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Wird aus BMW-Sauber jetzt Piquet-Sauber?
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Es begann mit einer Twittermeldung von Nelsinho Piquet. Er werde, so der Sohn des dreifachen Weltmeisters Nelson Piquet, «wer weiss, mit seinem eigenen Team an der WM teilnehmen». Später sagte der 24-Jährige zwar, er habe nur gescherzt. Doch nun verdichten sich Gerüchte, wonach der Scherz durchaus einen wahren Hintergrund hat. Da Nelsinho bei Renault vor dem Rauswurf stehe, wolle Vater Nelson seinem Sohn den Verbleib in der Formel 1 ermöglichen, berichten brasilianische Medien. BMW-Sauber liess die Gerüchte gegenüber der «Sportinformation» unkommentiert.
Alles deute derzeit daraufhin, so schreibt die gewöhnlich gut unterrichtete Zeitung «Estado de São Paulo», dass Brasilien bald wieder ein eigenes Formel-1-Team habe. Dazu kaufe Nelson Piquet BMW den Anteil an Saubers Team ab. Die entsprechenden Gespräche seien weit fortgeschritten und kurz vor dem Abschluss, so das Blatt. Andere Medien erwähnen gar bereits Ferrari als Partnerin zur Lieferung der Motoren des neuen Teams.
Bereits früher so gemacht
Derzeit besitzt Piquet senior das Team Super Nova in der Rennserie GP2. Bereits in den Kategorien Kart, Formel 3 und eben zum Schluss in der GP2 hat der 57-jährige Brasilianer, der die WM 1981, 1983 und 1987 gewonnen hatte, jeweils ein Team gekauft, um seinen Sohn zu unterstützen.
Nach der Beendigung seiner Sportkarriere wurde Nelson Piquet zum Unternehmer. Er gründete die Firma Autotrac, die Fahrten von Lastwagen aufzeichnet und Flotten via Satellit überwacht. Zudem führte er eine Kette von BMW-Verkaufslokalen und eine von Pirelli-Pneus, die er inzwischen aber beide wieder verkauft hat. Seit dem Jahr 2000 konzentriert er sich auf das Management der Karriere seines Sohnes. (se)
Erstellt: 03.08.2009, 15:07 Uhr

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