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«Einer meiner grössten Matches»
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 07.09.2010
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US Open
Männer. 3. Runde: Wawrinka (Sz/25) s. Murray (Gb/4) 6:7, 7:6, 6:3, 6:3. Juschni (Russ/12) s. Isner (USA/18) 6:4, 6:7, 7:6, 6:4. Robredo (Sp) s. Llodra (Fr) 3:6, 7:6, 6:4, 2:1 w.o.
Achtelfinal-Tableau: Nadal (1) - Lopez (23), Ferrer (10) - Verdasco (8), Wawrinka (25) - Querrey (20), Juschni (12) - Robredo; Gasquet - Monfils (17), Fish (19) - Djokovic (3), Söderling (5) - Montañes (21), Melzer (13) - Federer (2).
Frauen. Achtelfinals: Stosur (Au/5) s. Dementjewa (Russ/12) 6:3, 2:6, 7:6.
Viertelfinal-Tableau: Wozniacki (1)/Scharapowa (14) - Kusnezowa (11)/Cibulkova, Kanepi/Wickmayer (15) - Petkovic/Swonarewa (7); Schiavone (6) - Venus Williams (3), Stosur (5) - Clijsters (2).
Doppel. Frauen. 3. Runde: Huber/Petrowa (USA/Russ/2) s. Bacsinszky/Garbin (Sz/It) 6:3, 6:3.
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Als Stanislas Wawrinka gestern Abend kurz vor Mitternacht im Match gegen Andy Murray den zweiten Satz gewann, orakelte SF-Experte Heinz Günthardt bereits, dass bald die Geburtsstunde eines Champions folgen könnte. Und tatsächlich schaffte es Wawrinka, mit dem als Nummer 4 gesetzten Murray den bislang grössten Grand-Slam-Brocken seiner Karriere aus dem Weg zu räumen. «Ich liebe diesen Platz, wenn man vor so vielen Leuten zu später Stunde spielen kann, bekommt man Gänsehaut. Das war sicherlich einer meiner grössten Matches», sagte der Romand nach seinem 6:7, 7:6, 6:3, 6:3-Triumph.
Als ein Reporter zu Wawrinka sagte, er sei nun bestimmt für einen Tag der wichtigste Tennisspieler in der Schweiz, winkte der Weltranglisten-27. bescheiden ab. «Nein, ganz bestimmt nicht», so sein Kommentar. Wawrinka fand in der Stunde seines Erfolges sogar noch tröstende Worte für Murray: «Ich habe das Gefühl, dass er gegen Ende der Partie ein wenig verletzt war und sich nicht ganz okay gefühlt hat. Deshalb habe ich versucht, aggressiv zu bleiben und ihn viel laufen zu lassen – das ist mir gut gelungen.»
Erinnerungen an Wimbledon
Der Sieg in New York war gleichzeitig auch die Revanche für Wimbledon 2009. Dort hatte sich Murray in einem packenden Achtelfinal 6:2, 3:6, 3:6, 7:5, 3:6 durchgesetzt. «Ich musste natürlich daran denken, habe mich aber gut auf den aktuellen Match konzentriert und darauf, was meine nächsten Schritte sein sollten», führte Wawrinka aus. «Einzig zum Schluss des ersten Satzes habe ich ein wenig zu defensiv gespielt.»
Neben der Aggressivität – Wawrinka schlug insgesamt 57 Winner – ebnete ihm der Service den Weg in den Achtelfinal gegen den US-Amerikaner Sam Querrey. «Der Aufschlag war einer der Schlüssel, auf jeden Fall», bestätigte der Olympiasieger im Doppel. Gegen den fast zwei Meter langen Querrey, den statistisch drittbesten Aufschläger auf der Tour, will Wawrinka erneut angreifen: «Querrey spielt nur ungern aus der Defensive heraus. Er hat neben seinem starken Service aber auch eine ungemein harte Backhand.» Das bislang einzige Duell zwischen den beiden gewann Wawrinka im Frühling 2009 in Indian Wells nach zähem Ringen 2:6, 7:5, 7:6.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.09.2010, 08:48 Uhr


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