Urs Fischer und der Mut

Der Trainer des FC Basel ist nach wie vor überzeugt, gegen Arsenal das richtige System gewählt zu haben. Nur die Ausführung sei mangelhaft gewesen.

Kritischer Blick: Urs Fischer im Emirates Stadion.

Kritischer Blick: Urs Fischer im Emirates Stadion. Bild: Keystone

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«Mut ist im Fussball immer ein guter Begleiter», sagt Urs Fischer. Mut zeigte der FC Basel am Mittwoch im Emirates Stadion aber wenig. Manch einer führte das auf die taktische Grundausrichtung zurück, mit der Fischer seine Mannschaft gegen Arsenal auf den Platz schicken: eine Fünferabwehr sieht halt schwer nach Betonfussball aus. Doch Fischer wehrt sich: «Man muss immer schauen, was die Idee dahinter war. Es war sicher nicht der Plan, so tief zu stehen.» Vielmehr sei das 5-3-2 viel zu passiv interpretiert worden, wodurch man Arsenal geradezu einlud. «Ich bin immer noch der Überzeugung, dass es das richtige System gegen diese Mannschaft ist», fügt der 50-Jährige an.

Fischer sieht die Leistung des FCB auch im Rückblick nicht so schlecht: «Wir wurden keineswegs an eine Wand gespielt.» Die schlechte Phase sei erst nach dem 2:0 gekommen. «Die ersten 30 Minuten waren nicht schlecht. Aber wir haben zwei grosse Fehler gemacht, die zu den Toren geführt haben. Danach haben wir die Ordnung verloren.» Die Gründe dafür macht Fischer in der mangelnden Erfahrung aus. Arsenal habe den Baslern mit ihrer aufsässigen Spielweise den Schneid abgekauft. Und dann würden sich die fehlenden Automatismen eines neuen Systems erschwerend auswirken.

Jankos Comeback

Am Samstag gegen Thun kehrt der FCB auf gewohntes Terrain zurück. Ins eigene Stadion und wohl auch ins vertraute 4-2-3-1. Im Sturm wird wohl wieder einmal Marc Janko stehen. Der Österreicher wäre nach überstandener Oberschenkelzerrung schon am Mittwoch zur Verfügung gestanden, doch eine Partie gegen Arsenal ist nicht der geeignete Anlass für solche ein Comeback. Und auch Geoffroy Serey Die wird wohl wieder spielen. Frische Kräfte wird der FCB brauchen können, denn das Champions-League-Spiel hat den Baslern einiges abverlangt. Mangelnder Mut dürfte gegen den Tabellenletzten der Super League wohl kein Thema sein. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 30.09.2016, 16:55 Uhr

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