Sport
Die einfallsreichsten Betrüger der Sportgeschichte
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 14.10.2011 3 Kommentare
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Rob Sloan wurde beim Marathon im nordenglischen Kielder (Northumberland) glänzender Dritter. Und mit der Zeit von 2:51 Stunden nach 42,195 km unterbot er seine bisherige Bestzeit um satte 21 Minuten. So weit, so gut. Nur: Sloan ist nach Angaben der Organisatoren bei der 32-Kilometer-Marke ausgestiegen und hat den Bus genommen. Kurz vor dem Ziel hat er das Vehikel verlassen und ist gut erholt über die Ziellinie gerannt. Der ehemalige Armee-Mechaniker stritt seine unerlaubte Abkürzung zunächst ab. Als die Beweise erdrückend wurden, musste er sein dreistes Vorgehen eingestehen.
Der Mann befindet sich mit seiner unehrlichen Art in guter Gesellschaft. Denn das mit der Ehrlichkeit im Sport ist so eine Sache. Doping, Wettbetrug, lächerliche Schwalben auf dem Fussballplatz – all diese Symptome gehören zum «daily business» im Sport. Und nicht immer wird der Täter auch überführt oder gar bestraft.
baz.ch/Newsnet hat eine Zusammenstellung von Schummeleien bei diversen Sportevents gemacht, wobei auf so grosse Dopingsünder wie den kanadischen Sprinter Ben Johnson (an Olympia 1988 in Seoul) oder US-Radprofi Floyd Landis (Tour de France 2006) sowie die Manipulationen bei Sportwetten für einmal verzichtet wird. Die Liste hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber, wie vielseitig schon im Sport betrogen wurde. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.10.2011, 12:07 Uhr
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