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Bencic muss lange kämpfen

Aktualisiert am 12.02.2016

Die als Nummer 1 gesetzte Belinda Bencic erreicht in St. Petersburg die Halbfinals. Es ist für sie kein Spaziergang gewesen.

Zähes Duell: Belinda Bencic schafft nach zweieinhalb Stunden den Halbfinaleinzug. (12. Februar 2016)

Zähes Duell: Belinda Bencic schafft nach zweieinhalb Stunden den Halbfinaleinzug. (12. Februar 2016)
Bild: Dimitri Lovetsky/Keystone

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WTA Weltrangliste

RNameP
1.USASerena Williams9030
2.POLAgnieszka Radwanska5850
3.GERAngelique Kerber5740
4.ESPGarbine Muguruza5196
5.BLRVictoria Azarenka4341
6.ROUSimona Halep4301
7.ITARoberta Vinci3405
8.SUIBelinda Bencic3330
9.SUITimea Bacsinszky3150
10.ITAFlavia Pennetta2963
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Stand: 23.05.2016 12:27

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Die Schweizer Tennis-Hoffnung setzt sich in St. Petersburg gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa nach harter Gegenwehr mit 6:7 (4:7), 6:4, 6:2 durch.

Bencic benötigte etwas mehr als zweieinhalb Stunden, um die als Nummer 5 gesetzte Pawljutschenkowa (WTA 26) aus dem Turnier zu werfen. In der Zarenstadt tat sich Bencic zu Beginn vor allem mit dem Service schwer. Bis zum 2:2 lief alles normal, danach kassierte die Ostschweizerin drei Breaks in Folge. Ihr Glück war, dass auch ihre Gegnerin beim Aufschlag wackelte und jeweils postwendend das Rebreak kassierte. Im Tiebreak glich Bencic nach einem 1:4-Rückstand noch zum 4:4 aus, verlor aber die nächsten drei Punkte und musste den Satz trotzdem mit 4:7 abgeben.

Ein Platz unter den Top Ten?

Im zweiten Durchgang lag die Nummer 11 der Welt scheinbar komfortabel mit einem Doppelbreak 5:1 in Führung. Plötzlich schlichen sich wieder vermehrt Fehler im Spiel der Schweizerin ein. Bencic liess Pawljutschenkowa noch auf 5:4 herankommen, bevor sie den Satz doch noch mit 6:4 für sich entschied. Der Start in den Entscheidungssatz verlief für Bencic optimal. Gleich mit Doppelbreak zog sie auf 4:0 davon. Mit dem zweiten von drei Matchbällen sicherte sie sich den Halbfinal-Einzug.

Dort trifft Bencic auf die ebenfalls 18-jährige Russin Daria Kasatkina, gegen die sie noch nie gespielt hat. Die Nummer 63 der Welt setzte sich im Viertelfinal in drei Sätzen gegen die Slowakin Dominika Cibulkova durch. Sollte sich Bencic gegen Kasatkina durchsetzen und in St. Petersburg den Final erreichen, würde die Ostschweizerin erstmals in die Top Ten des WTA-Rankings vorstossen. (fal/sda)

Erstellt: 12.02.2016, 22:36 Uhr

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