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Grosser Bahnhof in Basel für Roger Federer
Die vom sogenannten Sperber-Kollegium im Jahre 1976 erstmals verliehene Auszeichnung hätte Federer eigentlich schon letztes Jahr erhalten sollen. Die Verleihung des Ehrentitels für 2008 konnte jedoch aus terminlichen Gründen nicht durchgeführt werden.
Diesmal klappte es dagegen: 200 bis 300 Fans jubelten am frühen Abend in der Basler Altstadt, als der 15-fache Grand-Slam-Sieger am Fuss des Spalenbergs in einem hellen Sommeranzug einer schwarzen Limousine entstieg.
Spezielle Verbindung mit der Stadt
Der öffentliche Teil der Feierlichkeiten dauerte rund eine halbe Stunde. Den Höhepunkt bildete die Enthüllung einer Messingplatte mit Federers Name unter den Arkaden des Hotels Basel durch Peter Blome, den Ober-Sperber und Direktor des Antikenmuseums Basel.
Federer zeigte sich erfreut über die Ehrung, die wegen seiner engen Verbindung zur Stadt eine spezielle sei. Der Tennis-Champion wurde in Basel geboren und hat dort im April seine Mirka geheiratet.
Auch Cohn und Mutter anwesend
Ehrentafeln für die «Ehrespalebärglemer» gibt es erst seit rund zehn Jahren. Nach den Vorstellungen des Sperber-Kollegiums sollen sie dereinst analog dem «Walk of Fame» in Hollywood den Spalenberg zieren.
Nach der Enthüllungszeremonie gingen die Feierlichkeiten für Federer unter Ausschluss der Öffentlichkeit weiter. Auf dem Programm stand unter anderem eine Laudatio des Filmproduzenten und Oscar-Preisträgers Arthur Cohn, der 1996 ebenfalls den Titel eines «Ehrespalebärglemers» erhalten hatte.
Als «Ehrespalebärglemer» zeichnet das Sperber-Kollegium Persönlichkeiten aus, welche die Stadt Basel über deren Grenzen hinaus in positivem Sinn bekannt gemacht haben. Erste Träger des Titels wurden 1976 die legendären Volksschauspieler Margrit Rainer und Ruedi Walter. (si)
Erstellt: 17.07.2009, 08:54 Uhr


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