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Piquet will nicht Sauber werden
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 05.08.2009
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Gegenüber der Schweizer Tageszeitung «Blick» erklärte Nelson Piquet (56), dass die Übernahme «nur Spekulationen brasilianischer Zeitungen wegen der Entlassung meines Sohnes bei Renault» gewesen seien. Der ehemalige Formel-1-Fahrer und heutige Experte Marc Surer meinte gegenüber motorsport-total.com, dass er sich das Einsteigen von Piquet senior nicht vorstellen könne. Peter Sauber, für die rund 415 Angestellten im Zürcher Oberland, der Rettungsanker und Patron, muss sich nach weiteren Lösungen umschauen – doch die Zeit drängt.
Surer betrachtet die Zukunft des Sauber-Werks als düster. «Sind wir ehrlich: Selbst bei den drei Teams, die sich für das kommende Jahr neu eingeschrieben haben, kann niemand garantieren. dass sie das nötige Geld zusammenbekommen. Ich glaube nicht, dass einer so kurzfristig einspringen kann. Und das ist eine Katastrophe.» Peter Sauber habe das Team verkauft und damit Hinwil gerettet. «Dreinhalb Jahre später schmeisst BMW das Handtuch. Und in Hinwil ist die Situation schlimmer als jemals zuvor.»
Das schwierigste Land
Der Baselbieter sieht kaum Rettungschancen für das Unternehmen im Zürcher Oberland. «Das typische an einem Schweizer ist, dass er zwar Geld hat, es aber nie ausgibt.» Surer weist darauf hin, dass Sauber schon immer fast nur ausländische Sponsoren gehabt habe. «Die einzigen Ausnahmen waren Credit Suisse und Certina. Die Schweiz ist das schwierigste Land, um Sponsoren zu finden.»
Der Patron, für seine rund 415 Angestellten der Rettungsanker, muss sich weiterhin nach Interessenten und Partnern umschauen. Aber die Zeit drängt. Allerdings: Sauber ist keiner, der die Flinte so leicht ins Korn wirft. Das hat der solide und populäre Unternehmer in den letzten Jahrzehnten immer wieder bewiesen.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.08.2009, 10:58 Uhr








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