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SCB verliert erneut – Sorgen um zwei Profis

Von Fabian Sangines. Aktualisiert am 09.01.2016 1 Kommentar

Der SCB verpasst gegen Servette den Befreiungsschlag. Schlimmer erwischt hat es jedoch zwei Eishockey-Spieler – und ein anderer verlor zwei Zähne.

Grund zum Jubeln: Servette bezwingt Bern nach Verlängerung.

Grund zum Jubeln: Servette bezwingt Bern nach Verlängerung.
Bild: Keystone

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NLA

7. Runde

23.09.SC Bern - Lausanne HC2 : 3
23.09.Geneve-Servette HC - Fribourg-Gottéron3 : 2
23.09.EHC Kloten - HC Ambri Piotta3 : 4
23.09.SCL Tigers - ZSC Lions1 : 3
23.09.EV Zug - EHC Biel-Bienne3 : 2
25.09.HC Davos - HC Lugano4 : 3
Stand: 25.09.2016 18:03

Rangliste

NameSpSU+U-NG:EP
1.Lausanne HC8610127:1220
2.ZSC Lions9511222:1518
3.EV Zug8501223:2116
4.EHC Biel-Bienne8500328:1515
5.EHC Kloten8322125:2315
6.SC Bern8311320:2112
7.Geneve-Servette HC8222222:2112
8.HC Davos8230324:2612
9.HC Lugano8301423:2710
10.HC Ambri Piotta9032420:298
11.Fribourg-Gottéron8112418:267
12.SCL Tigers8002614:302
Stand: 25.09.2016 18:03

8. Runde

24.09.ZSC Lions - EHC Kloten1 : 2
24.09.HC Lugano - Geneve-Servette HC2 : 5
24.09.Lausanne HC - EV Zug3 : 2
24.09.Fribourg-Gottéron - HC Davos2 : 4
24.09.EHC Biel-Bienne - SC Bern4 : 1
24.09.HC Ambri Piotta - SCL Tigers3 : 2
Stand: 24.09.2016 22:12

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Bern schafft trotz der 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Genève-Servette den Sprung über den Playoff-Strich. Für die Genfer ist es der fünfte Sieg in Serie.

Den Siegtreffer für die Genfer erzielte nach 3:13 Minuten in der Overtime Juraj Simek. Der Sieg der Gäste ging insgesamt in Ordnung, waren sie doch in den ersten 40 Minuten das bessere Team. Arnaud Jacquemet (5.) und Kevin Romy (7.) schossen Servette mit einem Doppelschlag innert 114 Sekunden 2:0 in Front. In der 31. Minute brachte Marco Pedretti die Genfer mit dem 3:1 erneut mit zwei Toren in Führung. Die Genfer bezahlten den Sieg teuer, schieden doch Daniel Rubin (51.) und Jim Slater (63.) verletzt aus. Letzterer wurde vom Eis getragen, nachdem er in Teamkollege Matt D'Agostini reingefahren war. In der Folge wurde er zu Untersuchungen ins Spital gebracht.

Die Berner verdienten sich den Punkt mit einer Leistungssteigerung nach der zweiten Pause. Sie kämpften sich richtiggehend in die Partie hinein. Nach dem 3:3 von Martin Plüss nach genau 46 Minuten erspielten sie sich gar ein klares Chancenplus. So scheiterten Cory Conacher (52.) und zweimal Plüss (56./63.) alleine vor Servettes Goalie Robert Mayer. Die Genfer hatten zuvor dreimal hintereinander in Bern verloren. Zudem war es im vierten Saisonduell dieser beiden Teams der erste Auswärtssieg.

HCD misslingt Hauptprobe

Davos ist die Hauptprobe für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League gegen Frölunda Göteborg missglückt. Der Titelverteidiger unterliegt den SCL Tigers vor heimischem Publikum 1:3.

Damit gelang den SCL Tigers, die zuvor dreimal hintereinander in Davos verloren hatten, eine eindrückliche Reaktion auf die 0:7-Heimniederlage gegen die ZSC Lions am Freitag. Kevin Clark (22.), der den 20-jährigen Davoser Verteidiger Jens Nater alt aussehen liess, und der im Slot allein gelassene Sandro Moggi (24.) wendeten zu Beginn des Mitteldrittels innert 103 Sekunden ein 0:1 (10.) in ein 2:1. In der 58. Minute machte Tobias Bucher mit dem 3:1 alles klar.

Walser verliert Zähne

Der Sieg der Emmentaler wurde jedoch überschattet vom Ausfall von Thomas Nüssli. HCD-Verteidiger Noah Schneeberger hatte den Langnauer Stürmer 36 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels übel gegen den Kopf gecheckt, worauf dieser mit einer Halskrause auf einer Bahre vom Eis getragen werden musste. Nach dem Spiel war von einer schweren Hirnerschütterung die Rede.

Während die Tigers den dritten Auswärtssieg in Folge feierten, erlitten die Davoser die dritte Niederlage in den letzten 13 Heimspielen. Der HCD verzeichnete zwar deutlich mehr Torschüsse (38:19), agierte aber zu unkonzentriert, schien schon die Champions League im Hinterkopf zu haben. Zudem schonte Trainer Arno Del Curto trotz vier Verletzten Dick Axelsson, Simon Kindschi sowie Mauro Jörg und spielte nur mit drei Ausländern. Im Weiteren schied in der 14. Minute Samuel Walser aus. Er wurde von einem Puck getroffen und verlor zwei Zähne.

Ambri rutscht unter den Strich

Fribourg, das am Freitag mit dem Heimsieg gegen Lausanne nach elf Niederlagen in Serie endlich wieder einmal gewinnen konnte, doppelte auswärts gegen den gleichen Gegner nach siegte im Waadtland mit 5:3.

Zehnmal hat Ambri zuletzt mindestens einen Punkt gewonnen, nun gingen die Tessiner daheim gegen den EV Zug wieder einmal leer aus und verloren 2:4. Und weil der SC Bern gegen Servette bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung einen Punkt gewann, rutschten die Tessiner unter den Strich. Für die Genfer, die nur noch einen Zähler hinter Davos liegen, war es der fünfte Sieg in Serie.

Bern - Genève-Servette 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1)

16'003 Zuschauer. - SR Eichmann/Vinnerborg, Borga/Küng. - Tore: 5. Jacquemet (Bezina) 0:1. 7. Romy (Riat, Simek) 0:2. 21. Pascal Berger (Helbling, Plüss/Ausschluss Antonietti) 1:2. 31. Pedretti (Slater, Wick) 1:3. 40. (39:08) Moser (Bodenmann) 2:3. 47. Plüss (Bodenmann, Moser) 3:3. 64. (63:13) Simek (Riat, Mayer) 3.4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Romy) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Conacher; D'Agostini.

Bern: Stepanek; Helbling, Flurin Randegger; Gian-Andrea Randegger, Beat Gerber; Krueger, Untersander; Bodenmann, Plüss, Moser; Conacher, Roy, Scherwey; Alain Berger, Rüfenacht, Pascal Berger; Müller, Luca Hischier, Reichert.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Loeffel, Mercier; Antonietti, Fransson; Iglesias; Wick, Slater, Pedretti; D'Agostini, Pyatt, Rod; Simek, Romy, Riat; Douay, Jacquemet, Rubin.

Bemerkungen: Bern ohne Bergenheim, Blum, Bührer, Ebbett, Jobin, Kobasew, Kreis, Ness, Smith, Jobin und Kousa. Genève-Servette ohne Almond, Kast, Traber (alle verletzt) und Lombardi (überzähliger Ausländer). - Timeouts Servette (56:58); Bern (59:32). - Rubin (51.) und Slater (63.).

Resultate: Ambri-Piotta - Zug 2:4 (1:2, 1:1, 0:1). Bern - Genève-Servette 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1) n.V. Biel - Lugano 2:3 (0:1, 0:2, 2:0). Davos - SCL Tigers 1:3 (1:0, 0:2, 0:1). Lausanne - Fribourg-Gottéron 3:5 (1:2, 1:2, 1:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 37/71 (123:88). 2. Davos 36/64 (122:100). 3. Genève-Servette 35/63 (111:96). 4. Zug 34/61 (115:90). 5. Lugano 36/59 (107:99). 6. Fribourg-Gottéron 38/57 (111:120). 7. Lausanne 37/53 (91:103). 8. Bern 37/52 (119:120). 9. Ambri-Piotta 36/51 (105:115). 10. Kloten Flyers 36/47 (107:114). 11. SCL Tigers 36/40 (101:124). 12. Biel 38/36 (93:136). (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.01.2016, 19:30 Uhr

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1 Kommentar

Ulrich Schwab

09.01.2016, 22:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Anstatt sich in kräftezehrende Schlägereien einzulassen würden sich die Spieler vom scb besser auf das Spiel konzentrieren und die Kräfte da einsetzen. Schlägereien sind eindeutig ein Zeichen der Schwäche, der Müdigkeit und fehlender Konzentration. Antworten



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