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Wann wirft Sforza den Bettel hin?

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 12.09.2011 40 Kommentare

GC verkauft Spieler um Spieler und steht auf dem Barrageplatz. Für Coach Ciri Sforza wird die Herausforderung immer grösser. Gegenüber baz.ch/Newsnet sagt er, wie und ob er sie überhaupt noch annehmen will.

1/9 GC-Trainer Ciri Sforza hat einen schwierigen Job.
Bild: Keystone

   

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Super League

36. Runde

23.05.Basel - Young Boys1 : 2
23.05.Lausanne - Grasshoppers2 : 1
23.05.Sion - Luzern1 : 3
23.05.Thun - FC Zürich2 : 4
Stand: 23.05.2012 22:10

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Basel34228478:3374
2.Luzern341412846:3254
3.Young Boys341312952:3851
4.Servette341461445:5348
5.Thun3411101338:4143
6.FC Zürich341181543:4441
7.Lausanne34862029:6130
8.Grasshoppers34752232:6626
9.Sion341581140:3517
10.Xamax1875622:220
Stand: 23.05.2012 22:13

Fussball-Diskussion

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Der ehemalige Nationalspieler ist mit dem Schweizer Rekordmeister GC nach acht Runden und der 0:2-Niederlage bei Xamax auf den Barrageplatz abgerutscht. Man kann getrost von einer ersten Krise sprechen. Auch Sforza spricht von einer gefährlichen Situation, die man ernst nehmen müsse. Das ist für ihn an und für sich nichts Neues. Er ist geradezu ein Spezialist darin, mit schwierigen Situationen im Kampf gegen den Abstieg umzugehen und diese auch zu bewältigen. Der Aargauer steigt mit den Zürchern in seine dritte Saison. Und wird wie alle Jahre wieder mit dem Déjà-vu konfrontiert. Vorwiegend aus finanziellen Zwängen muss der Traditionsklub die besten Spieler verkaufen. Jüngstes Beispiel ist Topskorer Innocent Emeghara. Der Nationalspieler wurde für geschätzte 3 Millionen Franken nach Frankreich verkauft.

Die Frage steht im Raum, wann reisst Sforza der Geduldsfaden? Wann wirft er den Bettel hin? Denn die Gefahr besteht permanent, dass Sforza mit GC mal absteigt. Das wäre ein Imageverlust für jenen Mann, der seit seinem Amtsantritt in Zürich hervorragende Arbeit abliefert. «Ich werde mich auch diesmal der Herausforderung stellen», versichert der Aargauer. Er habe sich ja auch nach dem Verkauf von Emegahra nicht aus der Verantwortung gestohlen.

«Heute ist das pure Gegenteil der Fall»

«Man muss den Tatsachen ins Auge sehen. GC ist einfach nicht mehr das GC wie vor 10 oder 15 Jahren», gibt er zu bedenken. Damals hätte die Mannschaft vorwiegend aus Routiniers und zwei, drei jungen Spielern bestanden. «Heute ist das pure Gegenteil der Fall», sagt Sforza. Der einzige wirklich erfahrene Spieler sei zurzeit Abwehrchef Boris Smiljanic. Doch ausgerechnet der Teamälteste wird in den Medien zurzeit hart kritisiert. Er könne mit 34 Jahren den Ansprüchen nicht mehr genügen. «Ich möchte dem vehement widersprechen», sagt Sforza. Smiljanic habe als Teamleader mit den vielen jungen Spielern einen äusserst schweren und diffizilen Job zu bewältigen. «Ich finde, dass er das sehr gut macht», entgegnet Sforza.

In der Kritik steht zurzeit auch der junge Torhüter Roman Bürki, die Leihgabe von YB, die nach anfangs guten Leistungen und Zensuren nicht mehr souverän wirkt. «Ich werde jetzt sicher nicht einen einzigen Spieler aufhängen», sagt Sforza. In dieser Situation müsse man vor allem Ruhe bewahren. Und gegenseitige Selbstzerfleischung bringe schon gar nichts. Als Trainer müsse er mit gutem Beispiel vorangehen. «Ich muss die Emotionen ausblenden», sagt Sforza, auch wenn es innerlich schon mal gewaltig brodle.

«Ich weiss aus Erfahrung, wie man da wieder herauskommt »

Man kann es Sforza regelrecht nachfühlen. Als Nationalspieler und einstiger Weltstar von Kaiserslautern, Inter Mailand und Bayern München war er vor allem bekannt dafür, im Spiel keine Fehler zu machen. «Das ist zurzeit unser grosses Problem, wir machen einfach zu viele Fehler, individuelle und taktische», sagt der Fussballlehrer. Das könnte man aber nur mit viel Arbeit und Geduld korrigieren. Sforza betont, dass man jetzt auch keinen Panikkauf tätigen wolle. «Wenn schon, dann muss es eine wirklich echte Verstärkung sein», sagt er. Sforza ist nach wie vor überzeugt, dass die Mannschaft genügend Qualität und Substanz hat. «Gut ist, dass ich aus Erfahrung weiss, wie man da unten wieder herauskommt», sagt er. GC werde auch in dieser Saison mit Garantie nicht absteigen. «Wir können ja nicht zaubern. Aber die Saison ist noch lang», sagt er. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.09.2011, 12:05 Uhr

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40 Kommentare

Thomas Tschan

12.09.2011, 14:13 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Ein Abstieg des Grassohpper-Clubs täte sowohl der Zürcher Arroganz wie auch dem Rest des Schweizer Fussballs gut. Lasst sie doch absteigen, man vermisst sie nicht in der obersten Liga. Antworten


Roger Duvoisin

12.09.2011, 14:12 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Wo bitte ist der Leistungsausweis von Herrn Sforza als Trainer?
Man erinnere sich an Luzern, da hinterliess er nichts als einen Scherbenhaufen.
Ich zweifle an seinen Fähigkeiten disbezüglich.
Antworten



FC Basel

Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 14:48
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05Live Cipolla - Wawrinka3:6 3:6 5:3
Stand: 27.05.2012 14:41
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0511:00Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0511:00Djokovic - Starace
28.0511:00Federer - Kamke
28.0511:00Bolelli - Nadal
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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