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NHL-Lockout: Stars in die Schweiz

Von Silvan Schweizer. Aktualisiert am 17.09.2012

Die ZSC Lions und der SC Bern buhlen um Mark Streit, der HC Davos sichert sich wohl erneut die Dienste von Joe Thornton und Rick Nash.

1/6 Bern oder Zürich? Mark Streit hat die Qual der Wahl.
Bild: Keystone

   

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50. Runde

04.03.Biel - Ambri-Piotta4 : 1
04.03.Davos - Kloten Flyers2 : 1
04.03.Fribourg-Gotteron - Lausanne1 : 2
04.03.Lakers - Servette5 : 6
04.03.ZSC Lions - Bern5 : 2
04.03.Zug - Lugano1 : 2
Stand: 04.03.2014 22:18

Rangliste

NameSpSU+U-NG:EP
1.ZSC Lions5032189167:111106
2.Fribourg-Gotteron50254318151:14786
3.Kloten Flyers50229118147:12185
4.Lugano50235418142:11483
5.Servette50217616158:13383
6.Davos50226220151:13380
7.Ambri-Piotta50224420126:12378
8.Lausanne50204620104:11574
9.Bern50194522126:12970
10.Zug50156920132:15666
11.Biel50117329115:15450
12.Lakers5092831117:20039
Stand: 04.03.2014 22:18

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Der NHL-Lockout ist Tatsache. Liga und Spielergewerkschaft konnten sich bis zum Stichtag am Samstag nicht über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einigen. Nun sind die Spieler ausgeschlossen und dürfen sich neue Arbeitgeber suchen, solange die beiden unnachgiebigen Parteien keine Lösung gefunden haben. Mit dem Lockout beginnt das grosse Träumen und Rätselraten, welche der Stars nun bald ihr Können in der Schweizer präsentieren werden.

Die hiesigen Sportchefs haben hochkarätige Listen aus Nordamerika vorliegen: Ob Steven Stamkos, Jason Spezza, Claude Giroud oder Jonathan Toews, fast alle bekannten Namen finden sich darauf. Nur die Europäer, vornehmlich Russen, Finnen, Schweden und Tschechen, dürften kein Thema werden, weil diese in ihre Heimligen zurückkehren. Wobei die schwedische Elitserien unlängst festlegte, dass nur Verträge für die komplette Saison gemacht werden dürfen. Ohnehin lässt die Ungewissheit, ob die NHL nun bloss für kurze Zeit oder für den ganzen Winter aussetzt, viele Profis noch abwarten.

Mark Streit hat hingegen bereits signalisiert, dass er in die Schweiz zurückkehren wird. Der Captain der New York Islanders ist im Dilemma, sich zwischen Bern, seiner Heimatstadt, und Zürich, dem Ort, an dem er sich zu einer Leaderfigur entwickelte, entscheiden zu müssen. Für die ZSC Lions hat Streit Priorität, da er das Ausländerkontingent nicht belasten würde und auch aufgrund seiner Geschichte im Verein. Der SCB hofft primär auf Roman Josi (Nashville), sein wichtigstes Eigengewächs. Eine weitere, günstigere Option als Streit wäre zudem Yannick Weber (Montreal). Es scheint ganz so: Jener Club, welcher Streit nicht bekommt, bemüht sich um Weber.

Teure Versicherung für Nash

In Davos zeigt sich Präsident Gaudenz Domenig zuversichtlich, dass die Kanadier Joe Thornton und Rick Nash nach 2004/05 den Kurort erneut beehren. «Denkbar ist, dass die beiden schon am Freitag in Kloten spielen werden», sagt er. Noch geht es aber um die Formalitäten. Am heikelsten sind, wie bei allen prominenten Gastspielern, die hohen Versicherungssummen: Weil Nash kürzlich bei den New York Rangers bis 2016 unterschrieben hat, muss sein hoch dotierter Vertrag für diese Saison für über 400'000 Franken versichert werden.

Servette wird mit LA-Stürmer Anze Kopitar in Verbindung gebracht, der monatlich 35'000 Franken an Versicherungen kostet. Coach Chris McSorley sagt, der Slowene sei nur einer von vielen Kandidaten für den Angriff, er habe noch keinem ein Angebot unterbreitet. McSorley hat bereits sieben Ausländer unter Vertrag, aber bisher nur drei seiner acht Lizenzen eingelöst.

Diaz und Brunner im Training

Der EVZ ist unter anderen in Kontakt mit den Agenten von Jonathan Toews (Chicago), John Tavares (Islanders) und Simon Gagner (Edmonton). Vorrang haben aber die NHL-Zuger: Rafael Diaz und Damien Brunner werden schon heute im Training erwartet. Auch mit Luca Sbisa wird nach einer Lösung gesucht. Brunner kann allerdings maximal acht Partien für den EVZ bestreiten. Am 12. Oktober wird er zum AHL-Auftakt in Grand Rapids erwartet. Die Detroit Red Wings haben ihren Neuling am Wochenende zurückgestuft.

Am meisten Ausländerplätze hätte eigentlich Kloten zu bieten. Nach Emil Lundbergs Verletzung traten sie zuletzt nur mit einem Legionär an. Geschäftsführer Wolfgang Schickli will heute mit Trainer Tomas Tamfal über allfällige Transfers diskutieren. Einen Zuzug für diese Woche schliesst er aber aus. Dennoch: Der Lockout lässt auch die haushälterischen Flyers nicht unberührt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 17.09.2012, 07:22 Uhr

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Stand: 22.04.2014 22:05
Keine Daten vorhanden
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