Genickbruch auf dem Fussballplatz

Jonathan Hogg vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town entgeht nur ganz knapp einer Katastrophe.

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Der Zusammenprall zwischen den beiden Huddersfield-Profi Jonathan Hogg und Mark Hudson war so unglücklich, dass sich Hogg einen Genickbruch zuzog. «Bei einem Scan wurde der Bruch eines Nackenwirbels festgestellt», vermeldete der Tabellendritte der Championship am Samstagabend. Das grosse Glück dabei: Der so schwer verletzte Abwehrspieler ist ausser Lebensgefahr und wird keine bleibenden Schäden davontragen.

Bei der 0:4-Niederlage gegen Bristol City war Hogg noch auf dem Feld eine Viertelstunde lang behandelt worden. Anschliessend wurde er ins Krankenhaus gebracht und weiter stabilisiert.« Neben Jonathan möchten auch alle im Club der medizinischen Abteilung von Bristol City und den Ärzten an der Bristol-Royal-Infirmary-Klinik danken, dass sie sich um Jonathan gekümmert und alles für seine Genesung getan haben», heisst es in der Stellungnahme von Huddersfield Town.

Der berühmteste Genickbruch der Fussballgeschichte ist jener des 2013 im Alter von 89 Jahren verstorbenen Deutschen Bert Trautmann. Der Keeper von Manchester City, zuvor Kriegsgefangener in England, prallte am 5. Mai 1956 mit Birmingham-Stürmer Peter Murphy zusammen und spielte trotz der schweren Blessur weiter. Mehrmals der Bewusstlosigkeit nahe, rettete Trautmann seinem Team den Sieg im Endspiel um den FA-Cup.

Erstellt: 19.03.2017, 13:32 Uhr

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