Sport
Zurbriggen & Co mit guten Perspektiven
(baz.ch/Newsnet)
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Schweizer Hoffnungen
Die Ränge 3 (Janka), 4 (Défago) und 6 (Zurbriggen) nach der Abfahrt - das lässt auf eine Medaille doch hoffen. Vor allem für den Bündner Janka und den Walliser Zurbriggen. Überhaupt verspricht der Slalom auf Grund der Abstände grosse Spannung.
Sebst Benni Raich darf man noch nicht abschreiben. Offenbar ist der Slalom recht anspruchsvoll ausgesteckt - für die Techniker ist das ein grosser Vorteil. -
Paris
Der Italiener fährt sensationell schnell: 1:53,54. Rang 2! Er ist ein grosses Abfahrtstalent.
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Horoschilow
Der Russe zaubert auf dieser Strecke. Er kommt mit 1:56,77.
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Sporn
Nach Fahrern, die wenige Chancen auf einen Podestplatz besitzen, kommt mit Sporn jetzt ein talentierter Speedfahrer. Rang 10 für den Slowenen ist es dann im Ziel.
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Keppler
Der Deutsche verliert zu viel Zeit.
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Kostelic
Er fährt oben ganz solid. Der Kroate fährt immer besser die Abfahrten hinunter. Nur wenig hinter Svindal zurück. Das ist eine gute Ausgangslage für den Kroaten - wie übrigens für Zurbriggen auch.
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Raich
Der ÖSV-Techniker hat Zeit verloren oben. Seine Stärken liegen ja in den technischen Disziplinen. Er büsst aber in der Abfahrt viel Zeit ein. Abschreiben darf man aber den Österreicher gewiss nicht.
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Miller
Und jetzt Bode Miller. Der Amerikaner ist sehr schnell unterwegs. Wir haben ihn ganz oben auf der Rechnung. Beste Zwischenzeit nach der zweiten Zwischenzeit. Er hat aber kurz vor dem Ziel verloren. Der Amerikaner verliert im unteren Teil Zeit. Er ist schliesslich langsamer als Zurbriggen.
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Baumann
Der ÖSV-Fahrer scheidet aus. Jetzt liegt noch mehr Druck auf Teamkollege Raich.
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Zrncic-Dim
Der Kroate braust durchs Ziel, aber doch mit zu grossem Rückstand auf eine Medaille.
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Janka
Er ist oben bei den Schnellsten dabei. Er fährt aggressiv... Und im Ziel mit 1:53,65 - eine halbe Sekunde hinter Svindal.
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Zurbriggen
Der Walliser ist sehr gut unterwegs... Er ist im Ziel mit 1:53,88 - Rang 4 - das ist super!
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Viletta
Der Bündner legt eine ordentliche Leistung hin: 1:55,72 - in Lauerposition.
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Svindal
Und jetzt der Norweger: Er ist schnell... 1:53,15 - die neue Bestzeit.
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Jansrud
Der Norweger liegt in der mittleren Lauerstellung, um es einmal so zu formulieren.
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Lizeroux
Der Franzose verliert zu viel Zeit. Im Slalom wird seine Stunde kommen.
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Défago
Der Walliser fährt die bisher schnellste Zeit. Logisch, er ist Abfahrtsolympiasieger.
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Blank
Der Tscheche fährt ein gutes Rennen.
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Innerhofer
Dem Italiener ist eine Überraschung zuzutrauen. Der Südtiroler verliert aber zu viel Zeit schon in der Abfahrt.
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Mermillod Blondin
Er gilt als Techniker. Im Ziel liegt er klar zurück.
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Weibrecht
Der Überraschungsmann ist unruhig unterwegs. 1:55,23 - nicht bei den Schnellsten.
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Clarey
Der Franzose stürzt.
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Semple
Der Kanadier ist klar langsamer als die vorher gestarteten Fahrer.
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Ligety
Der Amerikaner versucht, in der Abfahrt nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Er braust ins Ziel mit 1:55,06.
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Olsson
Der Schwede ist ähnlich unterwegs wie Fill. Er ist 0,32 schneller als Fill.
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Fill
Der Südtiroler ist gestartet. Es ist noch relativ früh am Morgen in Whistler. Die Lichtverhältnisse sind recht schwierig. 1:54,15 - das ist die Richtzeit für diese Prüfung.
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Ausgangslage
«Wenn Janka eine gute Abfahrt gelingt, ist alles möglich», erklärte Männer-Cheftrainer Martin Rufener vor der heutigen Super-Kombination. So oder so: Die Schweizer haben nach der Enttäuschung im Super-G an Olympia wieder etwas gutzumachen.
Neben Janka starten Didier Défago, Sandro Viletta und Silvan Zurbriggen (siehe Startliste). Aber ganz grosse Favoriten auf Gold sind die Routiniers Svindal, Miller oder Raich.
Erstellt: 21.02.2010, 19:55 Uhr
