«Fragt mich nicht nach der Tabelle!»

Noch ist das erste Meisterschaftsviertel nicht komplett gespielt, und schon ist der FC Basel der Konkurrenz enteilt. Urs Fischer winkt ab: «Das ist eine absolute Momentaufnahme.»

Konzentration, bitte! Urs Fischer schaut vorerst nur auf St. Gallen, noch nicht auf Arsenal.

Konzentration, bitte! Urs Fischer schaut vorerst nur auf St. Gallen, noch nicht auf Arsenal. Bild: Keystone

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Ja, die Tabelle gefällt Urs Fischer. Der FC Basel ist wieder einmal ausser Sichtweite der Konkurrenz, das ist nichts Neues. Das Neue ist, wie früh er das tut. Das hat nicht primär mit der eigenen Leistung zu tun, sondern auch mit jener der Konkurrenz. Denn auch letzte Saison war der FCB mit acht Siegen in die Spielzeit gestartet, wie Fischer sofort erinnert. «Und was war dann? Dann kam YB und dann GC und schon brannte der Baum», fügt der Basler Trainer sofort an. Deshalb: «Fragt mich bloss nicht nach der Tabelle!»

Das war jetzt klar. Klar sind aber auch die Verhältnisse in der Super League. GC und YB besiegte man schon im Direktduell, und genau jetzt kündigt sich durch die Umstürze bei Gelbschwarz auch noch eine Redimensionierung der zweiten Kraft im Schweizer Fussball an. Wer also soll das Titelsolo des FCB stoppen? «St. Gallen war eine der Mannschaften, die uns in der Vergangenheit oft sehr weh getan hat», erinnert Fischer an einige Punktverluste gegen die Ostschweizer. Als letzter Eindruck bleibt aber ein anderer: Im April zerlegten die Basler den FCSG in der AFG Arena in seine Einzelteile.

Zurück zum Bewährten

Neue Saison, neues Glück – und neuer Name fürs Stadion. Die AFG Arena heisst jetzt «kybunpark», der FCSG ist aber immer noch auf der Suche nach seiner Identität. Zuletzt wurde aber die Negativtendenz gestoppt, im Cup gegen Le Mont (1.0) und in der Super League gegen Thun (2:1) siegten die Espen zwei Mal auswärts. «Das wird ihnen Selbstvertrauen geben», warnt Fischer. Mit Aratore, Buess, Tafer und Bunjaku verfüge Joe Zinnbauer über dynamische Angreifer.

Primär hänge der Ausgang mit der eigenen Leistung zusammen. Und diese soll wieder besser werden als zuletzt in Lausanne und Zug. Helfen soll eine Rückkehr vom Experiment Dreierabwehr zum bewährten 4-2-3-1-System, in dem der genesene Luca Zuffi zum Einsatz kommen könnte. Aber mit nicht zu vielen Wechseln. Denn auch wenn das Champions-League-Highlight gegen Arsenal in Sichtweite ist, sollen die Verhältnisse in der Super League mit einem weiteren Vollerfolg zementiert werden, der ganz nebenbei die Siegesserie auf neun verlängern würde. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.09.2016, 15:03 Uhr

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Super League

25. Runde

18.03.FC Luzern - FC Sion0 : 0
18.03.FC Basel 1893 - Grasshopper Club1 : 0
19.03.FC Lugano - BSC Young Boys0 : 2
19.03.FC Thun - FC St. Gallen2 : 2
19.03.FC Vaduz - FC Lausanne-Sport0 : 1
Stand: 19.03.2017 17:52

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.FC Basel 189325213165:2066
2.BSC Young Boys25147456:3549
3.FC Sion251231046:3939
4.FC Luzern25107848:4437
5.FC St. Gallen25871030:3631
6.FC Lugano25771132:4828
7.FC Thun25691038:4727
8.FC Lausanne-Sport25651440:4723
9.Grasshopper Club25651430:4423
10.FC Vaduz25571331:5622
Stand: 19.03.2017 17:52

26. Runde

01.04.FC Sion - FC Thun- : -
01.04.FC St. Gallen - FC Basel 1893- : -
02.04.FC Luzern - FC Lugano- : -
02.04.BSC Young Boys - FC Vaduz- : -
02.04.FC Lausanne-Sport - Grasshopper Club- : -

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