Sport

Trotz Skandal-Lager: Effenberg darf bleiben

Aktualisiert am 25.01.2016

Profis, die ihre Genitalien präsentieren und in den Hotelgang pinkeln. So soll das Trainingslager des SC Paderborn ausgesehen haben. Trainer Effenberg darf trotzdem bleiben.

Im Gegenwind: Paderborn-Trainer Stefan Effenberg.

Im Gegenwind: Paderborn-Trainer Stefan Effenberg.
Bild: Keystone

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Stürmer Nick Proschwitz muss den SC Paderborn verlassen. Aber Trainer Stefan Effenberg darf bleiben. So sieht das Ergebnis einer Krisensitzung beim deutschen Zweitligisten aus, meldet «Bild».

Proschwitz wird vorgeworfen, einer Mitarbeiterin der Sportagentur, die das Trainingslager der Paderborner organisiert hat, sein Geschlechtsteil präsentiert zu haben. Effenberg kam als Trainer zudem unter Druck, weil seine Spieler schon zuvor in den Hotelgang uriniert haben sollen. Ausserdem beklagten sich die Berner Young Boys, die Deutschen hätten für sie reservierte Fahrräder benutzt.

Fünf Stunden soll heute die Krisensitzung in Paderborn gedauert haben. Danach stand fest: Proschwitz fliegt, Effe bleibt. Zumindest vorerst. Die Paderborner stecken nämlich weiterhin tief im Abstiegsstrudel. (fra)

Erstellt: 25.01.2016, 18:04 Uhr

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