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Don King lässt WM-Fight zwischen Klitschko und Walujew platzen
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 09.03.2010
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Der amerikanische Boxpromoter mit der Starkstromfrisur vertritt die Interessen des russischen Riesen Nikolai Walujew. In den Verhandlungen mit dem Klitschko-Clan spielte der allmächtige Don King mit den Muskeln und blieb hart. Das bestätigt auch Klitschkos Manager Bernd Bönte, der die intensiven Gespräche ziemlich entnervt und abprupt abgebrochen hatte. «Walujews Promoter Don King hat unser Angebot von 2,5 Millionen Dollar nicht akzeptiert, aber stattdessen immer neue Forderungen gestellt», ärgert sich Bönte.
So wollten King und Walujew die Börse offenbar netto einstreichen. Dazu forderten sie die TV-Rechte für Russland, die USA, Mexiko sowie Zentral- und Südamerika. Taxiert wurde das Gesamtpaket auf 3,3 Millionen Dollar. Stattdessen boxt WBC-Schwergewichtsweltmeister Witali Klitschko am 29. April in der Schalker Fussball-Arena gegen Europameister Albert Sosnowski. Der Pole steigt für eine Million Dollar in den Ring. Er hat für die Chance seines Lebens sogar seine EM-Titelverteidigung gegen den Briten Audley Harrison abgesagt.
Fight zwischen Klitschko Walujew wird noch kommen
Doch eines ist gewiss: Eines Tages wird Don Kings Klient Walujew zumindest einen der beiden Klitschko-Brüder, entweder Witali oder Wladimir, vor die Fäuste kriegen. Don King pokert gern und hoch. Und er gewinnt dabei auch noch die meisten Games. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.03.2010, 16:50 Uhr



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