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Diskussion

Das Ende des Lügensystems Armstrong

Gemessen an seinen Leistungen auf dem Rad und im Leben hätte Lance Armstrong Besseres verdient als die Verbannung ins Gruselkabinett des Sports. Ein Kommentar zur Schizophrenie einer grossen Karriere. Mehr...

Ein Kommentar von Alexander Kühn.

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72 Kommentare

Andreas Eidenbenz

18.10.2012, 10:56 Uhr
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LA war - das muss man ihm lassen - totsicher der allergrösste Doper aller Zeiten. Für Leute, die einen klaren Blick dafür hatten, ist das keine Überraschung. Überraschend ist jedoch, dass es solange gedauert hat, bis diese Eiterbeule von Korruption, die galaktisches Ausmass angenommen hat, erst jetzt geplatzt ist und die Menschheit mit diesem stinkenden Eiter - pfuterhund - übergossen hat. Antworten


Andreas Eidenbenz

18.10.2012, 10:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Es stimmt einfach nicht, dass Chancengleichheit besteht, wenn alle dopen. Es gibt auch in der 'Sportart' Doping verschiedene Kategorien, angefangen vom Hobby-Doper bis zum professionellen Spitzen- und Star-Doper, der über die neuesten Doping-Mitteln verfügt zusammen mit der dazugehörenden professionnellen Infrastruktur, um auf höchstem Niveau zu dopen. Antworten


Andreas Eidenbenz

03.09.2012, 20:40 Uhr
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Zu Jan Ullrich: Unter lauter Teufel muss ich nicht den Heiligen spielen - da hat er wohl recht. Lance Armstrong wird in die Geschichte eingehen nicht als der grösste Radfahrer aller Zeiten - das ist nämlich zweifellos Eddy Merckx - sondern als der grösste Doper aller Zeiten, ha. Und schliesslich geht es ja darum, den besten Radfahrer und nicht den besten Doper in der TdF France zu ermitteln, voilà Antworten


albert vincenz

26.08.2012, 16:15 Uhr
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Es ist interessant festzustellen, wie unvollständig, inkonsequent und fast dumm die "Menschheit" und einige "Experten" jetzt reagieren. Es gibt auch andere Sportler, die nicht besser da stehen würden...(Leichtathletik z.Bsp.)-Aufhören mit diesem Theater, schliesslich sind die Sportler auch erwachsene Leute, und die Kontolleure könnten sich der richtigen Medizin zuwenden.. Antworten


Patrick Ronenr

25.08.2012, 18:41 Uhr
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...und wer annuliert z.B. die Leichtathletik-Weltrekorde von 100m bis 1500m bei den Frauen? Joyner, Koch, Kratochvilova und Yunxia - alle voll bis an die Haarspitzen. Würde man alle Olympiasieger, WR-Halterinnen etc. nochmals auf ihre damalige DNA testen - da würde vieles ziemlich zusammenfallen. Armstrong nun noch nach so vielen Jahren zu disqualfizieren ist daher etwas lächerlich. Antworten


Christoph Vetter

25.08.2012, 16:28 Uhr
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Es geht bei Diesem Zivilprozess auch nur am Rand um Doping ( Zeugenamnestie) , sondern um ein System von Lügen, Manipulation, Nötigung und Veruntreuung von Steuergeldern. Nebenbei geht es darum Dopinhandel im grossen Stil zu bestrafen ..... (kann man alles im web nachlesen)
Wenn Armstrong sich darauf beschränkt hätte Sportidol und pensionierter Star zu sein wäre das alles garnicht so passiert.
Antworten


Christoph Vetter

25.08.2012, 20:37 Uhr
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Zusätzlich hat er via Freunde aus der Politik (Senatoren) versucht den Staatlichen Anteil (9mio $) am Budget der USADA in Frage zu Stellen (wegen Hexenjagd und so). Sowas kommt im Zusammenhang mit seinem Fall einfach nicht besonders sympatisch rüber. Wenn man sieht wie die FIFA auf Einmischung aus der Politik reagiert ist das alles noch harmlos.


Andreas Schmid

25.08.2012, 14:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Man kann m.E. davon ausgehen, dass praktisch ALLE Tour de France - Sieger der letzten 30 Jahre gedopt waren oder vor der Tour wacker "Aufbautraining" der besonderen Art betrieben haben. Ob Indurain oder gar Merxx und wie sie alle hiessen: Ohne Doping läuft bei den Höchstleistungen im Radsport kaum je etwas! Konsequenz: Entweder damit leben oder es gar legalisieren - oder aber den Radsport meiden.. Antworten


Claudio B.

25.08.2012, 11:19 Uhr
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Auch mit noch so viel Doping könnte ich nie eine Tour de France gewinnen - will heissen, die Leistung hat Armstrong, hat sein Körper gebracht, und nicht eine Maschine. Der Respekt vor solchen Leistungen bleibt trotzdem. Antworten


Paul Mathieu

25.08.2012, 09:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Eine wunderbare Vorstellung: Man aberkennt Lance Armstrong ( Dem übrigens kein Doping nachgewiesen werden konnte, was nicht heisst, dass er sauber war ) und verteilt die Siege an Fahrer, welchen Doping nachgewiesen wurde. Oh wunderbare Welt des Radsports oder besser gesagt deren Funktionäre und Dopingexperten. Antworten


Dieter Illi

25.08.2012, 09:06 Uhr
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Dann muesste man auch vorsichtig mit der amerikanischen Nationalitaet umgehen und jeden USA-Buerger am Luegen-Detektor anhaengen? Natuerlich inkl. dem amerikanischen Praesidenten der vor Luegen ja auch nicht gefeit ist.
Koennen wir AMERIKA noch Trauen?
Ich denke so wenig im Sport, auch in der Wirtschaft sowenig auch in der Politik, aber eben, wie sagt man "Taket easy" thats USA live-Style,RIGTH?
Antworten


Walter Signer

25.08.2012, 08:27 Uhr
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Nicht die Dopingsünder müsste man bestrafen, sondern ermittelnden Behörden. Was bringt das, denn wenn die nicht fähig sind die Dopingsünder sofort zu bestrafen. Im schlimmsten Fall kommen sie mit einer Strafe nach der Saison aufgebrummt, oder in diesem Fall sind 8 Jahre vergangen. Absoluter Blödsinn. Nebst den Fahndern müssten auch die Sponsoren bestraft werden, denn diese verlangen immer mehr. Antworten


Ueli Hubeli

25.08.2012, 07:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ihr Artikel in Ehren, gut geschrieben. Aber sollen wir nun alle sagen, auch wenn jemand nie in einer Dopingkontrolle erwischt wurde, wie LA, hat er gedopt. Rechtlich gilt die Unschulds-vermutung! Niemand konnte LA je beweisen das er gedopt hat. Sollen wir diesen heiklen Wert jetzt einfach umstossen. Beschliessen das dies ab Heute nicht mehr gilt. LA ist längst von uns allen Verurteilt. Antworten


Marc Buz

25.08.2012, 04:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Trotzdem, eine Tatsache schmeckt mir nicht: US Behoerden sind bekannt sich in Angelegenheiten zu verbeissen und bisweilen den Bezug zur Realitaet zu verlieren. Ich weiss nicht ob Lance gedopt hat oder nicht. Ich weiss nur, dass ich nicht zwingend US Ermittler als ueber alle Zweifel erhaben sehe. Insofern Lances Aufgeben kein Schuldbekenntnis, zumindest in meinen Augen. Schade so oder so.... Antworten


Daniel Kälin

25.08.2012, 00:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Aussagen von Floyd Landis, Dopingsünder und Veruntreuer von Fond-Gelder, welcher von LA Doping bekommen haben will und sich angeblich an keine Details mehr erinnern kann und Taylor Hamilton 2-facher Dopingsünder ersetzen nun die fehlenden Beweise – es gibt nämlich bis heute keine positive Dopingprobe von LA. Ein ungeheuerlicher Zustand und eine Schweinerei der USADA! Antworten


Dustin Peters

25.08.2012, 11:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

1. Gibt es eine positive Probe von L.A.
2. Gab es von Zülle nie eine positive Probe, er gestand trotzdem
3. Auch Kohl gab an, systematisch gedopt zu haben, x-mal aber negativ kontrolliert worden zu sein...


Markus Lang

24.08.2012, 22:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Es gibt jetzt zwei Wege: entweder, Doping voll legalisieren, auf eigene Gefahr der Sportler, oder, den Profisport ganz abschaffen. Es soll nicht mehr möglich sein, mit Sport Geld zu verdienen. Dafür wird niemand mehr mit solchen Substanzen seine Gesundheit zerstören wollen. Antworten


christoph vetter

24.08.2012, 23:33 Uhr
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Danke Herr Kühn.
Leider liest man sonst selten viel intelligentes zum Thema Lance Armstrong.
Antworten


Christian Buess

24.08.2012, 19:17 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Lügensystem Armstrong? Lügensystem Spitzensport!!! Das schizophrene daran ist, dass wahrscheinlich ein Fahrer wie unter anderen Jan Ullrich 2 oder 3 TdF-Siege erben könnte. Hoppla, Jan Ullrich! War da nicht mal was? Und wer wären die nächsten, die nachrücken? Wenn man alle Dopingsünder disqualifizieren würde, wären wahrscheinlich die Fahrer im Besenwagen die Sieger! Antworten


Bruno hotz

24.08.2012, 18:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Pascal Richard hat einmal gesagt: Es gibt zwei Felder , das Schnelle und das Langsame Antworten


Roland K. Moser

24.08.2012, 15:52 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Es gibt keine positiven Doping-Proben von Lance Armstrong. Antworten


Roland K. Moser

25.08.2012, 16:40 Uhr
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Silvie Blake: Es ist nichts anderes als ein Hexenprozess: Es hat Zeugen, und die bestätigen, was das Gericht hören will. Obwohl Beweise fehlen, müsste L. A. ins Gefängnis. Die Zeugenaussagen wurden erzwungen.


Silvie Blake

25.08.2012, 09:38 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wäre Armstrong sauber, was bei ihm, sowie bei allen anderen Spitzenfahrern unwahrscheinlich ist, könnte er sich dem Prozess stellen. Die Gefahr für ihn wäre, dass er unter Eid aussagen müsste; dies bedeutete schon bei Marion Jones Gefängnis. Nach so langem "Leugnen" auf den klärenden Prozess zu verzichten, sagt alles aus.


Thomas Voute

25.08.2012, 02:23 Uhr
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Da liegt das Problem. Es wurde nie bewiesen dass Armstong mit Dorgen umgieng. es schein wie der Pussy-Prozess in Moskau, dass er verurteilt wird ohne jemals ein einschlaegiges Urtal bekommen hat. Schade....


Coletta Doll

24.08.2012, 18:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wie auch, bei ihm war doch alles legalisiert!!!


Markus Freuler

24.08.2012, 17:02 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Eine B-Probe wird nur auf Wunsch des Sportlers gemacht. Armstrong konnte also gar keine B-Probe verweigern. Und einen Schuldspruch nur auf Zeugenaussagen zu begründen ist eine ziemlich wackelige Konstruktion.


Roman Fenner

24.08.2012, 16:00 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Aber eine verweigerte B-Probe! Wegen solchen Sportlern wurde das Reglement angepasst. Nach heutigem Standard wäre Armstrong ein Dopingsünder. Und was ist mit all den ehemaligen Teamkameraden, die den Dopingeinsatz von Armstrong bestätigen? Lance hat sich tief in den Lügensumpf geritten.


Frédéric Geisseler

24.08.2012, 15:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Lance Armstrong war nicht der Einzige, der in seiner aktiven Zeit regelmässig gedopt hat. Die meisten anderen Radler haben dies auch gemacht, dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen. Somit erübrigt sich die Diskussion, da er ja eh zwischen 1999-2005 der Beste war. Dieses damalige systematische Doping war einfach nur krank, doch, seien wir ehrlich, wir hatten alle unseren Spass vor dem TV. Antworten


Heinz Köhli

24.08.2012, 16:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Geisseler: nur das Damalige systemische Doping war krank ? Es gab seit Armstrong mehrere Spitzenfahrer, die bei einem Aufstieg 100 Höhenmeter (deutlich) schneller bewältigt haben als Armstrong vor 10 Jahren. Das systemische Doping wurde sogar noch deutlich verfeinert und für den Jäger wurde die Komplexität erhöht. Und Leute wie Bjarne Rihs sind gefragt und an Bord. Weshalb wohl ?


Gregor Bührer

24.08.2012, 16:27 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Stimmt alles, aber in unserem Rechtsystem gibt es da einfach keinen Passus 'Der andere hat auch'. Das gilt von der Schlegli auf dem Pausenplatz bis zur Tour de France.


thomas herter

24.08.2012, 15:00 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Alle welche hier von einer Legalisierung des Dopings sprechen, haben keine Ahnung, worum es im Spitzensport eigentlich geht. Die Auswirkungen auf den Breitensport und somit auch die Gesundheit der Gesellschaft wären verheerend! Vor allem wenn man bedenkt, wie viele Freizeitsportler sich jetzt schon mit diversen "Mittelchen" nachhelfen, wenn sie beispielsweise an einem Marathon teilnehmen. Antworten


Hanspeter Mathys

24.08.2012, 15:26 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich kann Ihnen nur beipflichten. Wenn Doping "freigegeben" wird, dann müssen logischerweise alle gefährliche Substanzen, wie EPO, Kokain, Heroin, Amphetamin u.a.m. der ganzen Bevölkerung frei zugänglich gemacht werden. Schliesslich sind alle Menschen vor dem Gesetze gleich. Das Argument der Selbstverantwortung sticht nicht, denn für die Folgen der Selbstzerstörung muss die Gesellschaft aufkommen.


Tom Buerki

24.08.2012, 14:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Der letzte Satz müsste mit "gibt" enden. Mir will ja niemand erzählen, dass heute der Sumpf trockengelegt ist. Es gibt immer neue Dopingmethoden, wie es im Internet immer neue Viren gibt. Auch da hängen die Virenscanner immer hinterher. Abgesehen davon muss man nicht nur den Velosport verdammen, denn Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, etc. haben das gleiche uebel. Wann verfängt sich Bolt? Antworten


HJ Werlen

24.08.2012, 14:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Schon lange war klar, dass Armstrong die vielen Augenzeugenaussagen seiner Mitfahrer nicht länger als blosse Vendetta gegen ihn abtun konnte. Wer bekommt jetzt die Titel zugesprochen, wenn es scheint, als ob "alle mit manipuliertem Blut über die Strassen jagen"?
Es waren packende Touren, als Lance seine Siege einfuhr, jetzt bleibt bloss noch, zurück an Eddie Merckx zu denken, oder so glaube ich.
Antworten


Alexandre Blatter

24.08.2012, 14:24 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Fast alle auf dem Tour-Treppchen (Rang 1-3) sind des Doppings überführt worden: Zülle, Ulrich, Winokurov, Schleck-Brüder, Contador, Landis... diese Liste ist enthält wohl alle Radfahrer mit Rang und Namen. Es kann also getrost angenommen werden, dass die ersten 10 der TdF alle geladen haben. Wer soll nun den Sieg erben? Antworten


Ferdi Boner

24.08.2012, 14:22 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Endlich bekommen die Fahrer Anquetil, Hinault, Indurain und der überragende Merckx den Status zurück, der ihnen als 5-fache Toursieger zusteht.
Hätte Armstrong mal was von seinem zweifelsfreien Doping-Missbrauch zugegeben, wäre er evtl. mal gesperrt gewesen, hätte aber auf eine stolze Karriere zurückblicken können. Nun fällt er def. aus Ehre und Ranglisten. Der Makel bleibt ihm lebenslänglich.
Antworten


christoph vetter

24.08.2012, 23:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

merckx wurde sogar erwischt, gesperrt undsoweiter ...


Hermann Dornauer

24.08.2012, 19:51 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Boner, zweifelsfrei ist einzig das Faktum, dass LA Dopingmissbrauch bis zum heutigen Tage nicht nachgewiesen werden konnt.
Im Zweifelsfalle für den Angeklagten, insbesondere wenn die Beweiskette löchriger ist als ein guter Emmentaler.
Sich Gedanken über sportliche Leistungen zu machen hingegen ist legitim und die Wahrscheinlichkeit auf Missbrauch ist gerade (jedoch nicht nur) im Radsp. gross.


atti kis

24.08.2012, 15:25 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wer sagt Ihnen eigentlich, dass die grossen Namen aus einer ferneren Vergangenheit nicht auch gedopt waren. Indurain ist noch gar nicht so lange her.


Thomas Muster

24.08.2012, 15:11 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Herr Boner, Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Indurain, Merckx und Co. kein Doping genommen haben? Wenn Merckx sein Dopinggeständnis während seiner Karriere gemacht hätte, wäre er wahrscheinlich auch nicht bei 5 Titel gelandet...


Roger Paul

24.08.2012, 14:58 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Es gibt drei Arten von Velorennfahrern: Jene, die gedopt sind und dabei erwischt werden. Jene, die gedopt sind und dabei nicht erwischt werden und dann noch jene, die nicht gedopt sind und in den Besenwagen einsteigen müssen, weil sie den Anschluss verpasst haben. Antworten


Ernst Hugentobler

24.08.2012, 14:12 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Das ist doch schizophren! Man spricht vom "Ende des Lügensystems" und spricht doch von seinen grossartigen Leistungen, welche ja so grossartig sind, da er "längst nicht der einzige Spitzenfahrer war, der dopte, und seine sieben Triumphe an der Tour de France herausfuhr, weil er tatsächlich der Härteste und Stärkste im Feld war". Es ist also jetzt eine Leistung, am besten gedopt zu haben... nett! Antworten


Peter Huber

24.08.2012, 14:05 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Guter Artikel. Bleibt nur die Frage, wann sich das Schweizer Fernsehen endlich dazu durchringt, nicht mehr länger unsere Gebührengelder in die Übertragungen von gefakten Radrennen zu investieren. Überträgt doch lieber Wrestling. Antworten


Ernst Rietmann

24.08.2012, 13:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Sollten Armstrong die sieben Tour de France-Siege abgesprochen werden, bleibt die Tatsache, dass seine Siegesnachfolger (z.B. Zülle, Ullrich) ebenfalls wegen Dopingmissbrauch verurteilt wurden. Mit einem solchen Vorgehen folgt einem Doping-überführten Sieger (Armstrong, falls bestätigt) der nächste Doping-Überführte (z.B. Ullrich). Unter dem Strich bringt dies niemandem etwas. Antworten


Daniel Hauser

24.08.2012, 13:26 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Sauberen Radsport, da kann ich nur lachen! Wenn bereits Eliteamateure als züfünftige Wasserträger eines Profiteams vom neuen Trainer zur Einnahme entspr. Hilfsmittel angehalten werden (im eigenen Umkreis erlebt), muss man sich nicht wunden, wenn das Geldverdienen noch bedeutend weiter gehende Möglichkeiten realisiert. Trotzdem ist Radfahren ein schöner Leistungssport, nicht aber Wettkampfsport. Antworten


Jan Maurer

24.08.2012, 13:06 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Weil gerade in der Radsportszene überdurchschnittlich viele Athleten nicht gerade der geistigen Elite angehören und nicht wirklich wissen, was sie tun, resp. das tun, was man ihnen sagt. Und es dann schon eher kriminelle Schlaumeier wie Contador, Armstrong, Bruynel etc gibt, die sich das zu Nutze machen. Antworten


Marco Gfeller

24.08.2012, 13:02 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

...was soll diese Hysterie.....im Radsport wie übrigens whs. auch in der Leichtatheltik und im Schwimmen sind die Leute kaum sauber. Wieso jetzt Armstrong verurteilen? Wer weiss, ob der über alles geliebte Cancellara oder der viel umjubelte Bolt sauber sind....wohl kaum.....aber die Medien verstehen es prima, Scheinwelten aufrecht zu erhalten.Doping erlauben=Chancengleicheit für alle!!!!! Antworten


Georg Vischer

24.08.2012, 14:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ja klar erlaubt das Doping im Spitzensport, Das generiert neue Sponsorengelder von Merck, Pfizer, Novartis etc. Diese Firmen stecken bis zu 9 Mia./jrl. in Forschung + Entwicklung. Spitzensport wäre dann als Feldversuche abbuchbar.....!


David Stoop

24.08.2012, 13:18 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Das ist nicht so einfach, viele der möglichen Substanzen sind durchaus gefährlich und ein Erlauben stellt damit indirekt den Zwang zum Doping dar. Zudem wird Sport durch Doping nicht attraktiver. Niemand fiebert gerne mit EPO mit und hofft auf den Pfizer-Sieg. Radsport als Beispiel: als das Doping aufflog, haben viele nicht mehr zugeschaut.


Raymond Hofmann

24.08.2012, 13:02 Uhr
Melden 26 Empfehlung 1

Bitte? Lance Armstrong hat in seiner Karriere 500+ Dopingproben abgegeben - und alle waren negativ. Wo sind die Beweise dass er betrogen haben soll? Antworten


Ferdi Boner

24.08.2012, 14:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Verdächtige Proben in der Schweiz wurden auf Weisung der UCI nicht weiter verfolgt. Wenn einer doppelt so schnell den Berg hinauf rast wie die (gedopten) Gegner, ist das Beweis genug. Und all jene, die ihn des wiederholten Dopingmissbrauchs bezichtigten, können nicht gelogen haben. Immerhin wurden die daraus folgenden Klagen von Armstrong jeweils abgeschmettert.


Peter Steiner

24.08.2012, 14:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Raymond Hofmann: Die Usada hätte die Beweise im Gerichtsprozess offenlegen müssen. Das wollte Armstrong unter allen Umständen verhindern und hat deshalb den Prozess platzen lassen.
Die Beweise werden wir nun höchstwahrscheinlich nie sehen, es spielt aber durch das faktische Schuldeingeständnis auch keine Rolle mehr.


Michael Herner

24.08.2012, 12:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

wo sind die positiven Dopingtests im Fußball!?! Oder gibt es die nicht? Die "Hexenjagd" ist nicht nur auf L.A. gerichtet, sondern auf den gesamten Radsport. Warum streicht man also nicht gleich alle sporthistorischen Ereignisse vor dem Jahr 2012? Enttäuschender Artikel... Antworten


Silvia Benz

24.08.2012, 12:46 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Für mich ist und bleibt er der Beste. Er hat seine Titel geholt in den Jahren wo man über alle seine Konkurenten von Doping gemunkel hat. Trotzdem in 7 Jahren hatte Lance keine Schwäche keine Sturz (unvergesslich bleibt seine Abfahrt durch das Feld) die ihm den Titel kostete. Das kann man von seinen Konkurenten nicht sagen. Antworten


Max Minder

24.08.2012, 12:42 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Es gab mal einen intressanten Test am schwersten Berg in F. Zuerst fuhr der Radler ohne EPO und dann MIT Epo. Resultat: Ohne Epo kam er fix und fertig ans Ziel und mit Epo war er 3 Min. schneller und fühlte sich absolut top-fit. Es glaubt doch wohl keiner, dass einer auf so ein Wundermittel verzichtet, speziell wenn man ihm verspricht, dass man ihn NIE erwischen wird. Also wird weiter gedopt. Antworten


Hans Kohler

24.08.2012, 21:03 Uhr
Melden

Doping kann nicht durchgängig verhindert werden. Also wird immer weiter gedopt werden.
Wir sind im Leistungs- und Wettkampf-Sport an einem Punkt angekommen, wo man vermutlich mit Fug und Recht behaupten kann, dass der Sport und seine Veranstaltungen nicht mehr nur das Beste sondern überwiegend das Schlechteste aus den Menschen herausholen.
Mit Sportsgeist hat das nichts mehr zu tun.


daniel schoch

24.08.2012, 17:05 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Minder: interessant, dass Sie den Test erwähnen; hatte Mal davon gehört. Damit ist eigentlich der Beweis erbracht, ohne Doping wird unsere Sensationslust am Fernsehen nicht mehr gestillt >> dadurch gibt es keine Übertragungen mehr >> dadurch fällt das grosse Geld weg >> damit stirbt dieser Sport von ganz alleine. Deshalb rückt man dem Doping nur sehr halbherzig zu Leibe!


daniel schoch

24.08.2012, 12:37 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

ist es überhaupt "menschenmöglich", resp. erträgt der menschliche Körper überhaupt eine Strapaze wie die "Tour de France", ohne das "nachgeholfen" wird. Ich wage zu behaupten: KAUM! So gesehen, müssten wahrscheinlich die grosse Mehrheit der Fahrer disqualifiziert werden, mit ihnen aber auch die Begleiter und vor allem die Organisatoren; ich wage sogar zu sagen: auch wir, die Zuschauer! Antworten


Christoph Mueller

25.08.2012, 15:02 Uhr
Melden

Wohlgemerkt zu Eddy Merckx hatten die Fahrer noch rund 150 Renntage pro Jahr. Ein heutiger Profi kommt ca. auf 50 Tage.


daniel schoch

24.08.2012, 14:12 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Hofmann, wie Sie richtig sagen: "nachgefahren" aber nicht mitgefahren; er ist in seinem Rythmus gefahren. Glauben Sie wirklich, dass unsere Sensationslust, Höchstleistungen am TV zu sehen, das lange mitmacht ?


Frank Hofmann

24.08.2012, 13:13 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Schoch. Man sieht, Sie haben sich mit der Materie nicht befasst. Ein Amateur, der franz. Journalist Guillaume Prébois, hat 2010 die Tour allein nachgefahren. Ein Amateur! Es geht mit entsprechendem Training. Die Fahrer, Profis, machen die Tour schwer, nicht die Strecke an sich.


lucius mayer

24.08.2012, 12:13 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Wie die Politik, die Wirtschaft der internationalen Konzerne und die Bankster ist der Profisport ein Vorbild des Verderbens bis ins Knochenmark. Schnell reich(er) werden ist der einzige gesellschaftlich anerkannte Wert. Antworten


steve weber

24.08.2012, 12:08 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

man sollte Doping erlauben. Sport hat eh nichts mit Chancengleichheit zu tun bzw. hätte dann ejder die gleiche Chance. Und was den Artikel angeht: Warum soll man einem Angeklagten nicht zugestehen, an seiner Version festzuhalten. Dass ein Gericht ein Urteil gefällt hat, heisst noch lange nicht, dass es so gewesen sein. Auch und gerade in USA nicht Antworten


Sascha Wehrle

24.08.2012, 12:28 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Genau! Dann müssen aber auch die Ärzte mit auf das Siegertreppchen, denn dann gewinnt der mit dem besten Doktor!


Alexander Meier

24.08.2012, 12:04 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Das einzig "sportliche" am heutigen Sport ist, wer besser dopen kann. Wieso jetzt den Armstrong verteufeln, sauberer Sport ist Illusion!! Wieso? Weils nicht im Interesse der Verbände liegt! Soll der Radsportverband die TdF als Tour de Doping outen? Hat der Leichtathletikverband Interesse Bolt zu sperren? Hat ein Landesverband Lust, Kontrollen zuzulassen die zeigen dass sein Erfolg auf Doping ruht? Antworten


Bruno Heuberger

24.08.2012, 12:02 Uhr
Melden 88 Empfehlung 0

"Als Trottel müssen sich jene Athleten fühlen, die tatsächlich sauber waren. Wenn es sie denn gab." Hoppla - ich wüsste gerne, was unser Fabian Cancellara dazu meint! Antworten


Enzo Blanco

24.08.2012, 12:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Walser/Lanz: Fabian Cancellara ist Spezialist für Zeitfahren und Eintages-Classics. Man weiss zwar nicht, ob dort nicht auch betrogen wird. Aber wohl kaum mit Ausdauerdoping, das brauchts an Rundfahrten. Cancellara hat übrigens die TDF in den letzten Jahren jeweils mit über eine Stunde Rückstand beendet oder ist vorzeitig ausgestiegen.


David Stoop

24.08.2012, 13:14 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ruedi lanz: Der Satz mit dem "ohne geht gar nicht" kommt immer. Ich mag aber darauf hinweisen, dass im Radsport durchaus vieles erlaubt ist, welches wir im Fernsehen nicht sehen. Von daher gibt es schon auch "erlaubtes Doping". Was verboten ist, ist aber oft auch gefährlich und eine Freigabe durchaus moralisch problematisch.


ruedi lanz

24.08.2012, 12:37 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Wer die Strapazen einer Tour de France auf sich nimmt, kommt ohne jegliche Mittelchen niemals über die Runden. Ich jedenfalls zähle auch einen Fabian Cancellara dazu!


Michael Tanner

24.08.2012, 11:59 Uhr
Melden 187 Empfehlung 0

...wenn es die gab....treffender hätte der Schlusssatz nicht sein können! Antworten


Thomas Gysel

24.08.2012, 14:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

oder noch besser... wenn es denn je einen gibt???


Stefano Csaszar

24.08.2012, 12:11 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Es muss doch jedem vernünftigen Menschen aufgefallen sein, dass seine Übermacht gegenüber anderen Konkurrenten offensichtlich übertrieben war. Es gibt heute noch auch in anderen Sportarten Übermächtigen... Es ist nur eine Frage der Zeit. Antworten



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