So brachte Gross den VfB Stuttgart auf Kurs

In nur fünf Spielen holte Christian Gross mit Stuttgart einen Punkte mehr als Markus Babbel zuvor in 15 Partien. Das Erfolgsrezept heisst Kontinuität.

Stammspieler mit Vertrauen: Christian Gross setzt bei der Aufstellung auf Konstanz und hat Erfolg damit.

Stammspieler mit Vertrauen: Christian Gross setzt bei der Aufstellung auf Konstanz und hat Erfolg damit.
Bild: Reuters

Christian Gross war nach Stuttgart geholt worden, um den Traditionsverein aus der Abstiegsgefahr zu führen. Und schon nach nur fünf Partien richtet sich der Blick im Schwabenland nicht mehr besorgt nach unten, sondern hoffnungsvoll nach oben. «Man merkt, dass die Mannschaft inzwischen gefestigter spielt. aber wir sind noch lange nicht da, wo wir spielerisch hinwollen», nährt der Zürcher zusätzlich die Hoffnungen der VfB-Fans.

Die «Stuttgarter Zeitung» würdigt den Weg «zurück in die Erfolgsspur» als «einem klaren Plan» folgend. Nachdem Markus Babbel den modernen Trend der grossen Klubs nachahmte und seine Formation für praktisch jedes Spiel änderte – das berühmte Rotationsprinzip –, setzt Christian Gross vor allem auf feste Bausteine und Konstanz in der Aufstellung.

Veränderte Hierarchie

Jens Lehmann ist trotz seines Ausrasters zum Ende des letzten Jahres und der damit verbundenen Sperren unter Gross gesetzt. Vor ihm steht die Achse mit Serdar Tasci, Sami Khedira und Pawel Pogrebnjak. Sie hievte der Trainer auch in der teaminternen Hierarchie nach oben, derweil der frühere Captain Thomas Hitzlsperger inzwischen zu Lazio Rom, Bastürk zu den Blackburn Rovers abgeschoben wurden und Julian Schieber, unter Babbel immerhin treffsicherster VfB-Spieler, keine Rolle mehr spielt.

Und es ist kaum anzunehmen, dass Cacau das Sturmduo Pogrebnjak/Ciprian Marica verdrängen kann. «Beide sind einsatzfreudig, harmonieren und kommunizieren gut», lobt Gross seine beiden Angreifer. «Die beiden sind dabei, aus dem Schatten von Mario Gomez herauszutreten – was nicht einfach ist», so der Zürcher.

Die Resultate bestätigen Gross auf seinem Weg der grösstmöglichen Konstanz in Personalfragen. Und die Doppelbelastung mit der Champions League droht voraussichtlich nur noch zwei Partien; im Achtelfinal wartet Titelhalter Barcelona auf die Schwaben. Doch auch dies dürfte Gross nicht ins Rotieren bringen. (son)

Erstellt: 05.02.2010, 12:09 Uhr

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FC Basel

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
17.03.10 GC Zürich - FC Sion 2 : 0 (1:0)
R Mannschaft Sp S U N Tvh P
1. Young Boys Bern 24 17 2 5 50:28 53
2. FC Basel 24 15 4 5 54:31 49
3. GC Zürich 23 12 2 9 41:30 38
4. Luzern 24 11 5 8 42:34 38
5. St. Gallen 24 9 6 9 36:32 33
6. Zürich 23 8 7 8 37:33 31
7. Neuchâtel Xamax 24 8 7 9 39:35 31
8. FC Sion 24 8 7 9 33:38 31
9. Bellinzona 24 5 3 16 33:67 18
10. Aarau 24 2 5 17 22:59 11




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