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430 Mitarbeiter bangen um ihre Stelle
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 29.07.2009
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Dass BMW aus dem Rennsport aussteigt, wird auch gravierende Auswirkungen auf das Werk in Hinwil haben. Was mit den rund 430 Stellen in Peter Saubers Team geschieht, ist derzeit noch nicht klar. «In welchem Umfang es zu einem Stellenabbau in München und Hinwil kommt, steht noch nicht fest.» BMW werde sich bemühen, für die Mitarbeiter am Standort Hinwil eine Lösung zu finden. «Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden die Mitarbeiter informieren, sobald wir Klarheit haben.»
«Damit habe ich nicht gerechnet», sagt der Hinwiler Gemeindepräsident Walter Bachofen gegenüber Tagesanzeiger.ch. «Ich habe mit dem Leiter des Werks gesprochen, er ist masslos enttäuscht. Den Sauber-Mitarbeitern möchte ich gerne mein Bedauern ausdrücken.»
«Das Sauber-Werk hat uns weltberühmt gemacht»
BMW hatte 2005 das ehemalige Sauber-Team übernommen. In Hinwil arbeiten 430 Angestellte, unter ihnen Spezialisten aus 17 verschiedenen Nationen. Das Werk ist ein Vorzeigebetrieb in der Zürcher Oberländer Gemeinde. «Der Entscheid von BMW bedeutet für uns einen grossen Imageverlust. Dass bei uns Formel-1-Autos entwickelt werden, hat unsere Gemeinde weltberühmt gemacht.»
Ob BMWs Formel-1-Ausstieg wirtschaftliche Konsequenzen für Hinwil haben wird, bezweifelt Bachofen. «Ich glaube nicht, dass das Werk geschlossen wird. Die haben erst kürzlich einen Windkanal für 70 Millionen Franken gebaut.» Trotzdem gibt Bachofen zu bedenken, dass das Sauber-Werk ein wichtiger Kunde von zahlreichen Zulieferern aus der Region ist. Wie diese vom BMW-Entscheid betroffen sein werden, ist noch nicht abzuschätzen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 29.07.2009, 17:48 Uhr

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