Sport
Ammann von der Polizei mit 138 Dollar gebüsst
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 15.02.2010
Artikel zum Thema
- «Didier Cuche zeigt, dass Erfolg im Alter über 30 möglich ist»
- Der geheime Wachs des Simon Ammann
- «Es ist alles angerichtet»
- Simon Ammanns langer Tag
- «Ritter von der glücklichen Gestalt» oder «ein cooler Hund»
- Olympia kostete 600 Millionen
- So kämpft sich der gestürzte Bobfahrer ins Leben zurück
- Entschädigung für Angehörige von Kumaritaschwili
Stichworte
Um 18. 30 Uhr wollte SF den Toggenburger «Gold-Simi» in der Sendung «Hello Vancouver» live aus Whistler präsentieren. Doch Moderator Sascha Ruefer stand alleine da, redete in die Kameras und schockte die TV-Zuschauer. «Wir haben uns zum Zmörgele verabredet. Doch vor zwei Minuten habe ich einen Telefonanruf erhalten. Simon Ammann ist offenbar von der Polizei aufgehalten worden», erklärte der Mann des Schweizer Staatssenders. Es handle sich offensichtlich um eine Passkontrolle.
Es war aber keine Passkontrolle, sondern eine Geschwindigkeitskontrolle. Ammann, der sich vor laufender Kamera noch kurz schminken liess, erzählte, es sei kurz wirklich ernst mit der Polizei geworden. «Ich wollte pünktlich zum TV-Termin erscheinen. Da haben wir eben zu viel Gas gegeben. Die Polizei hat uns deshalb aufgehalten.» Es habe eine Busse von 138 Dollar abgesetzt. Das Gesetz machte auch vor dem Olympiasieger nicht halt...
Am Samstag hatten noch 793'000 Personen auf SF zwei den Olympiasieg von Ammann auf der Normalschanze verfolgt. Das entspricht einem Marktanteil von 38,5 Prozent.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.02.2010, 00:28 Uhr
