Eine Sternstunden-Nacht in Rotblau

Nach der Rückkehr aus Luzern feierten weit nach Mitternacht die hartgesottenen FCB-Fans ihre Lieblinge auf dem Barfi.

Auf den zweiten Stern: Davide Callà heizt dem Barfi richtig ein.

Auf den zweiten Stern: Davide Callà heizt dem Barfi richtig ein.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Gewiss, Basel hat schon rauschendere FCB-Partynächte erlebt. Als die Basler Meisterhelden nach dem 2:1-Sieg in Luzern mit dem Bus auf dem Barfüsserplatz eintrafen, war es kurz nach 1 Uhr nachts. Ein paar Minuten später standen die Spieler und der Staff schliesslich auf dem Casino-Balkon und liessen sich bei nasskalten äusseren Bedingungen von den treusten Anhängern feiern. Wieder war Davide Callà bei dieser „spontanen“ Meisterfeier der Dätschmeister am Mikrofon. „Es wird ja fast erwartet, dass ich dies mache“, sagte der Mann, der dieses «Amt» einst von Marco Streller übernommen hatte. Callà versprach, dass er, solange er in Rotblau spiele, den Moderatoren der Feierlichkeiten geben werde. «Basel weiss eben, wie man feiert.»

Doch der Winterthurer liess nicht nur die Spieler hochleben. Auch der Noch-Verwaltungsrat um Präsident Bernhard Heusler durfte sich seinen wohlverdienten Applaus abholen. „Es ist eine Riesen-Leistung, die ihr für den Club erbracht hat“, hallte es über den Barfi, begleitet vom Krachen der Böller und Rauch der Pyros. Heusler zeigte sich denn auch erleichtert, dass der zweite Stern bereits sechs Runden vor Ende der Super-League-Saison Tatsache wurde. «Ich kann nicht in Worte ausdrucken, wie dankbar ich der Mannschaft gegenüber bin», sagte Heusler. Diese Mannschaft, erzählte Aussenverteidiger Michael Lang später im Papa Joe’s, hätte stets eine Top-Mentalität an den Tag gelegt. «Deshalb haben wir uns auch so souverän durchgesetzt.»

Zu den Gratulanten im amerikanischen Restaurant zählten auch der nach wie vor verletzte Schalke-Spieler Breel Embolo (mit neuer Frisur) und natürlich Karli Odermatt, der es einfach nur fantastisch findet, dass Basel wieder die beste Mannschaft der Schweiz stellt. Diese zog danach ein Haus weiter, um im Noohn den 20. Meistertitel der Clubgeschichte „en famille“ zu feiern. Fortsetzung folgt am 3. Juni. Dann steht die offizielle Meisterfeier auf dem Programm. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.04.2017, 08:17 Uhr

Artikel zum Thema

Stärker im Kopf als im Herzen

Kommentar Der FC Basel sichert sich mit Rationalität, Demut und Arbeitsethos überlegen seinen 20. Meistertitel. Mehr...

Vaclik! Wer sonst?

Der FC Basel gewinnt 4:0 beim FC Lausanne-Sport und Torwart Tomas Vaclik erhält von den Lesern der BaZ nach einer tadellosen Leistung verdientermassen die Bestnote. Mehr...

Dossiers

Paid Post

Mit Top-Behandlungen einfach und natürlich zur Sommerfigur

Wir wünschen einen schlanken Sommer! Höchste Zeit, sich selber in Form zu bringen. Die Spezialisten von slim&more unterstützen Sie mit einer kostenlosen Beratung und Figuranalyse am Bellevue Zürich.

Kommentare

Die Welt in Bildern

Männchen machen für einen Heiligen: Auf den Hinterbeinen bahnen sich Pferd und Reiter ihren Weg durch die Menschenmenge in Ciutadella auf der spanischen Insel Menorca. Das ist Brauch während des San-Juan-Fests – und wer die Brust des Tieres streicheln kann, soll vom Glück gesegnet werden. (23. Juni 2017)
(Bild: Jaime Reina) Mehr...