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Leises Aufatmen beim FC Basel

Von Fabian Kern. Aktualisiert am 01.02.2012 17 Kommentare

Der FC Basel hat die internationale Transferperiode unbeschadet überstanden. Die Erleichterung hält sich beim Meister jedoch in Grenzen. «Die Aufregung war vor allem medial», sagt Sportkoordinator Georg Heitz.

FCB-Trainer Heiko Vogel kann auch in der zweiten Saisonhälfte auf die Dienste von Wirbelwind Xherdan Shaqiri zählen.

FCB-Trainer Heiko Vogel kann auch in der zweiten Saisonhälfte auf die Dienste von Wirbelwind Xherdan Shaqiri zählen.
Bild: Keystone

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Wintertransfers in der Super League

Basel (1. der Vorrunde). - Trainer: Heiko Vogel (De, Jahrgang 1975, seit 14. Oktober 2011). - Zuzüge: keine. - Abgänge: Pascal Schürpf (Aarau, leihweise). Fwayo Tembo (Sambia, Etoile du Sahel/Tun, leihweise). Sandro Wieser (Lie, Hoffenheim/De). Taulant Xhaka (Sz/Kos, Grasshoppers, leihweise)

Luzern (2.). - Trainer: Murat Yakin (Sz/Tür, 1974/seit 1. Juli 2011). - Zuzüge: Moshe Ohayon (Fr/Isr, Legia Warschau/Pol). Gezim Shalaj (Kriens, leihweise). - Abgänge: Daniel Fanger (Aarau). Cristian Ianu (Rum, Sion). Hakan Yakin (Sz/Tür, Bellinzona).

Young Boys (3.). - Trainer: Christian Gross (1954/seit 1. Juli 2011). - Zuzüge: Raul Bobadilla (Arg, Mönchengladbach/De). Michael Frey (YB U21). Alexander Gonzalez (Ven, FC Caracas). Josef Martinez (Ven, FC Caracas). Josh Simpson (Ka, Manisaspor/Tür). Matias Vitkieviez (Sz/Uru, Servette). - Abgänge: François Affolter (Werder Bremen/De, leihweise). Emiliano Dudar (Arg/It, DC United/USA). Issam Mardassi (Tun, Misr El Makasa/Ägy). Marco Schneuwly (Thun).

Servette (4.). - Trainer: João Carlos Pereira (Por, 1965/seit 29. November 2011). - Zuzüge: Thierry Moutinho (Sz/Por, Badajoz/Sp, 3. Division). - Abgänge: Matias Vitkieviez (Sz/Uru, Young Boys).

Thun (5.). - Trainer: Bernard Challandes (1951/seit 1. Juli 2011). - Zuzüge: «Fabiano» Vieira Soares (Br, Villa Nova/Br, 4. Division). Marco Schneuwly (Young Boys). - Abgänge: Mauro Lustrinelli (Rücktritt, Assistenztrainer von Challandes). Sekou Sanogo (Elf, Lausanne, leihweise).

Zürich (6.). - Trainer: Urs Fischer (1966/seit 19. April 2010). - Zuzüge: Loris Benito (Sz/Sp, Aarau). Stefan Glarner . Asmir Kajevic (Mont, Borca/Ser). «Pedro Henrique» Konzen (Br, Caxias/Br). Rafael «Ramazotti» de Quadros (Br/It, Avispa Fukuoka/Jap, 2. Division, leihweise). - Abgänge: Alexandre Alphonse (Fr/Guadeloupe, Brest). Dusan Djuric (Sd/Ser, Valenciennes/Fr). Milan Gajic (Ser, Zürich U21). Admir Mehmedi (Sz/Maz, Dynamo Kiew). Xavier Margairaz . Ricardo Rodriguez (Sz/Sp, Wolfsburg).

Grasshoppers (7.). - Trainer: Ciriaco Sforza (1970/seit 1. Juli 2009). - Zuzüge: Sehar Fejzulahi (Sz/Kos, Wil). Johann Vogel (vereinslos). Taulant Xhaka (Sz/Kos, Basel, leihweise). - Abgänge: Guillermo Vallori (Sp, 1860 München/De, 2. Bundesliga).

Lausanne-Sport (8.). - Trainer: Martin Rueda (1963/seit 1. Juli 2010). - Zuzüge: Sekou Sanogo (Elf, Thun, leihweise). Nestor Susaeta (Sp, Rayo Vallecano/Sp). - Abgänge: Nicolas Marin (Fr, Dubai FC/VAE).

Sion (9./36 Punkte Abzug). - Trainer: Laurent Roussey (Fr, 1961/seit 22. Februar 2011). - Zuzüge: «Aislan» Paulo Lotici Back (Br/De, Guarani/Br, 2. Division). Milos Bakrac (Mont, OFK Belgrad/Ser). Vullnet Basha (Sz/Kos, Xamax). «Danilo» Cirino de Oliveira (Br, Budapest Honved/Un). Cristian Ianu (Rum, Luzern). Xavier Margairaz (Zürich). Geoffrey Tréand (Fr, Xamax). Sébastien Wüthrich (Xamax). - Abgänge: Stefan Glarner (Zürich). Billy Ketkeophomphone (Fr/Laos, Tours/Fr, 2. Division). Giovanni Sio (Fr/Elf, Wolfsburg/De). Fabrizio Zambrella (Sz/It, PAS Giannina/Grie).

Bemerkungen: Vermerkt wurden nur vollzogene Transfers. - Internationale Transfers sind noch bis 15. Februar, Schweizer Transfers bis 28. Februar erlaubt. Lokal ausgebildete Spieler unter 21. Jahren dürfen noch bis 31. März wechseln. SI

(Stand: Mittwoch, 1. Februar, 9:30 Uhr)

Beim Durchzählen im heutigen Training kann Heiko Vogel zufrieden feststellen: Shaqiri da, Xhaka da – alle Leistungsträger sind trotz zum Teil sehr lukrativen Angeboten aus dem Ausland am Rheinknie geblieben. Die Erleichterung darüber ist beim FC Basel aber nicht riesig. «Es freut uns sehr, dass alle noch da sind. Aber wir wussten immer, wie realistisch ein Abgang wirklich war», sagt Sportkoordinator Georg Heitz. Die Aufregung sei vor allem durch die Medien geschürt worden.

Cheftrainer Vogel sagte allerdings schon vor einer Woche, dass er froh sein werde, wenn die internationale Transferperiode vorbei ist. Und auch Heitz räumt ein: «Es wäre vermessen zu sagen, wir hätten erwartet, dass niemand wechselt.» Der FCB wäre aber nicht unvorbereitet getroffen worden, falls einer oder mehrere Spieler den Verein verlassen hätten. «Wir halten ständig Ausschau nach interessanten Spielern, das ist unsere Pflicht», sagt Heitz. Vor einem Jahr reagierte der Schweizer Meister auf den Wechsel von Samuel Inkoom zu Dnjepropetrowsk umgehend mit der Verpflichtung von Markus Steinhöfer.

Unbekannte Gesichter bei der Konkurrenz

In der Super League ist der FC Basel der einzige Verein, der im Januar keinen einzigen neuen Spieler unter Vertrag genommen hat. Die Konkurrenz war zum Teil sehr aktiv an der Transferfront. Hinsichtlich der Stärkeverhältnisse hält man sich beim FCB bedeckt. Während Vogel sich ohnehin nur ungern über andere Teams äussert, ist es für Heitz noch zu früh für eine Einschätzung. «Viele der neuen Spieler kennen wir noch nicht. Wir müssen zuerst sehen, wie gut sie sind», sagt der 42-Jährige. Deshalb stuft er auch den FC Zürich trotz des Verkaufs von sechs Stammspielern noch nicht unbedingt schwächer ein als in der ersten Saisonhälfte: «Vielleicht sind das super Spieler, die der FCZ geholt hat.» Als heisseste Titelrivalen schätzt Heitz aber natürlich die ersten Verfolger in der Tabelle ein: die Young Boys und den FC Luzern.

Zudem sind in der Schweiz immer noch Transfers möglich. Bis Mitte Februar können Schweizer Clubs noch Spieler aus dem Ausland verpflichten, Wechsel innerhalb der Schweiz sind sogar noch bis Ende Februar möglich. «Wir müssen abwarten, was da noch alles passiert», meint Heitz. Den FCB wird dies aber wohl nicht betreffen. Ein Wechsel zu einem anderen Super-League-Club ist angesichts des anstehenden Champions-League-Achtelfinals gegen Bayern München und der Aussicht auf einen möglichen Doublegewinn für keinen Basler verlockend. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.02.2012, 11:49 Uhr

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17 Kommentare

Remo Nydegger

01.02.2012, 15:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Zimmermann Vorletzte Saison fielen sowohl Streller als auch Frei Wochenlang aus! Dann sprangen halt andere in die Bresche. Trotzdem holte man Yb noch ein und wurde Meister. Antworten


joachim kahn

01.02.2012, 12:35 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der FCB kann sich nur selbst schlagen in dieser Saison. YB hat massiv aufgerüstet und wird mit Sion zusammen der/die 1. Verfolger sein. Alle anderen Clubs denke ich werden mit der Meisterschaft nichts am Hut haben. Spieler wie Staff haben in der Winterpause sehr gut kommuniziert. Bravo Antworten



FC Basel

Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 07:10
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.0512:15Cipolla - Wawrinka
Stand: 25.05.2012 14:45
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0511:00Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0511:00Federer - Kamke
28.0511:00Bolelli - Nadal
28.0511:00Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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