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Ferrari schon wieder im Visier der Ermittler

Der Automobil-Weltverband FIA hat eine Untersuchung zu einem möglichen Fehlstart von Ferrari-Fahrer Felipe Massa am letzten Sonntag in Francorchamps eingeleitet.

Zwei Meter vor der Linie: Felipe Massa stand beim Start zum Grossen Preis von Belgien zu weit vorne.

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Dabei geht es laut Aussagen einer FIA-Sprecherin allerdings nicht um eine nachträgliche Bestrafung des in Belgien viertplatzierten Brasilianers, sondern um die Aufklärung, warum der fehlerhafte Start von Massa weder der Rennleitung noch irgendwelchen Konkurrenten aufgefallen war.

Angeblich war Massa vor dem Start knapp zwei Meter über seine eigentliche Startposition hinausgerollt. Dies zeigen Amateur-Videoaufnahmen. Wäre dieser Fehler aufgefallen, hätte Massa eine Durchfahrtsstrafe erhalten.

«Dieses Problem ist der Rennleitung weder von Streckenposten noch vom automatischen Frühstart-Warnsystem gemeldet worden», sagte die Sprecherin. Daher habe es keine Strafe gegeben. Weil auch bis Sonntagabend bis zur Veröffentlichung des offiziellen Resultats keine Proteste oder neue Informationen eingegangen seien, bleibe das Rennergebnis unverändert.

(si)

Erstellt: 03.09.2010, 15:20 Uhr

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