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Federer serviert seinen Bewunderer ab
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 02.09.2010
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Federers US-Open-Schuhe mit der Skyline von New York. (Bild: Reuters )
US Open
Männer. 2. Runde: Federer (Sz/2) s. Beck (De) 6:3, 6:4, 6:3. Gasquet (Fr) s. Dawidenko (Russ/6) 6:3, 6:4, 6:2. Tipsarevic (Ser) s. Roddick (USA/9) 3:6, 7:5, 6:3, 7:6. Nishikori (Jap) s. Cilic (Kro/11) 5:7, 7:6, 3:6, 7:6, 6:1. Monfils (Fr/17) s. Andrejew (Russ) 6:3, 6:4, 6:3. Fish (USA/19) s. Cuevas (Uru) 7:5, 6:0, 6:2. Montañes (Sp/21) s. Ball (Au) 6:4, 6:3, 6:1. Clément (Fr) s. Schwank (Arg) 6:3, 5:5 w.o.
Frauen. 2. Runde: Schnyder (Sz) s. Martinez Sanchez (Sp/22) 7:6, 6:4. Wozniacki (Dä/1) s.Chang (Taiwan) 6:0, 6:0. Clijsters (Be/2) s. Peers (Au) 6:2, 6:1. Venus Williams (USA/3) s. Marino (Ka) 7:6, 6:3. Stosur (Au/5) s. Rodionova (Au) 6:1, 6:4. Zwonarewa (Russ/7) s. Lisicki (De) 6:1, 7:6. Kusnezowa (Russ/11) s. Sewastowa (Lett) 6:2, 6:3. Wickmayer (Be/15) s. Görges (De) 6:4, 7:5. Peer (Isr/16) s. Parmentier (Fr) 6:2, 6:3. Capra (USA) s. Rezai (Fr/18) 7:5, 2:6, 6:3. Pennetta (It/19) s. Szavay (Un) 6:1, 6:4. Kvitova (Tsch/27) s. Baltacha (Gb) 7:6, 6:3. - Schnyder in der 3. Runde gegen Wickmayer.
Stichworte
Federer hatte seinen Kontrahenten im 39 Grad heissen Kessel des Arthur Ashe Stadiums von der ersten bis zur letzten Minute sicher im Griff. Beck, der sich riesig auf das Duell mit seinem grossen Vorbild gefreut hatte, wirkte zu Beginn der Partie ein wenig wie ein Junge, der beim Schultheater Lampenfieber hat. Das Ergebnis war ein 0:5-Rückstand nach nur 14 Minuten.
Danach fing sich der gross gewachsene Mann aus Ravensburg aber und erntete mit seinen harten Grundlinienschlägen anerkennenden Applaus vom New Yorker Publikum. Da sich Federer eine kleine Ruhepause gönnte, schaffte Beck sogar noch ein Break, es sollte sein einziges an diesem Tag bleiben.
Federer schlägt 15 Asse und begeht keinen Doppelfehler
Die Tennis-Leckerbissen servierte den Fans aber wie erwartet Roger Federer. Den Zauberschlag zwischen den Beinen hindurch, mit dem er seinen Erstrunden-Gegner Brian Dabul aufgetrumpft hatte, liess der Maestro diesmal zwar in der Trickkiste, dafür streute er immer wieder spektakuläre Stoppbälle ein. Die schönste Kombination - Federer schloss sie mit einem Volley am Netz ab - brachte ihm den Gewinn des zweiten Satzes ein.
Am eindrücklichsten manifestierte sich der Klassenunterschied zwischen der Nummer 2 und der Nummer 104 der Welt in der Service-Statistik: Während Federer 15 Asse ins Feld hämmerte und keinen einzigen Doppelfehler beging, kam Beck auf acht Asse und elf Doppelfehler - Zahlen, die sonst eher im Frauen-Tennis zu finden sind.
In der 3. Runde am Samstag gegen Mathieu
«Das ist ein perfekter Start ins Turnier. Ich habe zwei Partien gemacht, eine am Abend, eine am Tag und habe schon Antworten auf alle Fragen. Ich bin voll im Turnier drin», bilanzierte Federer zufrieden.
Sein Drittrundengegner ist am Samstag der einstige Gstaad-Champion Paul-Henri Mathieu (ATP 109). Federer hat die bisherigen vier Partien gegen den Franzosen allesamt gewonnen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.09.2010, 23:12 Uhr









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