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«Schumacher, der Weltmeister der Arroganz»

Während Rückkehrer Michael Schumacher in seinem Mercedes keine Chance hatte, feierte Ferrari einen Doppelsieg. Jetzt verhöhnen die Italiener den Deutschen.

Arroganter Schumi: Michael Schumacher quittiert die Fragen der Journalisten mit einem süffisanten Lächeln.

Arroganter Schumi: Michael Schumacher quittiert die Fragen der Journalisten mit einem süffisanten Lächeln.
Bild: Keystone

Formel 1: GP Brasillien

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:32:17.464
2.Sebastian VettelRed Bull +16.900
3.Jenson ButtonMcLaren +27.600
4.Fernando AlonsoFerrari +35.000
5.Felipe MassaFerrari +1:06.700
6.Adrian SutilForce India+ 1 Runde
7.Nico RosbergMercedes GP+ 1 Runde
8.Paul di RestaForce India+ 1 Runde
9.Kamui KobayashiSauber+ 1 Runde
10.Witali PetrowLotus Renault+ 1 Runde
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Stand: 27.11.2011 19:09

Formel 1: WM-Stand

NameTeamPunkte
1.Sebastian VettelRed Bull392
2.Jenson ButtonMcLaren270
3.Mark WebberRed Bull258
4.Fernando AlonsoFerrari257
5.Lewis HamiltonMcLaren227
6.Felipe MassaFerrari118
7.Nico RosbergMercedes GP89
8.Michael SchumacherMercedes GP76
9.Adrian SutilForce India42
10.Witali PetrowLotus Renault37
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Stand: 27.11.2011 18:41

Es gibt schlechte Verlierer, aber auch schlechte Gewinner. Weil der siebenfache Weltmeister beim Grossen Preis von Bahrain in seinem Mercedes nur auf Platz 6 fuhr und gegen das siegreiche Ferrari-Duo Alonso/Massa keine Chance hatte, feuern die Italiener ihre Giftpfeile gegen Schumacher ab. Die Tifosi können es anscheinend nicht verkraften, dass Schumacher, ihr einstiges Idol, sein Comeback im Silberpfeil und nicht für die Scuderia gab.

Besonders pointiert war die Schlagzeile in Genuas Zeitung «II Secolo XIX»: «Ferrari dominiert. Schumacher, der Weltmeister der Arroganz.»

Die «Gazzetta dello Sport» spottet: «Schumacher hat niemand gesehen. Es gibt einen Grund, warum der Ferrari-Sieg in Bahrain anders als jeder andere ist. Es ist die Tatsache, dass Ferrari nach drei Jahren endlich den Rest der Bindeschnur abgeschnitten hat, die Maranello an die Ära Schmacher noch verband. Dirigent dieses Orchesters ist Alonso, der Messias, auf den Maranello zu lange gewartet hat.»

Der «Corriere della Sera» schreibt von einem «seltsamen Sonntagnachmittag des Herrn Michael. Mit allem Respekt für Michael Schumacher. Ferrari hat eine gute Wahl getroffen, auf einen 28-Jährigen zu setzen, der seit jeher von Ferrari träumte, statt auf einen 41-Jährigen mit einer glorreichen Vergangenheit.»

«Tuttosport» feiert: «Die Wüste ist rot. Was für eine Wiederauferstehung! Ferrari zum wahnsinnig werden. Alonso triumphiert, Massa ist Zweiter - fantastisch! Ein neuer Mythos ist geboren.»

«La Repubblica» titelt: «Ferrari ist wieder ein Menschenfresserteam, ein Team, das in der Lage ist, alle zu besiegen.»

Dass der Doppelsieg von Ferrari nur durch technische Probleme von Sebastian Vettels Red-Bull-Renault zustande gekommen ist, stört den rot-roten Jubel der Italiener wenig. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.03.2010, 15:20 Uhr

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