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Federer fordert Wawrinka
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 11.10.2012
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Roger Federer besiegte den taiwanesischen Qualifier Lu Yen-Hsun (ATP 62) 6:3, 7:5. Der Baselbieter hatte die Partie stets im Griff, musste aber gegen den unberechenbaren Asiaten dennoch bei beiden Breaks etwas Schützenhilfe beanspruchen. Lu «schenkte» ihm die beiden Breaks zum 4:2 im ersten Satz und im letzten Game überhaupt mit einem Doppelfehler. Insgesamt war Federer bei seinem ersten Auftritt in der chinesischen Metropole souverän. Er gewann 93 Prozent der Punkte nach seinem ersten Aufschlag und war mit 11 von 13 Netzattacken erfolgreich.
Die Supporter des Romands machten beim 6:4, 4:6, 6:4 gegen den Usbeken Denis Istomin wie so oft ein Wechselbad der Gefühle durch. Wawrinka führte 6:4, 3:1, ehe er den Finalisten von San Jose aufkommen lassen musste. Im dritten Satz drohte der Schweizer Nummer 2 dann zweimal ein vorentscheidender Rückstand. Im sechsten Game lag er bei eigenem Service 0:30 zurück, zwei Games später musste er sogar vier Breakchancen des Usbeken abwehren, ehe er postwendend die Differenz schaffte.
Das Head-to-Head spricht eine deutliche Sprache zugunsten der Weltnummer 1: Federer hat elf von zwölf bisherigen Vergleichen gewonnen. Die Partie findet am Donnerstag nicht vor 14 Uhr Schweizer Zeit statt. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.10.2012, 13:50 Uhr
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