Sport
Prügel via Facebook
Facebook ist ein wunderbares Tool, um Freundschaften zu pflegen und neue Freunde zu gewinnen. Oder um als Star wie Roger Federer mit seinen Fans zu kommunizieren. Umgekehrt lief es nun im schwedischen Karlstad, wo der ehemalige ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher spielt. Da kontaktierte ein Fan Färjestads Stürmer Lee Goren auf Facebook. Der langjährige Saisonkartenbesitzer forderte den Kanadier, der 2008 auch kurz für Zug und den SCB gespielt hatte, auf, etwas mehr Einsatz zu zeigen.
Goren hatte kein Verständnis für die Kritik, er deckte den Absender mit Kraftausdrücken ein und forderte ihn auf, jemand anderen zu belästigen. Es entstand ein längerer Austausch, wobei der Ton immer schärfer wurde und Goren schliesslich den Zuschauer aufforderte, beim Training vorbeizuschauen, damit er ihm mit den Fäusten zeigen könne, was er von ihm halte.
Ein Fanklub machte die Konversation nun öffentlich, nachdem er vom Verein erfolglos eine Entschuldigung Gorens verlangt hatte. Die Geschichte zeigt: Man kann auf Facebook nicht nur Freunde gewinnen. (kip.) (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 07.01.2010, 15:08 Uhr
