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«Schlussendlich ist das für uns ein gefühlter Sieg»

Von Florian Raz, Zürich. Aktualisiert am 12.05.2011 34 Kommentare

Gegen den FCZ gelang Marco Streller der 13. Assist der Saison. Nach dem 2:2 findet er vor allem lobende Worte für seinen Sturmpartner Alex Frei.

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Marco Streller litt. Zumindest sah es von der Tribüne her während mehr als einer Stunde so aus. Kaum einen Ball konnte der Stürmer in den Reihen des FC Basel halten, seine Sprints blieben ohne Erfolg, seine Kopfballverlängerungen landeten überall, nur nicht im Lauf seines Sturmpartners Alex Frei. Dann kam die 64. Minute und Strellers erste gefährliche Aktion; Frei konnte da noch nicht von seinem Zuspiel profitieren. Fünf Minuten später war das anders, verbuchte Streller seinen 13. Assist und Frei seinen 23. Saisontreffer. Das 1:1 ebnete den Weg zum 20. Spiel ohne Niederlage gegen den FC Zürich.

BaZ: Marco Streller, während 70 Minuten musste der FC Basel gegen den FC Zürich hartes Brot essen. Woran hat es gelegen, dass Ihr Team derart dominiert worden ist?
Marco Streller: Ich weiss es nicht. Wir sind immer einen Schritt zu spät gekommen, egal, ob das hinten oder vorne gewesen ist. Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben viel zugelassen. Aber schlussendlich ist das 2:2 ein gefühlter Sieg für uns.

Können Sie sich an ein anderes Spiel mit dem FCB erinnern, in dem Sie derart unter Druck waren – und trotzdem nicht verloren haben?
Also, in der zweiten Halbzeit hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass wir derart unterlegen waren – in der ersten natürlich schon. Aber nach dem 1:1 ist dieses Gefühl zurückgekommen, dass wir eigentlich gar nicht verlieren können, weil die Statistik so sehr auf unserer Seite ist. Am Ende haben wir gespürt, dass Zürich nicht mehr in einen Konter laufen wollte, dass sie nicht mehr auf Biegen und Brechen den Sieg gesucht haben.

Und der FCB hatte Alex Frei, der eben kaum eine Chance braucht, um seine Tore zu erzielen.
Das ist eben Alex, er trifft aus allen Lagen. Ich bin froh, dass wir ihn haben.

Er war sechzig Minuten lang praktisch nicht zu sehen, und dann macht er seine zwei Tore. Können Sie dieses Phänomen erklären?
Das zeichnet ihn halt aus. Und darum ist es eben geil, dass wir ihn haben und dass er in so einer guten Form ist. Er steht immer richtig. Das muss man sich auch erarbeiten und das wird bei mir auch irgendwann wieder der Fall sein.

Alex Frei trifft in Serie. Aber was ist mit Ihrer Treffsicherheit passiert?
Momentan funktioniert es bei mir einfach nicht. Aber solange Alex das Tor trifft, ist das ja okay, oder? Ich habe immerhin einen wichtigen Skorerpunkt gemacht. Und schlussendlich spielt es keine Rolle, wer die Tore erzielt, auch wenn ich als Stürmer natürlich gerne wieder einmal treffen würde. Aber ich fühle mich im Moment gut, wir haben schliesslich einen Punkt hier in Zürich geholt.

Der FCB hat vor der Pause sehr häufig lange Bälle nach vorne geschlagen, anstatt flach zu kombinieren. War das von Beginn weg der Plan?
Nein, das war nicht die Idee, die Zürcher haben uns einfach sehr gut zugestellt. Sie haben auch ein bisschen abgewartet und haben uns nicht ganz vorne attackiert. Das hat uns auch ein wenig überrascht, denn bislang haben sie uns immer sehr früh angegriffen. Weil sie so gespielt haben, haben wir mehr mit langen Bällen gearbeitet. Aber das ist seit zwei Jahren ja nicht mehr unser Stil, deswegen können wir das nicht mehr so gut (lacht).

Jetzt folgen noch drei Finalspiele, die über den Meistertitel entscheiden.
Gut, das wäre auch so gewesen, wenn es hier einen Sieger gegeben hätte. Zürich liegt ein Tor vor uns – da darf man sich nichts mehr erlauben.

Wenn das 2:2 für Sie ein gefühlter Sieg ist – muss es dann für den FCZ eine gefühlte Niederlage sein?
Also, wenn du zweimal führst, und wenn du so viele Chancen vergibst, dann denke ich schon, dass dies der Fall ist.

Liegt demnach der psychologische Vorteil im Titelrennen nach dieser Begegnung aufseiten des FCB?
Nein, so würde ich das nicht formulieren. Beide Mannschaften haben nicht verloren, was wohl das primäre Ziel beider Seiten gewesen ist. Und jetzt kann es auch auf das Torverhältnis ankommen.

Das heisst, Sie müssten auch wieder einmal als Torschütze eingreifen?
Genau so ist es. (Basler Zeitung)

Erstellt: 12.05.2011, 12:06 Uhr

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34 Kommentare

Peter Habützel

12.05.2011, 13:06 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Auch als grosser FCB-Fan muss ich leider sagen, dass der FCZ besser und intelegenter gespielt hat - wo war das Mittelfeld?? - wo war die Verteidigung?? Und Abraham mit dem saudummen Faul/gelbe Karte - Danke Abraham :-(((((
WIR ECHTEN FCB-FANS WOLLEN KEINE KRAWALLBRÜDER - ZEIGEN WIR ES AM SONNTAG IM JOGGELI, DASS WIR ZUSCHAUER DAS NICHT WOLLEN! JEDER SOLL EINE ROTE KARTE A4 MITNEHMEN UND ZEIGEN!!!
Antworten


Markus Voegelin

12.05.2011, 14:33 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Ich war, wie bei jedem Auswärtsspiel,in Zürich.Was diese Spieler boten lohnt sich nicht zu kommentieren. FCZ war ausser Frei und Shaquiri auf jedem Posten besser. Wenn wir 2012 international spielen wollen, müssen wir uns ganz dringend verstärken.3 neue Verteidiger,1 Spielmacher und 1 neuer Stürmer!ABER BITTE KEINE AUSLAUFMODELLE,sondern Spieler vom Format der Saison 2002/2003.Geld ist vorhanden!! Antworten



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