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Contador will weiterkämpfen
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«Ich werde zu 100 Prozent weitermachen», sagte der Spanier bei einer Medienkonferenz in seinem Heimatort Pinto. Contador, dem unter anderem der Tour-de-France-Gesamtsieg von 2010 aberkannt wurde, war am Montag nach 18-monatigem Verfahren vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) des Clenbuterol-Dopings für schuldig befunden und insgesamt für zwei Jahre gesperrt worden. Seine Sperre läuft am 5. August dieses Jahres ab. Contador sprach von einer «Ungerechtigkeit» und beteuerte erneut, er habe nicht bewusst manipuliert.
Unterstützung erhält Contador von Saxo-Bank-Teamchef Bjarne Riis, der zu «100 Prozent» hinter seinem Schützling steht. Contador sagte zum Urteil: «Meine Anwälte prüfen, welche Möglichkeiten es gibt. Aber ich habe ihnen schon gesagt, dass ich weiterkämpfen will.» Im Grundsatz ist nur ein Rekurs vor dem Schweizer Bundesgericht in Lausanne möglich.
Lizenzentzug für Saxo Bank?
Nach der vom CAS verhängten Dopingsperre gegen Alberto Contador droht dem Team des Spaniers die Herabstufung. Den Elitestatus hat der Rennstall Saxo Bank nur dank der Resultate von Contador.
Die am Montag verhängte zweijährige Sperre gegen Contador hat zur Folge, dass alle Resultate des Spaniers seit Juli 2010 gestrichen werden. Die Lizenzierungskommission des Weltverbandes UCI wird nun prüfen, ob dies Konsequenzen hat für das Saxo-Bank-Team. Wenn der Rennstall die von Contador gewonnenen Punkte verliert, müsste er herabgestuft werden, denn dann «erfüllt das Team nicht mehr die Kriterien für die UCI World Tour», wie der Weltverband mitteilte. 68 Prozent der Punkte von Saxo Bank gehen auf das Konto von Contador.
Eine Herabstufung würde bedeuten, dass Contadors Team bei den grössten Rennen wie der Tour de France, dem Giro d'Italia und der Vuelta nicht mehr automatisch teilnehmen könnte. (ot/si)
Erstellt: 08.02.2012, 07:35 Uhr
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