Sport

Zurbriggen & Co mit guten Perspektiven

Von . Aktualisiert am 21.02.2010

In der olympischen Super-Kombination haben sich die Schweizer eine gute Ausgangslage für den Slalom geschaffen. baz.ch/Newsnet berichtet live, der Slalom beginnt um 21.15 Uhr MEZ.

(baz.ch/Newsnet)

  • Schweizer Hoffnungen  

    Die Ränge 3 (Janka), 4 (Défago) und 6 (Zurbriggen) nach der Abfahrt - das lässt auf eine Medaille doch hoffen. Vor allem für den Bündner Janka und den Walliser Zurbriggen. Überhaupt verspricht der Slalom auf Grund der Abstände grosse Spannung.

    Sebst Benni Raich darf man noch nicht abschreiben. Offenbar ist der Slalom recht anspruchsvoll ausgesteckt - für die Techniker ist das ein grosser Vorteil.

  • Paris  

    Der Italiener fährt sensationell schnell: 1:53,54. Rang 2! Er ist ein grosses Abfahrtstalent.

  • Horoschilow  

    Der Russe zaubert auf dieser Strecke. Er kommt mit 1:56,77.

  • Sporn  

    Nach Fahrern, die wenige Chancen auf einen Podestplatz besitzen, kommt mit Sporn jetzt ein talentierter Speedfahrer. Rang 10 für den Slowenen ist es dann im Ziel.

  • Keppler  

    Der Deutsche verliert zu viel Zeit.

  • Kostelic  

    Er fährt oben ganz solid. Der Kroate fährt immer besser die Abfahrten hinunter. Nur wenig hinter Svindal zurück. Das ist eine gute Ausgangslage für den Kroaten - wie übrigens für Zurbriggen auch.

  • Raich  

    Der ÖSV-Techniker hat Zeit verloren oben. Seine Stärken liegen ja in den technischen Disziplinen. Er büsst aber in der Abfahrt viel Zeit ein. Abschreiben darf man aber den Österreicher gewiss nicht.

  • Miller  

    Und jetzt Bode Miller. Der Amerikaner ist sehr schnell unterwegs. Wir haben ihn ganz oben auf der Rechnung. Beste Zwischenzeit nach der zweiten Zwischenzeit. Er hat aber kurz vor dem Ziel verloren. Der Amerikaner verliert im unteren Teil Zeit. Er ist schliesslich langsamer als Zurbriggen.

  • Baumann  

    Der ÖSV-Fahrer scheidet aus. Jetzt liegt noch mehr Druck auf Teamkollege Raich.

  • Zrncic-Dim  

    Der Kroate braust durchs Ziel, aber doch mit zu grossem Rückstand auf eine Medaille.

  • Janka  

    Er ist oben bei den Schnellsten dabei. Er fährt aggressiv... Und im Ziel mit 1:53,65 - eine halbe Sekunde hinter Svindal.

  • Zurbriggen  

    Der Walliser ist sehr gut unterwegs... Er ist im Ziel mit 1:53,88 - Rang 4 - das ist super!

  • Viletta  

    Der Bündner legt eine ordentliche Leistung hin: 1:55,72 - in Lauerposition.

  • Svindal  

    Und jetzt der Norweger: Er ist schnell... 1:53,15 - die neue Bestzeit.

  • Jansrud  

    Der Norweger liegt in der mittleren Lauerstellung, um es einmal so zu formulieren.

  • Lizeroux  

    Der Franzose verliert zu viel Zeit. Im Slalom wird seine Stunde kommen.

  • Défago  

    Der Walliser fährt die bisher schnellste Zeit. Logisch, er ist Abfahrtsolympiasieger.

  • Blank  

    Der Tscheche fährt ein gutes Rennen.

  • Innerhofer  

    Dem Italiener ist eine Überraschung zuzutrauen. Der Südtiroler verliert aber zu viel Zeit schon in der Abfahrt.

  • Mermillod Blondin  

    Er gilt als Techniker. Im Ziel liegt er klar zurück.

  • Weibrecht  

    Der Überraschungsmann ist unruhig unterwegs. 1:55,23 - nicht bei den Schnellsten.

  • Clarey  

    Der Franzose stürzt.

  • Semple  

    Der Kanadier ist klar langsamer als die vorher gestarteten Fahrer.

  • Ligety  

    Der Amerikaner versucht, in der Abfahrt nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Er braust ins Ziel mit 1:55,06.

  • Olsson  

    Der Schwede ist ähnlich unterwegs wie Fill. Er ist 0,32 schneller als Fill.

  • Fill  

    Der Südtiroler ist gestartet. Es ist noch relativ früh am Morgen in Whistler. Die Lichtverhältnisse sind recht schwierig. 1:54,15 - das ist die Richtzeit für diese Prüfung.

  • Ausgangslage  

    «Wenn Janka eine gute Abfahrt gelingt, ist alles möglich», erklärte Männer-Cheftrainer Martin Rufener vor der heutigen Super-Kombination. So oder so: Die Schweizer haben nach der Enttäuschung im Super-G an Olympia wieder etwas gutzumachen.

    Neben Janka starten Didier Défago, Sandro Viletta und Silvan Zurbriggen (siehe Startliste). Aber ganz grosse Favoriten auf Gold sind die Routiniers Svindal, Miller oder Raich.

Erstellt: 21.02.2010, 19:55 Uhr