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Caster Semenya darf wieder laufen
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Das teilte Michael Seme, der Trainer der 19-Jährigen, unter Berufung auf die Anwälte Semenyas mit. «Sie wird bei internationalen Meetings laufen», sagte der Coach. Zunächst werde Semenya aber bei kleineren Wettbewerben antreten, die für sie Trainingscharakter haben. So ist ein Start am 19. Februar in Port Elizabeth (SA) vorgesehen.
Die Sportlerin war nie vom Leichtathletik-Weltverband (IAAF) suspendiert worden. Allerdings laufen derzeit noch medizinische Tests, um das Geschlecht Semenyas zweifelsfrei festzustellen. Mutmassungen zufolge könnte sie ein Zwitter (Hermaphrodit) sein und damit sowohl die Geschlechtsmerkmale einer Frau als auch eines Mannes haben.
Der Verband wartet ab
Bis zum Abschluss der Untersuchungen will der Weltverband keine Stellungnahme abgeben. «Wir sind weiterhin in der gleichen Position wie zuvor», betonte IAAF-Sprecher Nick Davies. «Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wie lange die Untersuchungen dauern werden.»
Die IAAF wollte zunächst grundsätzlich klären, wie Semenya ihre Karriere in der Leichtathletik fortsetzen kann. Für die Teilnahme von intersexuellen Athleten gibt es bisher keine Regeln. (fal)
Erstellt: 14.01.2010, 09:29 Uhr


