Sport

«Ein historisches Debakel für Österreich»

Von Florian A. Lehmann/si. Aktualisiert am 20.02.2010

Die Medien in Österreich gehen nach der Schlappe im Super-G mit ihren Fahrern und dem ÖSV hart ins Gericht. Selbst Cheftrainer Toni Giger mochte nichts mehr schönreden.

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Die «Presse» nimmt kein Blatt vor den Mund.

   

«Das ist ohne Zweifel ein Debakel», sagte Giger. Erstmals in der olympischen Geschichte hatte es am Freitag kein ÖSV-Athlet in einem Speedrennen der Männer in die Top 10 geschafft.

Techniker Benjamin Raich war als 14. für die beste Platzierung im Super-G besorgt. Klammert man den Slalom von 1984 in Sarajevo aus, wo alle vier Österreicher ausgeschieden waren, wurde das schlechteste Olympia-Ergebnis bei den Männern egalisiert. 1976 in Innsbruck hatte der beste Österreicher ebenfalls lediglich den 14. Platz erreicht (Hansi Hinterseer im Riesenslalom).

Natürlich wurde das enttäuschende Resultat des Speed-Teams in der Heimat zur Kenntnis genommen – mit keineswegs sanften Worten, wie unsere Bildstrecke beweist. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.02.2010, 17:21 Uhr