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Optimismus bei Federer und Wawrinka

Aktualisiert am 16.01.2016

Vor dem Australian Open sprechen die Schweizer Tennisspieler über ihre Vorbereitungen. Roger Federer sieht seine Krankheit als überstanden.

Sind auch vor dem Australian Open zuversichtlich: Stan Wawrinka (l.) und Roger Federer beim Davis Cup am 17. September 2015.

Sind auch vor dem Australian Open zuversichtlich: Stan Wawrinka (l.) und Roger Federer beim Davis Cup am 17. September 2015.
Bild: Salvatore Di Nolfi

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Ausgerechnet die oberen Tableau-Hälften, in die Roger Federer und Belinda Bencic ausgelost wurden, eröffnen am Montag das Turnier. Es stehen also ausgerechnet jene Schweizer zuerst im Einsatz, die zuletzt kränkelten. Roger Federer schleppte seit dem Turnier von Brisbane eine Grippe mit sich herum; Belinda Bencic gab am Freitagnachmittag in Sydney wegen einer Erkrankung ihren Halbfinal gegen Monica Puig auf.

Überstandene Krankheit am Turnier kein Faktor

Zumindest Federer gab am Samstag in Melbourne Entwarnung: «Ab jetzt sollte die Erkältung kein Thema mehr sein. Seit Donnerstag fühle ich mich wieder so richtig gesund. Die Erkältung ist zu 90 Prozent weg. Schlecht ging es mir vor allem vor dem Turnier in Brisbane. Da hatte ich Fieber. Das Turnier in Brisbane konnte ich zwar spielen, aber es ging mir nicht gut. Meine Nase lief permanent. In Melbourne ging es bislang primär darum, die Erkältung komplett auszukurieren. Ich trainierte nur reduziert, aber musste immerhin nicht mehr das Bett hüten. Ich gehe davon aus, dass die überstandene Krankheit am Australian Open kein Faktor gegen mich sein wird.»

Trotzdem will Federer das Turnier ruhig angehen. Früher sei er an Grand-Slam-Turniere gereist mit der Absicht, in der zweiten Turnierwoche den Formhöhepunkt zu erreichen. «Aber auch ohne die Krankheit der letzten Tage wäre ich das Turnier vorsichtig angegangen. Die frühe Niederlage vor einem Jahr (in der 3. Runde) gegen Andreas Seppi soll sich nicht wiederholen.»

Trotz eingeschränkter Tätigkeit während der Vorbereitung sei die Zusammenarbeit mit Ivan Ljubicic, dem neuen Coach, gut angelaufen. Federer: «Wir tauschen uns viel aus im Moment. Wir zeigen ihm, wie wir die Dinge an den grossen Turniern handeln, und er bringt natürlich seine neuen Ideen ein.» Was verspricht sich Federer von Ljubicic? «Neue Impulse bei Motivation und Taktik», antwortet Federer. «Generell bin ich immer für eine zusätzliche, neue Meinung dankbar.»

Wawrinkas Verzicht auf den Davis Cup

Nicht viel Neues gibt es von Stan Wawrinka zu berichten. Der Schweizer Sportler des letzten Jahres eröffnete die neue Saison schon fast traditionell mit einem Turniersieg in Indien (Chennai). «Es ist immer wieder toll, am Ende der ersten Turnierwoche des Jahres mit einem Pokal in der Hand dazustehen. Das gibt Moral und Selbstvertrauen für das Australian Open und die lange Saison», so Wawrinka.

Von den anstehenden Entscheiden hat Wawrinka erst einen getroffen. Im Erstrundenspiel im Davis Cup Anfang März in Italien steht er wie erwartet nicht zur Verfügung. Mitten im ersten Teil der Hartplatzsaison will Wawrinka nicht auf Sandplätzen Davis Cup spielen. Offen bleibt vorerst, ob Wawrinka an den Sommerspielen in Rio auch Doppel und allenfalls Mixed bestreiten wird. Wawrinka: «Rio ist noch sehr weit weg. Roger (Federer) und ich haben darüber diskutiert, aber entschieden haben wir noch nichts. Aber dieser Entscheid eilt ja vorerst auch noch lange nicht.»

(chi/si)

Erstellt: 16.01.2016, 07:05 Uhr

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