt nicht. Embolo hat wohl mehr überzeugt und Janko hat halt sofort eingeschlagen. An Streller war in seiner letzten Saison ohnehin kein vorbeikommen. Dem Spieler alles Gute für die Zukunft und den neuen Anlauf. Antworten


Leo Schmidli

04.01.2016, 14:22 Uhr
Melden 67 Empfehlung 11

"Faire Chancen" bekommt man nicht im Spiel, sondern erarbeitet sie sich im Training. Bei zwei Trainern hat es nicht gereicht, jetzt wechselt er zu einem japanischen Zweitligisten(!). Vielleicht ist er ja doch nicht so gut, wie er beschrieben wurde. Fehleinkäufe gehören aber nun einmal auch zum Geschäft. Antworten