Sport
Schock für Lucien Favre
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 02.05.2011
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Eigentlich hätte Favre Grund zur Freude. Nach den grandiosen Siegen über Köln, Dortmund und Hannover hat der Romand Gladbach die Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg zurückgegeben. «Ich kann nicht über Fussball sprechen», sagt Favre aber mit trauriger Stimme. Vereinsarzt Jens-Felix Kühlmorgen sei völlig unerwartet gestorben. «Er war noch so jung und voller Energie und Lebensfreude», schildert der Schweizer. Der ganze Verein befinde sich in einem regelrechten Schockzustand.
«Obwohl ich erst dreieinhalb Monate hier bin, hatte ich zu Jens-Felix bereits einen hervorragenden Draht», so Favre. Er habe mit ihm sehr viel über den Fussball philosophiert. «Jens-Felix war für mich schon eine Bezugsperson geworden. Noch am Sonntag haben wir uns sicher fast eine Stunde lang über das Spiel in Hannover unterhalten», sagt Favre. Der Gladbacher Arzt sei ein feiner und zugänglicher Mensch gewesen. «Ich bin einfach nur traurig.» Der Arzt sei offenbar an einem Schlaganfall oder an einem Herzinfarkt verstorben. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.05.2011, 15:15 Uhr
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