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Starkes Spiel, mangelhafte Effizienz
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 05.02.2012 35 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Ein Alleingang zum 15. Meistertitel der Clubgeschichte des FC Basel ist es noch nicht. Doch mit dem FC Sion war auch eine der stärksten Mannschaften zu Gast in der «Tiefkühltruhe» St.-Jakob-Park. Dennoch lieferten sich die Kontrahenten einen packenden Zweikampf. Je ein Aluminiumtreffer und Grosschancen auf beiden Seiten sorgten für einige Unterhaltung. «Wir haben unglaublich viele Torchancen herausgespielt. Bei einem besseren Platz machen wir auch die Tore», zieht FCB-Trainer Heiko Vogel zufrieden Fazit.
Die kalten Temperaturen schienen von aussen kein Problem darzustellen – abgesehen vom Platz. «Der Platz war halb angefroren. Das machte das technische Spiel sehr schwierig», erklärt Assistenztrainer Marco Walker. Einer, dem die Minusgrade so richtig Beine machten, ist Philipp Degen. Der Rückkehrer machte in seinem ersten Auftritt über 90 Minuten enorm viel Betrieb in der gegnerischen Platzhälfte. «Die Temperaturen waren sehr tief. Aber trotzdem war das ein sehr ansprechendes Spiel», meint der Lampenberger.
Zwischen 70 und 80 Prozent
Die Hoffnungen, die Vogel in Degen hatte, konnte der knapp 29-Jährige bereits im ersten Spiel erfüllen. Immer wieder tauchte der frühere Nationalspieler im Strafraum von Andris Vanins auf und harmonierte auf der rechten Seite hervorragend mit Xherdan Shaqiri. «Ich bin erst bei 70 bis 80 Prozent meines Leistungsvermögen, aber ich gebe alles für das Team», sagt Degen bescheiden. Er sei überglücklich, beim FCB zu sein, auf dem Feld zu stehen und gesund zu sein. Dass er lange nicht gespielt hat, merkte man ihm nicht an.
Durch die Nominierung von Degen musste Markus Steinhöfer auf der linken Seite spielen. Der Deutsche tat dies in solider Art und Weise, schaltete sich ebenfalls in die Offensive ein und wurde hinten nur einmal überlaufen. Mehr Mühe hatte da Radoslav Kovac. Zwar machte der Ersatz für den kranken David Abraham seine Sache über weite Strecken gut, aber in drei Szenen zwischen der 50. und der 60. Minute sah er ganz schlecht aus. Zweimal rettete der starke Torhüter Yann Sommer gegen Xavier Margairaz, einmal warf sich der omnipräsente Aleksandar Dragovic in den Schuss von Sion-Stürmer Danilo.
Die fehlende Effizienz
Auf der anderen Seite des Platzes bemühte sich der Meister redlich um einen Torerfolg. Xherdan Shaqiri war über weite Strecken die treibende Kraft im Basler Angriff, zwingende Chancen konnte aber auch er nicht herausspielen. Am gefährlichsten für das Walliser Tor wurde es nach Freistössen von Alex Frei. Während Vanins den Ball in der 29. Minute aus der hohen Ecke fischte, rettete in der 85. Minute die Latte für den lettischen Nationalkeeper. Zehn Minuten zuvor war es Benjamin Huggel, der seinen satten Schuss vom unglücklich kämpfenden Streller mit dem Kopf über die Latte gelenkt sah. «Die letzte Präzision war auf diesem Platz schwer», fasst Vogel zusammen. In der Nachspielzeit mussten die Basler beim kuriosen Pfostenkopfball von Rodrigo aber noch froh sein, den einen Punkt ins Trockene gebracht zu haben. Dennoch, der FCB-Trainer hat nur etwas vermisst: «Tore.» Das wollen die Basler am nächsten Samstag gegen Lausanne besser machen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.02.2012, 19:37 Uhr
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35 Kommentare
Ein gutes Spiel von beiden Seiten. Einige Grosschancen welche nicht genutzt wurden. Ein gerechtes Unentschieden.
Schade, dass das Mittelfeld im Laufe der 2. Halbzeit nachgelassen hat. Da erwarte ich mehr. Denn da hat man gesehen, dass unsere Aussenbacks jeden Angriff eingeleitet / einleiten mussten. Dies kann auch mal nach hinten los gehen wenn der Gegner gut kontert.
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