Sport
«Sehe Yakin noch immer als grandiosen Fussballer»
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 18.11.2010 8 Kommentare
(baz.ch/Newsnet)
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Mit einem Unentschieden endete das Länderspieljahr 2010 für die Schweiz. Alex Frei schoss beide Tore und beendete damit seine Torflaute nach über einem Jahr. Ottmar Hitzfeld zieht um 10.30 Uhr Bilanz. baz.ch/Newsnet berichtet live von der Medienkonferenz:
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Die Medienkonferenz verzögert sich noch etwas.
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Die Schweiz wird am 10. August 2011 in Liechtenstein spielen, in Vaduz, um genau zu sein.
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Zu Hakan Yakin, gab es ein Gespräch?
«Ich sprach zur Mannschaft, aber ich habe im Training mit Hakan über seine Rolle gesprochen. Jetzt hat er seine Chance verdient, auch weil Streller und Derdiyok ausgefallen sind. Wir haben zum ersten Mal so gespielt. Und er seine Rolle gut ausgefüllt. Wenn Frei fit war und wir einen grossen Stürmer hatten, dann hat Frei in dieser Rolle gespielt.»
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«Ich sehe Yakin noch immer als gradiosen Fussballerspieler. Wir hatten ein Freundschaftsspiel. Er hat sich anfänglichen Schwierigkeiten an den Rhythmus gewöhnt und hatte einige gute Ballstafetten. Und er zeigte auch gute stehende Bälle.»
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«Die Frage, ist, was man vorne für einen Spieler braucht. Ich kann Hakan Yakin nicht auf der Position von Schwegler oder Inler spielen lassen. Ich kann ihn nur als hängende Spitze bringen, was er ja auch bei Luzern spielt.»
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«Es hat mich gefreut, dass Hakan in einem Freundschaftsspiel über sich hinausgewachsen ist und sich merklich steigert. Ich wollte ihn nach 70 Minuten auswechseln, aber er machte Fortschritte auch noch nach 75 Minuten, deshalb liess ich ihn auf dem Feld.»
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Die Entwicklung der Mannschaft
«Es hängt immer von den Resultaten ab. Die Resultate waren in diesem Jahr nicht positiv. Vor einem Jahr war die WM vor der Türe und hatten die Qualifikation erfolgreich abgeschlossen. Jetzt haben wir die Qualifikation für die Euro begonnen. Wir haben zweimal verloren und einmal gewonnen. Diese Entwicklung ist nicht gut, aber die spielerische Entwicklung ist gut. Schwegler hat einen riesigen Schritt gemacht. Auch mit dem Spiel aus der Abwehr. Es ist ein Unterschied, ob wie mit Von Bergen und Grichting oder mit Djourou und Affolter oder Senderos spielen. Wir sind auf gutem Weg.»
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«Im Mittelfeld haben wir einen Stamm gefunden, auf den wir aufbauen können. Wie wir im Sturm spielen, wird sich zeigen.»
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Die Frage nach Djourou
«Die Chancen für einen Spieler von diesem Format sind sehr gut, wenn er bei seinem Verein regelmässig spielt. Dann ist er bei uns ein Leistungsträger.»
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Am meisten gefreut 2010?
«Keine Frage. Der Sieg gegen den Weltmeister Spanien, auch wenn wir das damals noch nicht wussten. Es war historisch und das bleibt. Wie lange musste die Schweiz zuvor warten? 100 Jahre? Aber ich war natürlich auch enttäuscht über das Ausscheiden an der WM, zumal wir dann gegen Brasilien hätten spielen können. Das ärgert mich heute noch. Wir müssen gegen Malta nochmals einen guten Test zeigen, um gegen Bulgarien die Aufholjagd zu starten.»
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«Die Niederlage in Montenegro hat mich masslos geärgert, weil Montenegro nicht die bessere Mannschaft war. Es war ein kapitales Spiel und wir sind leider mit leeren Händen nach Hause geflogen.»
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Was ist 2010 für ein Jahr?
«Unglaublich spannend. Die Vorbereitung auf die WM. Der WM-Beginn, das war ein einmaliges Erlebnis in meiner Fussball-Karriere. Aber man richtet den Blick nach vorne. Ich hoffe, dass wir auch am nächsten grossen Turnier mitmachen können.»
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Zukunft von Alex Frei
«Wir hoffen natürlich, dass Alex Frei jetzt wieder ganz grossen Gefallen an der Nationalmannschaft gefunden hat. Aber wir müssen ihm auch Zeit geben. Im nächsten Jahr können wir ihn dann wieder angreifen.»
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«Ich habe mit ihm per SMS Kontakt gehabt und wir hatten auch einmal kurz telefoniert. Er kannte meine Meinung, die habe ich ihm auch Kund getan. Es war sein persönlicher Entscheid.»
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Quali-Ausgangslage
«Ich mache mir nie grosse Rechnungen. Für mich zählt das nächste Spiel in Bulgarien. Dort müssen wir drei Punkte holen. Dann konzentrieren wir uns auf England.»
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Aussenverteidiger
«Wir haben Möglichkeiten. Behrami hätte Verteidiger gespielt, wenn er nicht verletzt gewesen wäre. Wir können auch Shaqiri im Notfall hinten bringen. Aber wir beobachten auch die Jungen wie Berardi oder Daprela.»
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Dzemaili kein Thema?
«Wenn er regelmässig spielt, dann ist er ein Thema. Aber er ist immer wieder verletzt oder sitzt auf der Bank. Und wenn etwas mit Inler oder Schwegler ist, dann kann Dzemaili direkt zurückkommen und spielen. Wir müssen ihn nicht für die Bank holen.»
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Damit ist die letzte Medienkonferenz des Jahres mit Ottmar Hitzfeld beendet. Das Nationalmannschafts-Jahr 2011 geht am 7. Februar mit der Besammlung für das Testspiel in Malta wieder los.
Erstellt: 18.11.2010, 09:46 Uhr
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8 Kommentare
Wenn ein Djourou, Senderos, Behrami etc. als Dauerverletzte spielen sobald sie wieder alleine gehen können, finde ich die Aussage über Dzemaili mehr als fragwürdig. Mit einem "grossen" spielt man Hauruck a la GB, denn ein "Grosser" dort vorne fehlt der Nati gänzlich. Wer Tribünenspieler aufbietet und gestandene Serie A Spieler zuhause lässt setzt mehr als ein Fragezeichen. Antworten
die variante mit yakin als hängende spitze hat sich ja gestern mehr als bewährt. eine andere variante wäre, auf einen der beiden 6er zu verzichten. wenn ich aber höre, dass hitzfeld an der pk gesagt hat: "wenn ich aber mit einem grossen stürmer spiele, habe ich keinen platz für ihn. dann würde frei als hängende spitze spielen", muss ich an seinem sachverstand zweifeln! ich kann es nicht glauben! Antworten



