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«Ich habe nicht das Talent von Federer»
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In Paris sei er in der schlimmsten Verfassung seiner Karriere gewesen, sagte Rafael Nadal am Donnerstag an einer Pressekonferenz in Madrid. «Ich kam moralisch und physisch im denkbar schlechtesten Zustand nach Roland Garros», erklärte die Nummer 2 der Weltrangliste. Die Achtelfinalniederlage gegen Robin Söderling habe ihm dennoch stark zugesetzt. «Nach dem Turnier habe ich mich einen Monat lang total zurückgezogen», so der 23-Jährige. «Ich war in meinem Haus. Zu meiner Verletzung kam die Trennung meiner Eltern hinzu». Dennoch findet er, dass seine diesjährigen Resultate besser seien als er eigentlich erwartet habe.
Nadal wurde an der Medienkonferenz auch danach gefragt, was er denn im Verlauf seiner Karriere von Roger Federer gelernt habe. «Seit ich 2004 in Miami zum ersten Mal gegen ihn gespielt habe, hat er sich ständig verbessert», erklärte der Spanier. Und er fügte gleich den beachtenswerten Nebensatz an: Er sei überzeugt, dass er nie alles das erreichen werde, was Federer erreicht habe. «Ich habe nicht sein Talent», so Nadal.
Der Spanier erklärte auch, er sei weit davon entfernt, seine ehemalige Nummer-1-Position in der Weltrangliste von Federer zurückzuerobern. «Ich Punkten gemessen bin ich nahe dran. Doch das Jahresende wird angesichts der anstehenden Turniere schwierig.» (se)
Erstellt: 30.10.2009, 11:41 Uhr

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