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Kramer hält zu seinem Trainer
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Sven Kramer, der holländische Eisschnellläufer, lag im Rennen über 10'000 m auf klarem Goldkurs, ehe ihn Gerard Kemkers auf die falsche Bahn schickte. Die Folge davon war die Disqualifikation, ob der sich Kramer dermassen enervierte, dass er seinen Betreuer in der Hitze des Gefechts als «Arschloch» bezeichnete. Eine Trennung des erfolgreichen Duos schien bevorzustehen.
Männergespräch brachte Klärung
Doch bei einem offenen Gespräch zwischen den beiden wurde die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit gelegt. «Wir haben viel zu viel miteinander gewonnen. Ich kann ihn jetzt unmöglich fallenlassen», meinte der Topläufer einen Tag nach der Disqualifikation. Der mehrmalige Europa- und Weltmeister verdankt Kemkers viel und ist sich dessen bewusst. «Das Thema ist vorbei», meinte Kramer bloss und blickte bereits in die Zukunft. Denn am Samstag folgt in Richmond die Teamverfolgung und damit eine weitere Chance, Edelmetall zu gewinnen.
(jra)
Erstellt: 25.02.2010, 09:45 Uhr
