Sport

Nach Kritik: Schweizer Speaker flog raus

Aktualisiert am 19.02.2010

Einen Tag vor dem Halfpipe-Final kam es am Rand der olympischen Snowboard-Wettkämpfe in Cypress Mountain zu einem Eklat mit Schweizer Beteiligung.

Fertig Olympia: Das OK hat Chris Bachmann wieder nach Hause geschickt.

Fertig Olympia: Das OK hat Chris Bachmann wieder nach Hause geschickt.

Olympische Winterspiele Vancouver 2010

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Der Aargauer Speaker Chris Bachmann musste nach ein paar kritischen Äusserungen gegenüber den Olympia-Veranstaltern die Akkreditierung abgeben.

«Ich werde wohl nie mehr an Olympischen Spielen kommentieren. Aber damit kann ich gut leben», erklärte der 37-jährige Bachmann. Nach zehn Tagen mit «viel Nonsens» buchte er 24 Stunden vor dem Highlight der Snowboarder den Rückflug und verfolgte den Event aus der Ferne in einem Zürcher Musik-Club.

Mühsame Vorschriften

Die penetranten Kleidervorschriften seien mühsam gewesen. «Wenn man einmal das blaue Käppi nicht getragen hat, löste das bereits Diskussionen aus. Und an den Wettkämpfen sollte ich nur über die Fis-Resultate sprechen. Das hat mich gestört.»

Er sei dann irgendwann seiner Snowboard-Seele treu geblieben und habe diese «unsinnigen» Vorschriften beim Speakern in Frage gestellt. «Das kam offenbar schlecht an. Ich musste die Akkreditierung abgeben, wurde an den Flughafen gebracht und reiste ab. Jetzt mache ich halt eine Woche Snowboard-Ferien.» (fal/si)

Erstellt: 19.02.2010, 04:13 Uhr