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«Natürlich fehlt Michael an Tagen wie heute»

Aktualisiert am 15.02.2016 8 Kommentare

In Anwesenheit der Familie von Michael Schumacher ist heute in Marburg eine Ausstellung über den siebenfachen Formel-1-Weltmeister eröffnet worden.

Rennszenen im Grossformat, exklusive Ausstellungsstücke und Formel-1-Boliden: Ein Blick in einen Ausstellungsraum in Marburg. (14. Februar 2016)

Rennszenen im Grossformat, exklusive Ausstellungsstücke und Formel-1-Boliden: Ein Blick in einen Ausstellungsraum in Marburg. (14. Februar 2016)
Bild: dvag-presseservice.de/

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Vor rund 200 geladenen Gästen, darunter auch die Familie des vor über zwei Jahren beim Skifahren schwer verunglückten Deutschen, wurde die Ausstellung «Michael Schumacher – der Rekordweltmeister» in Marburg eröffnet. «Natürlich fehlt Michael an Tagen wie heute», betonte seine Managerin Sabine Kehm, «leider können wir das, was passiert ist, nicht ändern.» Man könne nur geduldig hoffen und ihn bei allem unterstützen, so «dass er eines Tages wieder dabei sein wird».

Fans von Michael Schumacher bekommen in der Ausstellung mit Exponaten aus dem Privatbesitz neue Einblicke in die sportliche Vergangenheit des mittlerweile 47-jährigen Ex-Formel-1-Piloten. Gezeigt werden unter anderem auch Rennwagen des 91-fachen Grand-Prix-Gewinners. Die Ausstellung eines langjährigen Sponsors soll – bei freiem Eintritt – zunächst zwei Jahre dauern.

Keine Informationen zu aktuellem Gesundheitszustand

Ende 2013 war Schumacher bei einem Skiunfall im französischen Skigebiet Méribel verunglückt. Er hatte dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und schwebte tagelang in Lebensgefahr. Der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte befindet sich seit September 2014 in der Rehabilitation in seinem Anwesen in Gland VD am Genfer See. Über seinen Zustand gibt es nach wie vor keine Informationen. (nag)

Erstellt: 15.02.2016, 17:37 Uhr

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8 Kommentare

Hanna Urech

15.02.2016, 19:11 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Warum darf ein Mrnsch nicht krank sein? Ist es eine Schande hirnverletzt zu sein? Herr Schumacher war und bleibt ein unglaublicher Rennfahrer. - So wie Lauda auch, und nicht jeder hat Freude diesen mit seinen Narben zu sehen.- Sowrnig wie querschnittgelähmte Skifahrer.- Aber statt auf Wunderheilungen zu hoffen: Die ich jedem wünsche- warum keine Stifung für Hirnverletzte? Seiner Familie geht es bestens, und sie kann Botschafter für diese gezeichneten Menschen sein! Antworten


Hanna Rusan

17.02.2016, 10:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

@ Hanna Urech: Fragile Suisse setzt sich für Hirnverletzte Menschen ein. Antworten



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