Sport

Die einfallsreichsten Betrüger der Sportgeschichte

Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 14.10.2011 3 Kommentare

Ein englischer Läufer hat bei einem Marathon abgekürzt und den Bus genommen. Der Mann steht mit seinem Schwindel im Sport nicht alleine da.

1/12 Verwirrung bei der Atlantiküberquerung
Als erste Frau hat Jennifer Figge den Atlantik überquert – so wurde diese News im Februar 2009 verbreitet. Die Meldung, dass die damals 56-jährige Langstreckenschwimmerin von der Inselgruppe Kap Verde vor der Westküste Afrikas nach Trinidad geschwommen sei und damit eine Strecke von 3000 Kilometern im Ozean zurückgelegt habe, entpuppte sich allerdings als Ente. Tatsächlich legte die Amerikanerin in den vorgesehenen 25 Tagen «nur» etwa 400 km im Wasser zurück – den Rest verbrachte sie an Bord eines Riesenkatamarans. Zweifel am angeblichen Rekord wurden schon früh laut: So hätte Figge zur Überquerung in 25 Tagen acht Stunden täglich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h schwimmen müssen. Die Fehlinformation war offenbar durch ein vorlautes Familienmitglied in Umlauf gebracht worden.
Bild: Keystone

   

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Rob Sloan wurde beim Marathon im nordenglischen Kielder (Northumberland) glänzender Dritter. Und mit der Zeit von 2:51 Stunden nach 42,195 km unterbot er seine bisherige Bestzeit um satte 21 Minuten. So weit, so gut. Nur: Sloan ist nach Angaben der Organisatoren bei der 32-Kilometer-Marke ausgestiegen und hat den Bus genommen. Kurz vor dem Ziel hat er das Vehikel verlassen und ist gut erholt über die Ziellinie gerannt. Der ehemalige Armee-Mechaniker stritt seine unerlaubte Abkürzung zunächst ab. Als die Beweise erdrückend wurden, musste er sein dreistes Vorgehen eingestehen.

Der Mann befindet sich mit seiner unehrlichen Art in guter Gesellschaft. Denn das mit der Ehrlichkeit im Sport ist so eine Sache. Doping, Wettbetrug, lächerliche Schwalben auf dem Fussballplatz – all diese Symptome gehören zum «daily business» im Sport. Und nicht immer wird der Täter auch überführt oder gar bestraft.

baz.ch/Newsnet hat eine Zusammenstellung von Schummeleien bei diversen Sportevents gemacht, wobei auf so grosse Dopingsünder wie den kanadischen Sprinter Ben Johnson (an Olympia 1988 in Seoul) oder US-Radprofi Floyd Landis (Tour de France 2006) sowie die Manipulationen bei Sportwetten für einmal verzichtet wird. Die Liste hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber, wie vielseitig schon im Sport betrogen wurde. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.10.2011, 12:07 Uhr

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3 Kommentare

Ueli Eichenberger

14.10.2011, 14:40 Uhr
Melden 9 Empfehlung

In Sport, Politik, Wirtschaft, aber auch im Privaten wird geschummelt und beschissen, was das Zeugs hält. Antworten


Christian Baumgartner

14.10.2011, 15:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wie auch schon Rosie Ruiz, die im Jahr 1980 den Boston Marathon gewann. Es stellte sich heraus, dass sie sowohl für den Boston Marathon als auch für die Qualifikation am New York Marathon die U-bahn benutzt hatte. Antworten



Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 13:06
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05Live Cipolla - Wawrinka1:3
Stand: 27.05.2012 13:05
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0511:00Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0511:00Djokovic - Starace
28.0511:00Federer - Kamke
28.0511:00Bolelli - Nadal
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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