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Vom «drohenden Exodus» bis zum «Formel-1-Glücklos»
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Süddeutsche Zeitung (De)
«Ein Exodus droht. Die Formel 1 balanciert schon lange am Abgrund. Nun könnte sie hinunterstürzen. In den letzten Jahren sind die Kosten explodiert. Ohne Konzern-Unterstützung sind heute keine Siege mehr zu erringen. (...) Statt PS lautet das Zauberwort plötzlich Nachhaltigkeit - selbst bei der Marke, die angeblich die Freude am Fahren erfunden hat. Dieser Richtungswechsel bedroht den Sport in seinem Innersten.»
Die Welt (De)
«Dabei kam die Bilanz von BMW auf der Strasse und auf der Rennstrecke jahrelang als weiss-blaue Erfolgsgeschichte daher. Es rollten immer mehr Autos vom Band, ein Rekord jagte den nächsten: Vollgas auf der linken Spur. (...) Investitionen von über 300 Millionen Euro pro Jahr im Gegenwert von zuletzt gar nicht vorzeigbaren Platzierungen in der Rennserie waren den Vorständen, die über Kurzarbeit und Gehaltskürzungen in der Belegschaft zu entscheiden haben, aber wohl nicht mehr vermittelbar.»
Frankfurter Allgemeine (De)
«Seit Monaten schon fahren Nick Heidfeld und Robert Kubica dem Erfolg hinterher, und genau das ist jetzt Grund genug für die Verantwortlichen im Konzern, aus der gewohnten Schwäche ein unerwartetes Programm zu machen. Umweltfreundlich will der Automobilhersteller künftig erscheinen, mit geringen Werten des Ausstosses von Kohlenstoffdioxid punkten und verzichtet deshalb freiwillig auf die Medienmaschinerie Formel 1. Schliesslich weiss doch jedes Kind, dass dort keine Elektroautos fahren und auch Sonnenenergie keine Vorteile bringt.»
Bild (De)
«Die Legende kehrt zurück. Schumi fährt wieder Formel 1! (...) Und schon werden wieder die ersten Stimmen der Dauer-Nörgler laut: Macht er sich seinen Ruf kaputt? Kann er das überhaupt noch? Geht es nur ums Geld? Alles Schwachsinn!»
«BMWeg. 1 Milliarde Euro für nur einen Sieg. (...) Zurück bleibt ein stark verbeultes Image, ratlose Experten und traurige Mechaniker. (...) Die gewaltigen Formel-1-Ausgaben kann man den Mitarbeitern am Fliessband schlecht erklären, die in Kurzarbeit geschickt werden müssen. (...) Teamchef Mario Theissen hat nie auf Stars gesetzt und das Super-Talent Vettel verpennt.»
La Gazzetta dello Sport (It)
«Ein sensationelles Comeback - Schumacher kehrt zurück! Das schönste Paar der Formel 1 ist wieder zusammen. Ein Fest - der grösste Champion aller Zeiten ist wieder da. Schumachers unbändige Lust, Rennen zu fahren.»
«BMW verlässt die Formel 1. Was für eine Blamage! Der Fota hatte BMW noch seine WM-Teilnahme garantiert. Das war alles falsch. Jetzt wird auch schon spekuliert, dass Toyota und Renault gehen könnten.»
Corriere dello Sport (It)
«Schumi kehrt zurück! Ferrari hat ihn gerufen und er gehorcht. Ein Knüller.»
Corriere della Sera (It)
«Was für ein Ferrari-Knüller: Der Mythos Schumacher kehrt zurück. Er bringt Erfahrung und Instinkt mit.»
«BWM stellt die Motoren ab.»
La Repubblica (It)
«Schumacher schnappt sich wieder seinen Ferrari. Nach drei Jahren trügerischer Ruhe hat der Renn-Dämon gewonnen. Er riskiert alles, aber er ist ein Geschenk für die Formel 1.»
El Mundo (Sp)
«Der grosse alte Meister sagte Ja. Nach Lance Armstrong im Radsport feiert nun auch Michael Schumacher in der Formel 1 sein Comeback.»
As (Sp)
«Die einen kommen, die anderen gehen. Während BMW sich aus der Formel 1 zurückzieht, gibt Michael Schumacher sein Comeback. Dies ist eine mutige Entscheidung des siebenfachen Weltmeisters. Für Valencia ist die Rückkehr ein Glückslos.»
The Independent (Gb)
«Für die Formel 1 gab es nur eine Gewissheit, einen Grundpfeiler, der unantastbar dastand. Sein Name war Michael Schumacher. Sich also an Schumacher zu wenden, ist kein risikoreiches Spiel, sondern ein automatischer Reflex.» (fal/si)
Erstellt: 30.07.2009, 14:26 Uhr

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