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Shaqiri will den FCB im Sommer verlassen
Von Manuel Bertschi. Aktualisiert am 02.02.2012 20 Kommentare
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Nach der Transferperiode ist vor der Transferperiode. Kaum ist die hektische Zeit der Übertritte und Last-Minute-Wechsel am Dienstagabend zu Ende gegangen, sind Spekulationen über abwanderungswillige Fussballer wieder voll im Gang. Dieser Kreislauf stoppt schon gar nicht vor dem FC Basel, der mit seinen Talenten attraktiver Verhandlungspartner gewesen wäre. Dem FCB aber ist es gelungen, die winterliche Transferperiode ohne gewichtige Abgänge hinter sich zu bringen.
Ab Sommer wird der Schweizer Meister jedoch ohne Xherdan Shaqiri auskommen müssen. Den 20-jährigen Leistungsträger zieht es nach dem letzten Saisonspiel gegen YB wohl ins Ausland. «Im Moment ist der FCB der richtige Verein für Xherdan», sagt Bruder und Berater Erdin Shaqiri, «aber es ist klar, dass er sich nur im Ausland weiterentwickeln kann. Dieser Schritt muss im Sommer folgen, denn viermal in der Super League gegen dieselbe Mannschaft zu spielen, bringt ihm nun wirklich nicht mehr viel.»
Bundesliga im Fokus
Welches neue Trikot sich Basels flinker Mittelfeldfummler überstreifen wird, ist noch unklar. Zenit St. Petersburg und Galatasaray Istanbul vermochten Shaqiri bislang nicht zu überzeugen. Andere konkrete Angebote seien nicht eingegangen, «nur lose Anfragen, die nicht ernst zu nehmen waren», erzählt Erdin Shaqiri. Sein jüngerer Bruder strebe nach Höherem, nach einem Topclub, vorzugsweise in der deutschen Bundesliga. Logisch also, dass ein Club wie der FC Bayern München auf der Interessentenliste vermutet wird.
Mehr als eine Mutmassung ist Bayerns Interesse an Shaqiri derzeit allerdings nicht. «Die Münchner haben weder mit Xherdan noch mit mir Kontakt aufgenommen», berichtet Erdin Shaqiri. Der 21-jährige Spielerberater, der neben seinem Bruder auch Profis wie Admir Mehmedi und Adrian Nikci betreut, weiss von keinem spruchreifen Angebot des deutschen Rekordmeisters zu berichten. «Sobald eine konkrete Offerte eingehen sollte, liefe alles zuerst über den FCB und erst später über mich», konkretisiert Erdin.
Spielt das Basler Eigengewächs weiterhin so überzeugend wie in der Vorrunde, dürfte das Faxgerät auf der FCB-Geschäftsstelle bald heiss laufen. Der Champions-League-Achtelfinal gegen Bayern München diente Shaqiri bislang als plausibler Grund, in der Schweiz zu bleiben. Dieses Argument ist bis im Sommer verflogen. (Basler Zeitung)
Erstellt: 02.02.2012, 10:08 Uhr
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20 Kommentare
Mal sollte Shaqiri sehr zu Gute halten, dass er der Verlockung des schnellen Geldes widerstanden hat und dem FC Basel in einer fantastischen Situation nicht im Stich lässt. Dass eine weitere Entwicklung in dieser Schweizer Chaosliga nicht möglich ist, ist auch vollkommen überzeugend. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen auch mal Gedanken machen.. z.B.: ein Fusion mit österreich etc.. Antworten

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