Sport

Sauber droht Millionenklage

Aktualisiert am 13.01.2016

Das Zürcher Obergericht lässt die Rechtsöffnung gegen Sauber zu. Rennfahrer Adrian Sutil fordert eine Millionenzahlung vom Schweizer Formel-1-Rennstall.

Ex-Sauber-Fahrer: Adrian Sutil besteht auf Einhaltung seines Vertrags. (Archivbild)

Ex-Sauber-Fahrer: Adrian Sutil besteht auf Einhaltung seines Vertrags. (Archivbild)
Bild: Szilard Koszticsak/Keystone

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Das Zürcher Obergericht hat die Rechtsöffnung des deutschen Automobil-Rennfahrers Adrian Sutil für rechtmässig erklärt, wie aus einem Urteil vom 5. Januar hervorgeht. Der Formel-1-Pilot pocht auf einen Vertrag und verlangt von Sauber über 3,5 Millionen Franken.

Sauber hatte die Zahlung abgelehnt und Sutil schlechte Leistungen angelastet. So sei er bei einem Rennen 2014 mit einer Strafe und Rückversetzung belegt worden. Er habe auch durch eine Fehlmanipulation den Motor abgewürgt und weisungswidrig das Fahrzeug verlassen.

Vorwürfe gegen Sutil

Ausserdem kritisierte der Rennstall, der Pilot habe mündlich Sponsorengelder für rund 40 Millionen Franken zugesichert, die Zusage aber nicht eingehalten. Zudem habe Sutil den Rennstall an einer Pressekonferenz desavouiert.

Die Argumente verfingen beim Zürcher Obergericht nicht. Die Richter liessen – im Gegensatz zum Bezirksgericht Hinwil – die Rechtsöffnung zu. Sauber muss Sutil eine Prozessentschädigung von 10'000 Franken bezahlen. Heutiger Arbeitgeber von Sutil ist der Rennstall Williams. (mlr/sda)

Erstellt: 13.01.2016, 21:06 Uhr

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