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Mourinhos Irrtümer, Messis Tore

Von Florian A. Lehmann/si. Aktualisiert am 27.04.2011

Real Madrid steht nach dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Barcelona mit dem Rücken zur Wand. Die «Königlichen» verloren ihr Heimspiel 0:2.

1/13 Die grosse Figur im Bernabéu: Lionel Messi schiesst mit seinen beiden Treffern den FC Barcelona so gut wie in den Final der Champions League. Der...
Bild: Reuters

   

Champions League, Halbfinal-Hinspiel

Real Madrid - FC Barcelona 0:2 (0:0)
Santiago Bernabeu. - 80'000 Zuschauer. - SR Stark (De). - Tore: 76. Messi 0:1. 87. Messi 0:2.
Real Madrid: Casillas; Arbeloa, Sergio Ramos, Albiol, Marcelo; Xabi Alonso, Pepe, Lassana Diarra; Özil (46. Adebayor), Cristiano Ronaldo, Di Maria.
Barcelona: Valdes; Dani Alves, Piqué, Busquets, Puyol; Xavi, Mascherano, Keita; Pedro (71. Afellay), Messi, Villa (90. Sergi Roberto).
Bemerkungen: Real Madrid ohne Khedira, Gago (beide verletzt) und Carvalho (gesperrt). Barcelona ohne Iniesta, Adriano, Maxwell, Bojan (alle verletzt) und Abidal (krank). 45. Rote Karte gegen José Pinto (Ersatzgoalie von Barcelona). 61. Rote Karte gegen Pepe. 64. Real-Trainer José Mourinho auf die Tribüne verwiesen. Verwarnungen: 39. Arbeloa. 44. Dani Alves. 53. Sergio Ramos (im nächsten Spiel gesperrt). 57. Mascherano. 83. Adebayor (alle Foul).

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Im dritten «El Clásico» innert elf Tagen hiess der Sieger erstmals FC Barcelona. Beide Treffer erzielte der Argentinier Lionel Messi auf wunderbare Weise (76./87.), der damit im elften Champions-League-Spiel den elften Treffer erzielte. Der Superstar sorgte damit für eine hervorragende Ausgangslage der Katalanen für das Rückspiel am 3. Mai.

Insgesamt gab es in der gehässigen Partie drei Platzverweise, wobei sich nur einer davon auf die Anzahl Spieler auf dem Feld auswirkte. Der Portugiese Pepe sah nach einer Stunde nach einem Einsteigen gegen Dani Alves die rote Karte; ein harter, aber vertretbarer Entscheid des deutschen Schiedsrichters Wolfgang Stark, der diese schwierige Partie gut leitete.

Mourinhos Worte und Taktik

Das fand offenbar auch José Mourinho. Seine hämischen Kommentare gegen die Offiziellen brachten dem Real-Trainer aber nichts weiter als einen Platzverweis ein. Den Rest der Partie musste der Portugiese von der Tribüne aus verfolgen. Die erste rote Karte hatte Barça-Ersatzgoalie José Pinto unmittelbar nach dem Pausenpfiff kassiert. Er soll auf dem Weg in die Kabine Real-Verteidiger Alvaro Arbeloa geohrfeigt haben.

Alles in allem war der Sieg von Barcelona hochverdient. Die Gäste taten mehr fürs Spiel und hatten mehr Ballbesitz, während sich Real als Heimteam zu passiv und destruktiv verhielt. Für die Madrilenen wird es damit sehr schwer, sich erstmals seit 2002 wieder für den Final zu qualifizieren. Zudem hat Mourinho in der Defensive personelle Sorgen. Neben Pepe wird auch Verteidiger Sergio Ramos gelbgesperrt fehlen.

Revanche für 2009?

Es müsste schon ein Wunder passieren, wenn der Final im Londoner Wembley nicht Manchester United gegen Barcelona heissen würde. Die «Red Devils» hatten sich am Dienstag souverän auf Schalke durchgesetzt, ebenfalls mit 2:0. Es käme dabei zu einem Revival des Finals von 2009 im Römer Olympiastadion. Damals setzten sich die Katalanen gegen ManU durch. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.04.2011, 23:18 Uhr

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