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«Rückkehrer wie Frei und Streller bringen uns den psychologischen Vorteil »

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 16.04.2010 11 Kommentare

Christian Gross ist in Basel längst Geschichte und auch vergessen. Der Deutsche Thorsten Fink ist mit dem FCB längst aus dem Schatten des Zürchers herausgetreten.

Basler Jubel: Trainer Thorsten Fink herzt seinen Torjäger Alex Frei. Der Internationale kann nach seinem Armbruch bald wieder ins Geschehen eingreifen

Basler Jubel: Trainer Thorsten Fink herzt seinen Torjäger Alex Frei. Der Internationale kann nach seinem Armbruch bald wieder ins Geschehen eingreifen

Fink ist ein taktischer Fuchs und ein glänzender Motivator, der es auch ausgezeichnet versteht, sanft auf der psychologischen Klaviatur zu spielen. Im Titelrennen gegen Leader YB sagt er zu baz.ch/Newsnet: «Bei uns kehren schon bald vier Leistungsträger zurück, das bringt den psychologischen Vorteil.» Mit Leistungsträgern meint Fink Torhüter Franco Costanzo, Abwehrchef David Abraham und vor allem die beiden Torjäger Marco Streller und Alex Frei, die zurzeit noch verletzt sind. Die Basler bleiben der hartnäckige Verfolger von YB.

Nach der Niederlage der Berner bei GC und dem Sieg des FCB gegen St. Gallen beträgt der Vorsprung von YB nur noch drei Punkte. Dass der FCB immer noch vom Titel träumen darf, ist vor allem das Verdienst von Thorsten Fink. Trotz der vielen Ausfälle hat er nie gejammert. Er hat seine sogenannten Ersatzspieler immer starkgeredet. «Jammern nützt ja nichts. Das machen nur Trainer, die für sich ein Alibi suchen», sagt er absolut richtig. Fink redet seine Spieler stark. Er spricht deshalb auch nicht von Stammspielern. «Stammspieler sind bei uns alle», sagt Fink. «Ausfälle bedeuten auch, dass sich andere Spieler profilieren können», so Fink. Er sei von der Qualität des gesamten Kaders restlos überzeugt.

«Ich bin nicht überheblich»

Fink strahlt stets eine gesunde Portion Selbstvertrauen aus. Das wird ihm auch schon mal als Überheblichkeit oder Arroganz ausgelegt. Gegen dieses Image wehrt er sich aber zu Recht. «Ich bin zwar ein temperamentvoller Mensch, aber niemals überheblich», versichert Fink. Er sei ein einfacher Zeitgenosse, der offen und ehrlich seine Meinung sage. Von seinen ehemaligen Trainern wie bespielsweise Ottmar Hitzfeld habe er das Gute aber auch das Schlechte mitgenommen. «Ottmar Hitzfeld hat in der Mannschaft eine klare Hirarchie bestimmt und den Spielern ein enormes Selbstvertrauen eingeflösst», sagt Fink. Hitzfeld sei auch im Umgang mit den Medien ein absoluter Profi gewesen. Im taktischen Bereich arbeite er mit seinen Spielern in den Trainings hingegen mehr und intensiver, als das Hitzfeld in München praktiziert habe. «Aber das musste er auch gar nicht», sagt Fink. Hitzfeld habe bei den Bayern ja immer eine fertige Mannschaft mit gestandenen Profis zur Verfügung gehabt.

Freis Armbruch ist bestens verheilt

Fink wagt für die Rückkehr seiner beiden Internationalen Alex Frei und Marco Streller eine vorsichtige Prognose. «Ich hoffe, dass Alex am 2. Mai im Heimspiel gegen Bellinzona sein Comeback geben kann.» Am kommenden Samstag vor acht Wochen hatte sich der Torjäger im Spiel gegen Aarau einen Oberarmbruch zugezogen. Eine Röntgen-Nachuntersuchung hat jetzt ergeben, dass der Knochen bei Alex Frei bestenst verheilt ist. Streller, der an einer Verletzung am Wadenbein laboriert, soll schon im Spiel gegen GC wieder bereit sein. Am kommenden Sonntag spielt der FC Basel zu Hause gegen den FC Luzern. Leader YB muss zum schweren Auswärtsspiel nach Sion reisen. Und Fink spricht von einem psychologischen Vorteil für Basel. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.04.2010, 11:24 Uhr

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11 Kommentare

Urs Zeder

16.04.2010, 11:37 Uhr
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Nein, Thorsten Fink wirkt überhaupt nicht arrogant. Der nervt höchstens (seine Gegner) mit seiner so erfolgreichen Mannschaft. Antworten


Jean Nabholz

16.04.2010, 11:40 Uhr
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@thomas niggli Von wegen dass Christian Gross vergessen und längst Geschichte ist ist....Trotzdem habe ich grossen Respekt vor Fink er macht seine Arbeit gut. Antworten



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