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«Ich war in den Schlüsselmomenten zu passiv»
Überraschender Sieg: Marcos Baghdatis. (Bild: Reuters)
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Der topgesetzte Baselbieter unterlag in der 3. Runde dem als Nummer 27 gesetzten Baghdatis nach 2:22 Stunden 7:5, 5:7, 6:7 (4:7). Vor dieser Partie in Kalifornien hatte Federer gegen ihn eine makellose Bilanz von 6:0 Siegen aufzuweisen. Baghdatis, der im letzten Juli bis auf Platz 151 in der Weltrangliste zurückgefallen war, gelang erstmals ein Sieg gegen einen Weltranglisten-Ersten.
Federer vergab insgesamt drei Matchbälle. Allein im zweiten Satz hatte der Baselbieter bei 5:4 zwei Matchbälle; beide Bälle gerieten zu lang. Baghdatis vermochte danach zum 5:5 auszugleichen und durchbrach danach erstmals in der Partie den Aufschlag von Federer. Auch im letzten Satz sah es für den topgesetzten Favoriten lange gut aus: Er führte 4:1, hatte später bei 6:5 erneut einen Matchball, doch auch diese Chance vergab er mit einem unerzwungenen Fehler.
Federers Einsicht
Seit Mai 2006 und dem Final in Rom gegen Rafael Nadal hat Federer keine Partie mehr verloren, in welcher er einen Matchball hatte. «Ich hatte in diesem Spiel sowohl gute als auch schlechte Phasen», so Federer, «ich vergab zuviele Möglichkeiten, war in den Schlüsselmomenten zu passiv und Marcos hat nie aufgegeben. Der Grat zwischen Sieg und Niederlage war heute sehr klein.» (oku/fal/si)
Erstellt: 17.03.2010, 10:29 Uhr

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