Sport

Fragen zu Schweizer Doppeln an Olympia

Aktualisiert am 19.01.2016

Sauber erst bei zweitem Test mit neuem Auto +++ Sefolosha imponiert bei Atlantas Heimsieg+++«Big Ben» scheitert an Altmeister Manning+++

(ij)

  • Ski alpin  

    Beat Feuz (22.) und Carlo Janka (27.) verlieren im ersten Training zur Abfahrt in Kitzbühel um die zwei Sekunden auf die Tagesbestzeit des Franzosen Adrien Théaux. Bester Schweizer, mit 1,52 Sekunden Rückstand, ist Marc Gisin auf Rang 19.

    Théaux, der Sieger der Weltcup-Abfahrt von Santa Caterina, verwies Hannes Reichelt (Ö), seines Zeichens Kitzbühel-Sieger aus dem Jahr 2014, auf den zweiten Rang. Weltcup-Leader und Abfahrtsdominator Aksel Lund Svindal aus Norwegen erreichte zusammen mit dem Franzosen Maxence Muzaton den 3. Platz.

  • Schweizer Tennis an Olympia  

    Wer spielt an den Sommerspielen in Rio de Janeiro mit wem Doppel? Die Fakten sind klar: Roger Federer, Stan Wawrinka, Belinda Bencic, Timea Bacsinszky und Martina Hingis haben ihre Selektion für die Sommerspiele in Rio alle schon auf sicher. Severin Lüthi, der Captain des Davis-Cup-Teams und Co-Coach von Roger Federer, wird wie zuletzt in London der Tennis-Headcoach an den Sommerspielen sein. Er hätte allenfalls das letzte Wort.

    Für Swiss Tennis sähe gemäss Präsident René Stammbach der Idealfall so aus, dass alle Akteure in Rio de Janeiro mindestens zwei Konkurrenzen bestreiten können. Dieser Idealfall träfe ein, wenn Martina Hingis mit Belinda Bencic das Frauen-Doppel spielen würde, derweil Stan Wawrinka und Timea Bacsinszky zu einem «Lausanner-Mixed» zusammenspannen würden. Bacsinszky diskutierte in Melbourne mit Lüthi die Optionen: «Ich habe Lüthi gesagt, dass ich wenn möglich auch alle drei Konkurrenzen spielen würde. Aber mir ist auch klar, dass ich nicht diejenige bin mit vielen Grand-Slam-Titeln. Ich bin nicht diejenige, die entscheidet.»

    Entscheiden wird auch nicht Lüthi, sondern die Starspieler. Roger Federer hat schon entschieden: Er spielt das Mixed in Rio mit Martina Hingis, und in Richtung Stan Wawrinka signalisierte er eindeutige Zeichen, wonach er auch für den Einsatz im Männer-Doppel verfügbar wäre. Nun liegt der Ball bei Stan Wawrinka (für Doppel und Mixed) und Martina Hingis (fürs Frauen-Doppel). Erwartet wird, dass sich Hingis für Belinda Bencic als Doppelpartnerin entscheiden wird. Wawrinka äusserte bislang Zweifel, ob er sich in Rio zwischen zwei Masters-1000-Turnieren (Toronto und Cincinnati) und kurz vor dem US Open bei Olympia ein Mammutprogramm zumuten will. (SI)

    Bild: Zumindest das Doppel Federer-Hingis steht schon fest: Die beiden an einem Show-Turnier in Brisbane (4. Januar 2015, AFP)

  • Basketball  

    Die Atlanta Hawks mit Thabo Sefolosha feiern in der NBA den zweiten Sieg in Serie. Gegen die Orlando Magic kommen die Hawks zu einem ungefährdeten 98:81-Erfolg. Sefolosha steuerte zehn Punkte zum Erfolg bei und holte vier Rebounds herunter. Er realisierte zudem noch je drei Balleroberungen und Assists. Der Defensivspezialist aus dem Waadtland verliess das Parkett nach einer Einsatzzeit von 26:34 Minuten mit der besten Plus-/Minus-Bilanz seines Teams (+ 17).

    Die Houston Rockets mit Clint Capela zogen derweil bei den Los Angeles Clippers mit 132:140 nach Verlängerung der Kürzeren. Capela realisierte sieben Punkte und drei Rebounds. Capela stand rund zehn Minuten weniger lang auf dem Parkett als Sefolosha.

    Bild: Thabo Sefolosha zieht an Tobias Harris von den Orlando Magic vorbei. (18. Januar 2016, EPA, Erik Lesser Corbis)

  • Formel 1  

    Das Team Sauber absolviert die ersten Formel-1-Testfahrten vom 22. bis 25. Februar in Montmeló bei Barcelona noch mit einem Auto aus der letztjährigen Saison. Mit der Entwicklung des neuen Sauber-Ferrari C35 liegt man in Hinwil jedoch im Plan.

    Der Grund, warum Sauber die ersten vier Testtage mit einem Auto aus dem Vorjahr absolviert, liegt in der Anpassung des WM-Kalenders. Ursprünglich war der Saisonstart in Australien Anfang April vorgesehen gewesen, später wurde er um zwei Wochen – auf den 20. März – vorverschoben. Entsprechend finden auch die ersten Tests früher statt. «Bei der Entwicklung des Autos für die Saison 2016 läuft aus heutiger Sicht alles nach Plan», sagte ein Sauber-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die ursprünglichen Produktionspläne seien auf einen Saisonstart Anfang April ausgerichtet gewesen, die Teilnahme an den vorgezogenen ersten Tests mit einem Vorjahresmodell, aber mit aktueller Lackierung, für die Planung deshalb passender.

    Bereits bei den zweiten Testfahrten, die vom 1. bis 4. März ebenfalls auf dem Circuit de Catalunya in Montmeló stattfinden, wird Sauber mit einem neuen Auto mit der Typenbezeichnung C35 am Start sein.

  • American Football  

    Die Denver Broncos qualifizieren sich mit einem 23:16 gegen die ersatzgeschwächten Pittsburgh Steelers als viertes und letztes Team für die Playoff-Halbfinals.

    Mit Titelverteidiger New England Patriots, den Arizona Cardinals, den Carolina Panthers und den Denver Broncos erreichten die vier besten Teams der Regular Season die Halbfinals der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL).

    Denver und Pittsburgh lieferten sich bei starkem Wind und tiefen Temperaturen im 1600 Meter hoch gelegenen Denver ein von der Defensive geprägtes Duell. Beide Quarterbacks, Peyton Manning bei Denver und Ben Roethlisberger bei Pittsburgh, blieben ohne einen Touchdown, leisteten sich aber auch keine Interception in die Arme eines Gegners.

    Die Entscheidung fiel rund fünf Minuten vor Schluss, als die Broncos-Verteidigung Pittsburghs Running Back Fitzgerald Toussaint den Ball aus den Händen schlug. Wenig später rannte C. J. Anderson zum entscheidenden Touchdown über die Linie und verwandelte einen 12:13-Rückstand in ein 20:13. Später folgte noch je ein Field Goal.

  • Eishockey  

    Die Vancouver Canucks feiern in der NHL beim Comeback von Luca Sbisa einen 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die New York Islanders.

    Sbisa bestritt nach einer Handgelenkverletzung seine erste Partie seit dem 1. Dezember. Der Zuger Verteidiger, der während 19:33 Minuten eingesetzt wurde, teilte fünf Hits aus, so viele wie kein anderer in dieser Partie. Keine Akzente setzte Sven Bärtschi, Yannick Weber war bei Vancouver erneut überzählig.

    Nachdem Verteidiger Ben Hutton die Canucks in der 30. Minute mit seinem ersten Saisontor in Führung gebracht hatte, mussten die Gäste 50,7 Sekunden vor dem Ende durch Ryan Strome den Ausgleich hinnehmen. Deshalb gings für Vancouver zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen in die Verlängerung. Im Shootout traf einzig Radim Vrbata, sodass die Canucks zum zweiten Erfolg in Serie kamen.

  • Basketball  

    Clint Capela kommt in der NBA mit Houston zum sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen. Die Rockets gewinnen bei den Los Angeles Lakers 112:95.

    Der einmal mehr in der Startformation stehende Capela zeigte eine starke Leistung und war mit 14 Punkten nach James Harden (31) der zweitbeste Punktesammler in seinem Team. Der 21-jährige Genfer verwarf nur zwei von zehn Würfen. Dank elf Rebounds gelang ihm ein Double-Double.

    Nach dem 60:57 zur Spielhälfte drehte Houston im dritten Viertel auf und zog auf 94:75 davon. Bei den Lakers, dem schlechtesten Team der Western Conference, kam der alternde Superstar Kobe Bryant lediglich auf fünf Punkte.

  • Handball  

    Die Schweizer Handballer verpassen das WM-Playoff nach einem peinlichen Auftritt. Nach der 21:24-Heimniederlage verliert das Team von Rolf Brack mit 34:21 auch das Auswärtsspiel gegen die Niederlande.

    In Aarau hatten die Schweizer in der 38. Minute noch 17:13 geführt, ehe ihnen bis zum Ende nur noch vier Tore gelangen. Captain Daniel Fellmann sagte nach der Partie, dass es im Rückspiel nicht möglich sei, weniger Treffer zu erzielen. Zwar behielt er damit knapp Recht, allerdings wurde die SHV-Auswahl von den Niederländern richtiggehend vorgeführt.

  • Skiflug-WM  

    Die Norweger gewinnen hochüberlegen die Goldmedaille im Teamspringen an den Skiflug-Weltmeisterschaften in Bad Mitterndorf.

    Anders Fannemel, Johann-André Forfang, Daniel-André Tande und Kenneth Gangnes setzten sich mit 110,4 Punkten Vorsprung vor Österreich und Deutschland durch. Die vier Skandinavier zeigten acht Flüge über die 200-m-Marke. In dieser Weitenklasse vermochten von den Österreichern nur Stefan Kraft und Michael Hayböck sowie von den Deutschen Richard Freitag und Severin Freund mitzuhalten.

    Die Slowenen mit dem Seriensieger und Einzel-Weltmeister Peter Prevc, der auch in der Team-Konkurrenz mit 228 und 238 m die besten Sprünge aller Athleten zeigte, gingen als Vierte überraschend leer aus. Sie waren zusammen mit den Norwegern als erste Sieganwärter gestartet. Die Schweiz hatte keine Mannschaft nominiert.

  • Biathlon  

    Die Staffel der Schweizer Biathletinnen verpasst beim Weltcup in Ruhpolding den angestrebten Top-Ten-Rang deutlich und belegt den 14. Platz. In der Besetzung Aita und Selina Gasparin (Bild), Lena Häcki und Irene Cadurisch verlor das helvetische Quartett gut vier Minuten auf Sieger Ukraine. Ein besseres Resultat vergaben die Schweizerinnen im Schiessstand. Die Olympia-Zweite Selina Gasparin, die in Ruhpolding mit einem 5. und einem 13. Platz nach ihrer Babypause wieder Anschluss an die Weltspitze fand, zeigte eine solide Leistung mit insgesamt drei Nachladern.

    An der Spitze verpassten die deutschen Frauen den Staffeltriumph nur knapp. Die ukrainischen Olympiasiegerinnen hatten die entscheidende Differenz im Schiessstand geschaffen (5 Fehlschüsse gegenüber 13 der Deutschen). Dritte wurden die Italienerinnen.

  • Viererbob  

    Rico Peter fährt auch beim zweiten Viererbob-Weltcup in Park City in den 3. Rang. Der Aargauer verpasst seinen zweiten Tagessieg nur um acht Hundertstel.

    Innert 24 Stunden realisierte Peter in der Olympia-Bahn von 2002 seine Weltcup-Podestplätze 5 und 6. In der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit wurde der Viererbob von Bror van der Zijde, Thomas Amrhein und Fabio Badraun angeschoben. Schneller als Peter waren die Deutschen Nico Walther sowie Weltmeister und Weltcup-Leader Maximilian Arndt (0,02 Sekunden Rückstand).

    Peter war diesen Winter im Viererbob stets in den Top 5 klassiert. In der Gesamtwertung untermauerte er mit den Leistungen von Park City den dritten Rang. Der zweite Schweizer Schlitten mit Steuermann Pius «Billy» Meierhans beendete das Rennen im 16. Rang unter 21 Fahrern.

  • American Football  

    Den New England Patriots fehlen noch zwei Siege zur erfolgreichen Titelverteidigung in der NFL. Im Playoff-Viertelfinal setzen sie sich 27:20 gegen Kansas City durch.

    Den Kansas City Chiefs war eine Überraschung im Auswärtsspiel in Foxborough, Massachusetts, zugetraut worden. Sie hatten nur eines der ersten sechs Saisonspiele gewonnen, waren seither aber in elf Partien ungeschlagen und deklassierten im Wild-Card-Spiel der Playoffs die Houston Texans gleich mit 30:0. Am Ende war New England aber das offensiv stärkere Team, das in Tom Brady den besseren Quarterback hatte. Der 38-jährige, mit Topmodel Gisele Bündchen verheiratete Star-Spielmacher warf zwei Touchdowns und lief selber zu einem weiteren.

    Im zweiten Viertelfinal behielten die Arizona Cardinals das bessere Ende für sich. Das Team aus Texas zog durch das spektakuläre 26:20 nach Verlängerung gegen die Green Bay Packers erstmals seit 2009 wieder in den Halbfinal ein.

  • Tennis  

    Die 23-jährige Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 169) qualifizierte sich am Australian Open erstmals für ein Grand-Slam-Turnier.

    Golubic besiegte in der Qualifikation der Reihe nach die Russin Alla Kudriawzewa (WTA 235), die Niederländerin Lesley Kerkhove (WTA 170) und die Australierin Arina Rodionova (WTA 313). Den entscheidenden dritten Sieg gegen Rodionova stellte Golubic in 65 Minuten mit 6:2, 6:1 sicher. Gegnerin beim Grand-Slam-Debüt wird die als Nummer 10 gesetzte Spanierin Carla Suarez Navarro sein.

    Eine Überraschung stellt Golubics erstmalige Qualifikation für ein Major-Turnier nicht dar. In den letzten sechs Monaten erreichte Golubic an sechs Futures-Turnieren mit Preisgeld zwischen 25'000 und 75'000 Dollar den Final; drei Turniere (Clermont-Ferrand, Waco/Texas und Hongkong) gewann sie. Anfang Januar in Hongkong triumphierte Golubic sogar in Einzel und Doppel. Dank der Qualifikation in Melbourne wird sie nach dem Australian Open ihr bestes Karrieren-Ranking (Platz 156 im April 2014) übertreffen.

  • Automobil  

    Der Franzose Stéphane Peterhansel (r.) gewinnt zum zwölften Mal das Rallye Dakar. Nach sechs Siegen mit dem Motorrad gewinnt der Peugeot-Pilot zum sechsten Mal mit dem Auto.

    In der Motorrad-Kategorie feierte der Australier Toby Price seinen ersten Erfolg und sicherte dem österreichischen Hersteller KTM den bereits 15. Sieg in Serie. Peterhansel und Price gaben ihre jeweils klaren Vorsprünge auf der Schlussetappe nach Rosario nicht mehr her.

  • Biathlon  

    Selina Gasparin erreicht am Biathlon-Weltcup in Ruhpolding im Massenstart-Rennen mit dem 13. Platz ihr drittbestes Resultat des diesjährigen Winters.

    Bei Halbzeit war die Fünfte des Einzel-Wettkampfs vom Freitag auf Top-Ten-Kurs, doch in den beiden Stehend-Schiessen leistete sie sich zwei respektive einen Fehler. Liegend hatte die 31-jährige Olympia-Zweite von Sotschi perfekt geschossen.

    Gasparin hatte die letzte Saison wegen ihrer Babypause verpasst. Neben dem 5. Platz in Ruhpolding war die Engadinerin in diesem Winter einzig im Sprint in Hochfilzen als 11. besser klassiert.

    Den Sieg holte sich im Schneetreiben die tschechische Weltcupleaderin Gabriela Soukalova, die fehlerfrei schoss. Dahinter folgten in Oberbayern die Deutschen Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier. Sowohl Hildebrand als auch Dahlmeier vergaben den Sieg mit dem allerletzten Schuss.

  • Bob  

    Der Schweizer Bobfahrer Rico Peter schafft beim Vierer-Weltcup in Park City den zweiten Podestplatz der Saison. Wie am Königssee Mitte Dezember 2015 wird Peters Crew Dritter.
    Mit zwei regelmässigen Fahrten erreichte der 32-jährige Aargauer zweimal die drittbeste Zeit. Er belegte mit seinen Anschiebern Fabio Badraun, Thomas Amrhein und Simon Friedli mit klarem Abstand nach vorne und nach hinten wie Mitte Dezember am Königssee den 3. Platz.

    Trotz Laufbestzeit im zweiten Durchgang musste sich der Weltmeister und Weltcup-Führende Maximilian Arndt mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der Russe Kasjanow rettete vier Hundertstel Vorsprung ins Ziel und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg.

    Pius Meyerhans kam bei seinem Weltcup-Debüt nicht über den 20. und letzten Platz hinaus. Der bereits 48-jährige Luzerner sprang in die Bresche, weil der Olympia-Zweite Beat Hefti auf die Nordamerika-Tournee verzichtet und unter anderem auf der WM-Bahn in Innsbruck/Igls Europacup-Rennen fährt.

  • Eishockey NHL  

    Nino Niederreiter kassiert mit den Minnesota Wild gegen die Winnipeg Jets die dritte Niederlage in Serie, die dritte im eigenen Stadion.

    Auf das Tor von Blake Wheeler nach 187 Sekunden fanden die schwach ins neue Jahr gestarteten Wild (nur zwei Siege in acht Partien) keine Antwort mehr. Am Ursprung des Gegentreffers stand Niederreiters finnischer Linienkollege Erik Haula mit einem Puckverlust in der Vorwärtsbewegung.

    Beim 3:2-Overtime-Erfolg der Vancouver Canucks bei den Carolina Hurricanes stand mit Sven Bärtschi nur ein Schweizer auf dem Eis. Yannick Weber wurde kurzfristig nicht aufs Matchblatt gesetzt, das Comeback von Luca Sbisa nach über einmonatiger Pause wegen einer Handverletzung lässt weiter auf sich warten.

  • Ski  

    Der Abfahrtsklassiker am Lauberhorn kann am Samstag (Start 12.30 Uhr) möglicherweise doch von ganz oben stattfinden. FIS-Renndirektor Markus Waldner hat sich nach Absprache mit der Rennjury die Möglichkeit dazu offengelassen, indem er für Samstagmorgen um 9.30 Uhr ein (Mini-)Training angesetzt hat.

    Dieser kurze Trainingslauf würde nur den obersten Streckenteil beinhalten, nach rund 45 Fahrsekunden müssten die Fahrer oberhalb des Hundschopfs abbremsen. Damit wäre dem Reglement genüge getan. Das sieht vor, dass die Fahrer die Möglichkeit erhalten müssen, jeden Streckenteil im Training zumindest einmal befahren zu können, damit auch das Rennen auf diesem Abschnitt stattfinden kann.

    «Ob dieses Training auch wirklich durchgeführt wird, entscheiden wir am Renntag um 7.55 Uhr. Stand Freitagabend wäre die Piste in ihrer ganzen Länge bereit, doch für die Nacht auf Samstag ist Schneefall angesagt», sagt Markus Waldner. Sollte das Wetter jedoch den Trainingslauf verhindern, so erfolge für die Fahrer ab 10 Uhr ganz normal die Besichtigung ab Kombinationsstart, so der Italiener. In diesem Fall würde die Lauberhorn-Abfahrt statt über zweieinhalb Minuten nur rund 110 Sekunden dauern.

  • Skispringen  

    Beim verunfallten österreichischen Skispringer Lukas Müller wurde eine inkomplette Querschnittslähmung festgestellt. Das berichtet die «Kleine Zeitung» aus Graz. Der Sportler kann seine Beine derzeit nicht bewegen. Ob Müller irgendwann wieder gehen könne, sei offen. «Eine fixe Prognose wäre zum jetzigen Zeitpunkt unseriös», sagt Professor Franz-Josef Seibert von der Grazer Uni-Klinikum. Nach Angaben des Ärztlichen Direktors Gernot Brunner sei dies eine «Frage von Monaten oder sogar einem Jahr. Derzeit kann sie niemand auf der Welt beantworten.»

    Das Sturz-Drama um den Junioren-Weltmeister von 2009, der die Diagnose laut Seibert «relativ gefasst» aufgenommen hat, löste im Springerlager grosse Betroffenheit aus. «Das geht nicht spurlos an einem vorbei», sagte der vierfache Olympiasieger Simon Ammann. Der Schweizer war im Vorjahr in Bischofshofen schwer gestürzt, hatte aber keine bleibenden Schäden davongetragen.

    Innerhalb eines Jahres beklagt der Skisprung nach dem Amerikaner Nick Fairall schon das zweite Opfer mit schwersten Verletzungen. «Es ist schade, dass so etwas zweimal in kurzer Zeit passiert. Ich bin schon lange dabei und habe vorher niemanden mit solchen Schäden gekannt», sagte Werner Schuster, der die deutschen Skispringer trainiert. Fairall sitzt seit seinem Sturz beim Tournee-Finale 2015 in Bischofshofen im Rollstuhl. (Bild: ÖSV).

  • Eishockey NLA  

    Der HC Davos stellt die Weichen für die Zukunft und verpflichtet auf die nächste Saison hin Joren van Pottelberghe als neuen Torhüter. Der 18-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag.

    Joren van Pottelberghe ist derzeit bei den Junioren des schwedischen Clubs Linköping engagiert. Zusammen mit dem jetzigen Ersatzgoalie Gilles Senn (19) wird der Schweizer U-20-Internationale das jüngste Goalie-Duo in der NLA seit Einführung der Playoffs bilden. Van Pottelberghe, der aus der Nachwuchsorganisation des EV Zug stammt und belgische Wurzeln hat, wurde im vergangenen Sommer von den Detroit Red Wings in der vierten Runde gedraftet. Der HC Davos musste auf der Goalie-Position aktiv werden, da der Schweizer Nationaltorhüter Leonardo Genoni nach der laufenden Saison zum SC Bern wechselt.

    Weiter gab der Schweizer Meister bekannt, dass er sich mit Sven Ryser auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt hat. Der Stürmer, der 2012 zum HCD gestossen war, wechselt bis zum Ende der Saison 2016/17 zum NLA-Konkurrenten Lausanne.

  • Skicross  

    Die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith hat die Saison rund einen Monat nach ihrem erlittenen Schlüsselbeinbruch für beendet erklärt. Die Weltmeisterin von 2013 war beim Weltcup-Auftakt in Schruns im Montafon in der Qualifikation gestürzt und musste sich danach einer Operation unterziehen, die erfolgreich verlaufen sein soll. Smith will unabhängig von ihrem jüngsten Verletzungspech ihre Karriere zumindest bis Olympia 2018 fortsetzen.

  • ZSC  

    Die ZSC Lions müssen erneut wochenlang auf Lukas Flüeler verzichten. Der Stammkeeper des souveränen NLA-Leaders wird sich am kommenden Dienstag in London einer Adduktoren-Operation unterziehen. 31 Spiele hat der zweifache Meister-Goalie inzwischen verpasst, nun droht ihm sogar das Out für die kommenden Playoffs. Mit den chronischen Problemen Flüelers wird sich Professor Ernest Schilders befassen, ein europaweit anerkannter Hüft- und Leistenspezialist.

    Flüeler hat deprimierende Monate hinter sich. In der 7. Runde verletzte sich der 27-Jährige ein erstes Mal, das Comeback Mitte November endete abermals vorzeitig und schmerzhaft. Erst vor ein paar Tagen ist er ins Teamtraining zurückgekehrt, ehe ihn die Beschwerden abermals stoppten. Die Kommunikationsabteilung der Lions bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Online-Meldungen.

    Es ist nun damit zu rechnen, dass die Stadtzürcher am 3. März mit Niklas Schlegel zur entscheidenden Phase der Meisterschaft starten. Der 21-jährige war eigentlich als Nummer 1 der GCK Lions vorgesehen, bewährte sich nach der Beförderung indes auf höchstem Level. In 29 Einsätzen erreichte er eine imposante Fangquote von 92,78 Prozent.

  • Biathlon  

    Das Schweizer Biathlon-Team kann durchatmen. Selina Gasparin erreicht mit Rang 5 im Einzel beim Weltcup in Ruhpolding das erste Top-Ten-Resultat dieses Winters. Die 31-jährige Bündnerin traf im Lauf über 15 km sämtliche 20 Scheiben. Somit war die Grundlage für einen erfolgreichen Wettkampf gelegt, denn im Einzel wird für jeden Fehlschuss eine Strafminute zur Laufzeit addiert. Selina Gasparin schaffte ihr erstes Top-Ten-Resultat im Weltcup seit ihrer Rückkehr nach der Mutterschaftspause.

    Selina Gasparin räumte erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere in einem Wettkampf 20 Scheiben ab. Letztmals war ihr dies bei ihrem Silberlauf an den Olympischen Spielen in Sotschi gelungen. Die Bündnerin verpasste ihren vierten Podestplatz im Weltcup möglicherweise durch einen Sturz vor dem ersten Schiessen. Ihr Rückstand auf Rang 3 von Weltcup-Leaderin Gabriela Soukalova betrug 14 Sekunden.

  • Skispringen  

    Simon Ammann zeigt sich an der Skiflug-WM am Kulm gut in Form. Der Toggenburger segelt in der Qualifikation über die 200-m-Marke.

    Ammann behagt das Fliegen. Dies bewies der 34-Jährige einmal mehr an der Flugschanze im österreichischen Bad Mitterndorf. Der Schweizer belegte mit 205 m Rang 3 in der Qualifikation. Bereits im ersten Trainingssprung war er 207 m weit geflogen.

    Gregor Deschwanden hingegen kann seine Kraft am Tisch wie schon in den letzten Wochen nicht in Weite umsetzen. Nach 150,5 m landete er mitten im Hang. Da von den 35 Startern der Qualifikation bloss fünf ausscheiden mussten, schaffte der Luzerner den Cut gleichwohl.

    Die Qualifikation gewann der Weltrekordhalter Anders Fannemel mit 233 m. Allerdings profitierte der Norweger von einem leichten Aufwind. Einen absoluten Tiefschlag muss der Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch verdauen. Der ausser Form geratene Pole verpasst nach einem Hüpfer auf 134,5 m den Wettkampf.

  • Ski Alpin  

    Die Super-G-Olympiasiegerin Picabo Street muss sich wegen häuslicher Gewalt und Körperverletzung vor Gericht verantworten.

    Der 44-jährigen Amerikanerin wird vorgeworfen, ihren Vater nach einem Streit die Treppe hinuntergestossen und anschliessend im Keller eingesperrt zu haben. Street gewann 1998 Olympia-Gold im Super-G von Nagano, 1996 wurde sie in Sierra Nevada Weltmeisterin in der Abfahrt.

  • American Football  

    Der frühere NFL-Profi Lawrence Phillips ist am Mittwoch tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden.

    Gemäss einer Mitteilung wird von einem Suizid ausgegangen. Der Running Back und Erstrundendraft von 1996 wurde 40 Jahre alt. Phillips spielte in der NFL für die St. Louis Rams, die Miami Dolphins und die San Francisco 49ers. Er sass seit 2008 im Gefängnis, weil er zweimal seine damalige Freundin gewürgt und zudem mit seinem Auto drei Jugendliche angefahren hatte. Später soll er im Gefängnis einen Mitinsassen erdrosselt haben.

  • Eishockey NHL  

    Jonas Hiller meldet sich bei den Calgary Flames eindrücklich zurück: Er feiert beim 6:0-Sieg über die Florida Panthers einen Shutout. Mark Streit schiesst Philadelphia zum Sieg über Boston.

    Nach einmonatigem Reservistendasein erhielt Hiller in der NHL wieder einmal das Vertrauen von seinem Coach Bob Hartley, und der Appenzeller Goalie liess sich vom fehlenden Matchrhythmus nichts anmerken: Er nutzte die ihm gebotene Chance und verhalf den Calgary Flames zu einem klaren 6:0-Erfolg über die Florida Panthers, deren Serie am Montag gegen Vancouver nach zwölf Siegen gerissen war. Die Entscheidung fiel bereits im Startdrittel, das die Flames mit 4:0 für sich entschieden.

    Erfolgreich lief der Abend auch für Mark Streit. Der Schweizer Offensivverteidiger führte die Philadelphia Flyers zu einem 3:2-Sieg über die Boston Bruins. Dabei erzielte er in der 52. Minute nach einem schnellen Gegenstoss im Nachsetzen den entscheidenden Treffer. Streit verteidigte wie zumeist in den letzten zwei Jahren an der Seite von Nick Schultz, der seine 1000. NHL-Partie bestritt, und wurde als drittbester Spieler ausgezeichnet. Er beendete die Partie mit einer Plus-2-Bilanz.

    Kevin Fiala steht derweil vor seiner Rückkehr in die NHL. Der 19-jährige St. Galler wurde von den Nashville Predators aus der AHL ins Team beordert und dürfte in der Nacht auf Freitag gegen die Winnipeg Jets zu seinem ersten NHL-Einsatz der Saison kommen.

  • Basketball NBA  

    Die Houston Rockets feiern in der NBA beim 107:104 gegen Minnesota den fünften Sieg in Folge. Der Schweizer Clint Capela (l.) erzielt sieben Punkte.

    Capela stand beim Erfolg der Rockets gegen die Minnesota Timberwolfes zwar wiederum in der Startformation. Die Hauptrolle spielte jedoch abermals James Harden, der 27 Punkte und elf Vorlagen zu Houstons nunmehr fünftem Sieg in Folge beisteuerte. Für Minnesota war es die achte Niederlage in Serie.

    Bei den Atlanta Hawks fehlte Thabo Sefolosha bei der 84:107-Niederlage gegen die Charlotte Hornets wegen der vor einer Woche erlittenen Handgelenk-Verletzung.

  • Handball  

    Die Schweizer Handballer stecken in der WM-Qualifikation eine empfindliche Niederlage ein. Das Team von Rolf Brack verliert in Aarau gegen die Niederlande 21:24. Der Schweizer Starspieler Andy Schmid hatte sein Team im Vorfeld der Partie als leichter Favorit gesehen. Nach dem ab der 22. Minute desaströsen Auftritt sind die Chancen auf die Teilnahme an den WM-Playoffs im Juni jedoch stark kompromittiert. Die Schweizer müssen sich am Sonntag in Sittard gewaltig steigern, um die Gruppe 6 doch noch zu gewinnen.

    Nach den beiden souveränen Siegen gegen Luxemburg starteten die Schweizer auch gegen die Niederlande stark. In den ersten 18 Angriffen erzielten sie 13 Tore. Dank dieser starken Effizienz führten die Gastgeber in der 22. Minute 13:9. Danach lief aber nur noch wenig zusammen. Zwar zogen die Einheimischen nach dem 14:13 zur Pause bis zur 38. Minute auf 17:13 davon, was jedoch danach passierte, war einfach nur peinlich. Die Schweizer erzielten in den folgenden 15 Angriffen nur noch zwei Tore und gerieten bis zur 58. Minute 19:23 in Rückstand. Das 20:19 (53.) war die erste Führung der Niederländer in diesem Spiel gewesen.

  • Weltcup-Riesenslalom  

    Der am vergangenen Samstag in Adelboden ausgefallene Weltcup-Riesenslalom der Männer wird am Freitag, 26. Februar, im österreichischen Hinterstoder nachgeholt. Der österreichische Verband hat einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, den die FIS noch am Mittwoch akzeptiert hat.

    In Hinterstoder stehen im regulären Programm für den Samstag, 27. Februar, ein Super-G und für den 28. Februar ein Riesenslalom. Mit der Übernahme des Adelbodner Riesenslaloms werden die Wettkämpfe in Hinterstoder einen Tag früher beginnen.

  • Skispringen  



    Der österreichische Skispringer Lukas Müller hat sich bei einem Sturz beim Einfliegen der Vorspringer für die Skiflug-WM auf dem Kulm bei Bad Mitterndorf gravierende Rückenverletzungen zugezogen. Der frühere Junioren-Weltmeister, der derzeit keinem Kader des österreichischen Verbandes angehört, kam bei der geringen Weite von rund 120 Metern wegen eines Materialproblems zu Fall.

    Der 23-jährige Müller habe zunächst seine Beine nicht gespürt, die Symptome hätten sich aber während der Erstversorgung gebessert, sagte ein Notarzt. Der erste Bescheid aus der Uniklinik Graz war aber besorgniserregend. Die Rede ist von einer sehr schweren Wirbelsäulenverletzung mit noch nicht vorhersehbaren Folgen. Müller wurde noch am Mittwochabend an der unteren Halswirbelsäule operiert.

  • Formel 1  

    Der Hinwiler Formel-1-Rennstall Sauber-Ferrari muss den Posten des Chefingenieurs neu besetzen. Der Italiener Giampaolo Dall'Ara, der seit 15 Jahren für Sauber tätig war, verlässt auf eigenen Wunsch das Team und soll in Zukunft für BMW in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) eingesetzt werden, wie verschiedene Medien bereits gemeldet haben.

    Als Ersatz verpflichtete das Sauber-Team den Briten Timothy Malyon, der zuletzt 10 Jahre für das Red-Bull-Team als Ingenieur tätig war.

  • Tennis  

    Belinda Bencic steht beim WTA-Turnier in Sydney im Halbfinal. Die 18-jährige Ostschweizerin setzt sich im Viertelfinal nach einem harten Kampf 6:0, 2:6, 6:4 gegen die Russin Jekaterina Makarowa durch. Die Weltnummer 14 Bencic startete ungemein stark und liess der neun Plätze schlechter klassierten Russin zu beginn nicht den Hauch einer Chance. Nach einer Toilettenpause steigerte sich die Linkshänderin jedoch beträchtlich. Makarowa war noch im letzten Sommer in den Top Ten, fiel jedoch zurück, weil sie nach dem US Open wegen einer Beinverletzung kein Turnier mehr spielen konnte.

    Den zweiten Satz gewann Makarowa dank Breaks zum 4:2 und 6:2 relativ deutlich. Der Entscheidungssatz wurde zu einem Nervenspiel. Bencic gelang das erste Break zum 2:1, doch die Russin konterte zum 3:3. Auch, nachdem sich die Schweizerin zum 5:4 ein zweites Mal einen Vorteil erspielt hatte, gab sich Makarowa nicht geschlagen. Sie werde bei Aufschlag Bencics zwei Matchbälle ab, nach 1:48 Stunden landete jedoch ein Vorhand-Ball im Netz - und die im Kanton Schwyz wohnhafte Bencic konnte jubeln.

    Die Chancen, in der australischen Metropole ihren sechsten WTA-Final zu erreichen, stehen nicht schlecht. Im Halbfinal trifft Bencic erstmals auf Monica Puig (WTA 94), eine Qualifikatin aus Puerto Rico, die in Sydney bereits sechs Matches gewonnen hat.

  • NHL  

    Die Nashville Predators befinden sich in einem Formtief. Das Team von Roman Josi unterliegt bei den Chicago Blackhawks 2:3 und kassiert damit die vierte Niederlage in Folge. Josi gab in 25 Minuten Einsatzzeit 5 Schüsse auf das gegnerische Tor ab. «Es war einfach nicht gut genug», bemängelte der Berner Verteidiger, «wieder einmal machten wir in den ersten beiden Dritteln das Spiel, aber wir spielen nicht gut genug, um zu gewinnen.» Im Kalenderjahr 2016 steht Nashville mit einem Sieg und vier Niederlagen da.

    Auch keinen guten Start ins neue Jahr vermelden die Minnesota Wild, die gegen die Buffalo Sabres 2:3 unterlagen. Nino Niederreiter und seine Teamkollegen lagen nach 17:50 Minuten bereits 0:3 zurück, vermochten den Anschlusstreffer aber erst 52 Sekunden vor dem Ende der Partie zu erzielen. Minnesota hat 2016 in sieben Spielen erst zweimal gewonnen.

    Die NHL-Resultate aus der Nacht zum Mittwoch mit Schweizer Beteiligung:
    Minnesota Wild (mit Niederreiter) - Buffalo Sabres 2:3.
    Chicago Blackhawks - Nashville Predators (mit Josi) 3:2.
    Colorado Avalanche (ohne Berra/Ersatz) - Tampa Bay Lightning (ohne Vermin/verletzt) 0:4.

  • NFL  

    Los Angeles erhält nach über 20 Jahren wieder ein NFL-Team. Die Organisation der Rams, die seit 1994 in St. Louis spielt, kehrt nach Kalifornien zurück.

    Der Umzug der Rams wurde bei einer Abstimmung der NLF-Klubbesitzer mit 30:2 Stimmen gutgeheissen. Die Los Angeles Rams werden an der nächsten Meisterschaft der National Football League NFL im kommenden Herbst teilnehmen. Bis dahin soll in Inglewood, einem Vorort von Los Angeles, noch ein Stadion mit 70'000 Plätzen gebaut werden, welches zwei Milliarden Dollar kosten soll.

    Die Rams sind das erste NFL-Team seit 1997, das in eine andere Stadt umzieht. Zuletzt wechselten die Houston Oilers in den US-Bundesstaat Tennessee. Los Angeles soll bis 2019 aus wirtschaftlichen Gründen sogar ein zweites Team zurückgewinnen: die San Diego Chargers. Auch bei den Oakland Raiders war ein Umzug nach Los Angeles bis vor kurzem noch ein Thema. Die Organisation liess das Projekt aber am Dienstag wieder fallen.

    Die zweitgrösste Stadt der USA kann im American Football nicht auf glanzreiche Zeiten zurückblicken. Nur ein einziges Mal gewann Los Angeles – 1984 mit den Raiders – den Super Bowl. (si)

  • Ski alpin  

    Sandro Viletta kämpft weiterhin mit den Folgen einer Knochenprellung am rechten Knie. Weil sich keine Besserung eingestellt hat, beendet der Kombinations-Olympiasieger die Saison.

    Der 29-jährige Bündner erklärte in einer Mitteilung von Swiss-Ski: «Nach der Verletzung im Abfahrtstraining in Val Gardena von Mitte Dezember liessen meine Kniebeschwerden keine Vorbereitung für die anstehenden Rennen zu. Insbesondere in angewinkelten Positionen, die für das Skirennfahren zentral sind, bereitet mir die Knochenprellung Schmerzen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Teilnahme in Wengen, Kitzbühel und Co. für mich unvorstellbar.»

    Entsprechend will sich der Olympiasieger in der Super-Kombination ab sofort der Pflege seines Knies und einem Aufbau im Rahmen des aktuell Möglichen widmen, um im Hinblick auf die Heim-WM in St. Moritz im kommenden Winter voll leistungsfähig zu sein.

  • Ski alpin  

    Lindsey Vonn, die am vergangenen Wochenenden in Zauchensee ihre Weltcupsiege Nummer 72 und 73 herausfuhr, äussert sich erstmals öffentlich über ihre Karriereplanung. In einem Interview mit dem österreichischen TV-Sender «Servus TV» erklärte die 31-jährige Amerikanerin, dass sie alles dafür tun werde, «um in den nächsten drei Jahren so viele Rennen wie möglich zu gewinnen. Ich bin geboren, um Skifahrerin zu sein.»

    Den Siegesrekord bei den Frauen hat Vonn bereits vor einer Saison der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll (62 Siege) abgenommen, zum absoluten Rekord des Schweden Ingemar Stenmark fehlen ihr noch 13 Triumphe.

  • Football  

    34 aktive und frühere Spieler eines Football-Clubs in Australien sind wegen Dopings gesperrt worden.
    Australische Behörden hatten die Männer im vergangenen Jahr zunächst freigesprochen, aber die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte Einspruch eingelegt.

    Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne entschied jetzt gegen die Spieler. Sie wurden für zwölf Monate gesperrt. Sie spielen oder spielten beim Essendon Football Club bei Melbourne, einem der ältesten Football-Klubs Australiens. Zwölf der Spieler sind noch aktiv und können damit in der Saison 2016 nicht antreten.

  • NHL  

    Die Vancouver Canucks stoppten die Florida Panthers nach 12 Siegen in Folge. Beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gelang Sven Bärtschi im Dress der Canucks der Assist zum 2:2-Ausgleich.

    Die Florida Panthers lagen nach dem ersten Drittel bereits 2:0 in Führung. Nachdem Daniel Sedin in der 26. Minute verkürzt hatte, gelang Vancouver der Ausgleich erst zweieinhalb Minuten vor Schluss. Beim 2:2 durch Jake Virtanen leistete der Schweizer Sven Bärtschi die Vorarbeit. Erneut Sedin erzielte dann nach 2:21 Minuten der Verlängerung den Siegtreffer.

    Goalie Jonas Hiller war bei der 4:5-Heimniederlage der Calgary Flames gegen die San Jose Sharks Ersatz.

  • Tennis  

    Belinda Bencic (WTA 14) steht beim WTA-Turnier in Sydney im Achtelfinal. Die 18-jährige Ostschweizerin gewinnt in der 1. Runde gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baoni (WTA 68) 7:6 (8:6), 1:6, 6:4.

    Nächste Gegnerin ist die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 59), gegen die Bencic das bisher einzige Duell in drei Sätzen für sich entschieden hat.

  • NHL  

    Alexander Owetschkin erreicht als 43. Spieler in der Geschichte der NHL die Marke von 500 Toren in der Regular Season. Owetschkin traf beim 7:1-Heimsieg der Washington Capitals gegen die Ottawa Senators zweimal. Sein Powerplay-Tor zum 5:1 in der 37. Minute war der historische Treffer. Mit nun 26 Saisontoren ist er die Nummer 1 in dieser Statistik. Owetschkin schoss seine 500 Tore in 801 Spielen.

    Nino Niederreiter verlor derweil mit Minnesota gegen die New Jersey Devils zu Hause 1:2. Der Churer Stürmer spielte während knapp 16 Minuten und stand beim 0:1 von Adam Henrique (42.) auf dem Eis. Nach dem Ausgleich von Zach Parise (44.) machte Jon Merrill mit seinem ersten Saisontor den Sieg der Gäste perfekt. Trotz der Niederlage befinden sich die Wild nach wie vor auf Playoff-Kurs.

  • Reiten  

    Der Deutsche Christian Ahlmann hat einen Lauf: Der Leader der Weltcup-Qualifikation gewinnt im Stechen mit Codex One mit kluger Taktik den mit 330'000 Franken dotierten Grand Prix am CSI Basel.

    Der 40-jährige Ahlmann blieb als einziger der drei fürs Stechen qualifizierten Reiter fehlerlos und verwies die französische EM-Vierte Pénélope Leprevost mit Vagabond de la Pomme nach einem Abwurf und die entthronte portugisische Titelverteidigerin Lucina Diniz nach zwei Versehen mit Fit for Fun in der Barrage auf die weiteren Podestplätze.

  • Skispringen  

    Der Vierschanzentournee-Sieger Peter Prevc reiht Sieg an Sieg. Vier Tage nach seinem Triumph in Bischofshofen setzt sich der Slowene auch beim Weltcup-Springen in Willingen (De) durch.

    Mit 148,5 und 145,5 m verwies der Slowene den Norweger Kenneth Gangnes und den deutschen Severin Freund auf die Plätze. Prevc feierte bereits seinen siebenten Saisonsieg und den 13. Weltcup-Erfolg insgesamt. Wäre der 23-Jährige in Oberstdorf nicht durch den Wind gebremst worden, hätte er nun den achten Sieg in Folge herausgesprungen.

    Simon Ammann wurde seinen Ansprüchen weder bei der Flugweite noch bei der Landung gerecht. 129,5 und 123 m reichten zu Rang 24. Der Toggenburger klassierte sich hinter Gregor Deschwanden, der mit 131 und 122,5 m auf Platz 22 flog und sich erstmals seit Engelberg wieder Weltcup-Punkte gutschreiben liess. Luca Egloff hatte als 33. (126 m) den Finaldurchgang knapp verpasst.

  • Tour de Ski  

    Therese Johaug wurde ihrer Favoritenrolle am Ende der Tour de Ski auf eindrückliche Weise gerecht. Die 27-jährige Norwegerin, die die abschliessende Bergverfolgung im Val di Fiemme über 9 km Skating mit 39 Sekunden Rückstand auf ihre Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg in Angriff genommen hatte, übernahm bereits kurz nach Beginn des 2,6 km langen Schlussaufstiegs die Führung und liess in der Folge keinerlei Spannung mehr aufkommen. Bis ins Ziel lief Johaug einen Vorsprung von 2:20,9 Minuten heraus. Für die siebenfache Weltmeisterin ist es der zweite Triumph nach 2014.

    Nathalie von Siebenthal verbesserte sich in der Schlussetappe vom 23. Zwischen- in den 15. Schlussrang. Die Berner Oberländerin toppte damit ihr Vorjahresergebnis um zwei Positionen.

  • Tennis  

    Die letztes Jahr so erfolgreiche Timea Bacsinszky erlebt einen schwierigen Start ins 2016. Die Waadtländerin bezieht in Sydney die zweite Erstrunden-Niederlage in dieser Saison.

    Wie in Brisbane verabschiedete sich Bacsinszky (WTA 12) auch in Sydney bereits am ersten Turniertag. Die als Nummer 6 gesetzte Lausannerin unterlag der Slowakin Anna Karolina Schmiedlova (WTA 26) 6:1, 1:6, 3:6. Als nächstes steht für Bacsinszky ab dem 18. Januar das Australian Open an.

    Gegen Schmiedlova wäre für Bacsinszky mehr möglich gewesen. Sie war bei den wichtigen Punkten aber zu wenig effizient, verwertete nur fünf von 13 Breakbällen, und zeigte im Entscheidungssatz mit fünf Doppelfehlern Nerven. Nach etwas mehr als zwei Stunden musste sie ihrer Gegnerin zum dritten Mal im dritten Duell zum Sieg gratulieren.

    Auch Belinda Bencic (WTA 14) steht in Sydney im Einsatz. Die 18-Jährige steht am Montag gegen die 15 Jahre ältere Qualifikantin Mirjana Lucic-Baroni (WTA 68) im Einsatz. Das bislang einzige Duell zwischen den beiden entschied Bencic im letzten Jahr auf dem Rasen von Birmingham für sich.

  • Eishockey  

    Sven Bärtschi erzielt in der Nacht auf Sonntag in der NHL seinen siebten Saisontreffer für Vancouver. Auch Yannick Weber und Mark Streit kommen zu Skorerpunkten.

    Bärtschi erzielte bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung daheim gegen die Tampa Bay Lightning im ersten Drittel das 1:1 im Powerplay. Am Tor war auch Yannick Weber beteiligt, der sich einen Assist gutschreiben lassen konnte. Der entscheidende Treffer in der Overtime gelang dem Russen Nikita Kutscherow.

    Einen souveränen 4:0-Erfolg feierten die Philadelphia Flyers im Heimspiel gegen die New York Islanders. Mark Streit lieferte gegen seinen Ex-Klub die Vorlage zum 3:0 von Matchwinner Matt Read, der auch zwei Assists verbuchte. Für Streit war es der erste Skorerpunkt seit Mitte November.

    Ohne Skorerpunkte blieben Nino Niederreiter (2:1-Sieg mit Minnesota in Dallas) und Roman Josi (0:4-Niederlage mit Nashville bei den Arizona Coyotes).

  • Ski Alpin  

    Die amerikanische Slalom-Königin Mikaela Shiffrin will entgegen ersten Aussagen noch in dieser Saison auf die Pisten zurückkehren. Nach ihrer Knieverletzung Mitte Dezember schloss sie ein Comeback in diesem Winter aus, aber mittlerweile ist sie guter Dinge, dass es noch reichen kann. Dies sagte der 20-jährige Star in einem Interview mit der TV-Sender NBC Sport.

    «Was zuerst unwahrscheinlich war, erscheint jetzt langsam möglich», sagte Shiffrin. «Mental wäre ich schon jetzt wieder für die Wettkämpfe bereit, und mit meiner Genesung sieht es immer besser aus. Ich bin fast sicher, dass ich noch in diesem Winter werde Rennen fahren können.»

    Die Olympiasiegerin 2014 und dreimalige Gewinnerin des Slalom-Weltcups zog sich im Dezember bei ihrem Sturz vor dem Riesenslalom von Are nebst verschiedenen Knochenhämatomen einen Bänderriss im rechten Knie zu.

  • Tennis  

    Wie meistens in jüngster Zeit steht Rafael Nadal gegen Novak Djokovic auf verlorenem Posten. Nadal unterliegt dem topgesetzten Serben im Final des Hartplatzturniers in Doha in 73 Minuten 1:6, 2:6.

    Dem als Wunschfinal apostrophierten Match fehlte jegliche Spannung. Djokovic nutzte vier von sieben Breakmöglichkeiten auf dem Weg zu seinem 60. Turniersieg, während sich Nadal in der ganzen Partie nur eine Breakchance erarbeiten konnte. Auch die gewonnenen Punkte (57:30 für Djokovic) sprachen eine deutliche Sprache.

    Nimmt man das hoch dotierte Turnier in Katar zum Massstab, dürfte der Sieg an dem am 18. Januar beginnenden Australien Open in Melbourne abermals nur über Djokovic, den Titelverteidiger und derzeitigen Dominator des Männertennis, führen.

    In der Bilanz der direkten Duelle mit Nadal liegt Djokovic nun mit 24:23 Siegen zum ersten Mal voraus. Die letzten sieben Partien hat Djokovic allesamt gewonnen.

  • Tennis  

    Durch einen 7:5, 6:1-Sieg über die Deutschen Angelique Kerbe rund Andrea Petkovic haben Martina Hingis und die Inderin Sania Mirza die doppelkonkurrenz des WTA-Turniers von Brisbane gewonnen. Die beiden Topgesetzten brauchten für den Erfolg nur etwas mehr als eine Stunde. Hingis/Mirza haben nun 26 Partien in Folge gewonnen, zum Rekord von Gigi Fernandez und Natascha Zwerewa aus dem Jahr 1994 fehlen noch zwei Siege.

  • NHL  

    Die Nashville Predators mit Roman Josi kassieren in der NHL eine weitere Niederlage. Das Team aus Tennessee verliert trotz eines Assists des Schweizers in Colorado 3:5.

    Josi bereitete das 3:3 des Schweden Filip Forsberg in der 37. Minute mit einem schönen Pass vor und kam damit zu seinem 22. Assist der Saison. Mit nunmehr 31 Skorerpunkten ist der Berner der viertbeste Verteidiger in der Liga, was die offensive Ausbeute angeht.

    Die kleine Baisse der Predators konnte Josi allerdings nicht stoppen. Tyson Berrie und Jack Skille erzielten im Schlussdrittel zwei weitere Tore für das ohne den verletzten Reto Berra angetretene Heimteam, das zum dritten Mal in Folge gewann. Nashville verlor vier seiner letzten fünf Partien.

  • Bob  

    Beat Hefti belegte mit seinem wiedergenesen Stamm-Anschieber Alex Baumann beim Zweierbob-Europacup in Königssee Platz 2.

    Die Olympia-Zweiten 2014 mussten sich einzig dem überlegenen deutschen Duo Johannes Lochner/Matthias Kagerhuber geschlagen geben. Weil Baumann wegen akuter Rückenprobleme längere Zeit ausgefallen ist, verzichtet Hefti auf die Teilnahme an den kommenden Weltcup-Rennen in Nordamerika.

  • Ski alpin  

    Lara Gut hält im Abschlusstraining für die Weltcup-Sprintabfahrt (wird in zwei Läufen ausgetragen) in Zauchensee mit den Besten mit. Die Tessinerin belegt Platz 4, begeht allerdings einen Torfehler. Joana Hählen klassiert sich als zweitbeste Schweizerin auf Platz 14.

    Auf die Bestzeit von Lindsey Vonn büsste Lara Gut acht Zehntel ein. Zweitschnellste war die Deutsche Viktoria Rebensburg vor Tina Weirather, die im ersten Training die Schnellste gewesen war.

    Dass ihr die Bedingungen im Pongau zusagen, hat Lara Gut schon mehrfach bewiesen. Vor knapp neun Jahren hatte sie hier an der Junioren-WM Abfahrts-Silber geholt, vor fünf Jahren hatte sie hier den Super-G für sich entschieden und damit ihren zweiten Weltcup-Sieg realisiert. (si)

  • NBA  

    Erfolgreicher Abend für die Schweizer NBA-Profis Thabo Sefolosha und Clint Capela: Sowohl die Atlanta Hawks (126:98 gegen Philadelphia) als auch die Houston Rockets (103:94 gegen Utah) feiern Siege.

    Sefolosha liess sich 6 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals gutschreiben und beendete die Partie mit einer Plus-27-Bilanz.

    Capela gelangen beim Auswärtssieg der Houston Rockets bei den Utah Jazz in Salt Lake City 7 Punkte und 10 Rebounds. Der Center erhielt mehr als 30 Minuten Einsatzzeit. Bester Werfer der Rockets war wieder einmal James Harden, der 33 Punkte für die Gäste erzielte.

  • Reiten  

    Der Franzose Kevin Staut (Bild) ist in der ersten Hauptprüfung des CSI Basel eine Klasse für sich. Der Europameister von 2009 siegt mit der Holländer-Stute Elky vor dem Spanier Sergio Alvarez Moya mit Carlo.

    Die einheimischen Reiter sprangen zwar nicht aufs Podest, sorgten aber mit fünf Reitern unter den ersten neun für ein beachtliches Mannschaftsresultat. Als beste Einheimische liess sich Jane Richard Philips mit Dieudonne de Guldenboom vor Paul Estermann mit Lord Pepsi und Martin Fuchs mit Clooney feiern. Geschlossen belegten sie die Ränge vier bis sechs.

  • Eishockey NLA  

    Edgar Salis (r.), Sportchef der ZSC Lions, ist von der National League mit 1750 Franken gebüsst worden. Salis, seinerzeit als Verteidiger Kultfigur im Hallenstadion, hatte nach dem Klassiker vom 23. Dezember 2015 in Bern die Unparteiischen nicht unbedingt mit zarten Aussagen in den Medien kritisiert. Die Liga spricht von «beleidigenden Worten» gegenüber den Schiedsrichtern».

  • Eishockey NLA  

    Der SC Bern muss am Samstag gegen Servette auf Verteidiger Mikko Kousa verzichten. Der Ende November verpflichtete Finne zog sich im Cup-Halbfinal gegen die ZSC Lions (3:5) eine Leistenverletzung zu. Bei normalem Heilungsverlauf ist Kousa für das Derby in Langnau am übernächsten Freitag wieder einsatzbereit.

    Eric Blum, der sich am letzten Sonntag einen Bänderriss zwischen Waden- und Schienbein zugezogen hatte, wird am Freitag operiert und wird dem SC Bern danach acht bis zehn Wochen fehlen.

  • Ski alpin  

    Die Schneelage lässt es offenbar zu: Die Lauberhorn-Abfahrt 2015 wird – sofern das Wetter weiterhin mitspielt – inklusive Österreicher-Loch und Ziel-S stattfinden können. Dies meldet skionline.

    «Es hat genug Schnee, wir ko?nnen die Lauberhornabfahrt von der Lauberhornschulter bis hinunter ins Zielstadion in Innerwengen durchfu?hren», erklärte FIS-Renndirektor Markus Waldner nach der donnerstäglichen Pisteninspektion am Lauberhorn.

  • Eishockey  

    Die Kloten Flyers müssen im Kampf um einen Playoff-Platz wochenlang ohne Patrick von Gunten auskommen. Der neben Erik Gustafsson produktivste Verteidiger (16 Skorerpunkte) erlitt im Cup-Halbfinal gegen Lausanne (3:4) eine Fraktur des rechten Mittelhandknochens und wird nach einem operativen Eingriff bis Mitte Februar ausfallen.

    Die Flyers sind in der NLA nach 35 von 50 Spielen an 10. Stelle klassiert.

  • Ski  

    Lara Gut erreicht im ersten Training zur Sprint-Abfahrt vom Samstag in Zauchensee in Österreich Platz 4. Bestzeit fährt die Liechtensteinerin Tina Weirather, Lindsey Vonn wird Dritte. Weirather distanzierte die zweifache Saisonsiegerin Lindsey Vonn (3.) um elf Hundertstel. Lara Gut, die Gesamtweltcup-Führende und Gewinnerin der Abfahrt von Val d'Isère, kam mit einem Rückstand von knapp einer halben Sekunde ins Ziel.

    Weirather hat bisher in dieser Saison im Riesenslalom mit zwei Podestplätzen bessere Resultate erzielt als in der Abfahrt mit den Rängen 5, 13 und 18. In der Ski-Station Zauchensee im Salzburger Land, die wegen Schneemangels für St. Anton einspringt, gehört sie aber zum Favoritenkreis. Die technisch anspruchsvolle Strecke kommt ihr entgegen, zumal bei der kurzen Laufzeit von nur etwas mehr als einer Minute.

    Am Freitag kommt es nochmals zu einem Training (11.30 Uhr), die Sprint-Abfahrt vom Samstag findet in zwei Läufen statt (9.30 Uhr/11.30 Uhr). Wie in den technischen Disziplinen qualifizieren sich nur die ersten 30 des 1. Laufs für den zweiten Durchgang. Letztmals absolvierten die Frauen vor 13 Jahren eine Sprint-Abfahrt. Damals siegte die Österreicherin Renate Götschl vor ihrer Landsfrau Selina Heregger.

  • Skispringen  

    Der österreichische Skispringer Gregor Schlierenzauer beendet die Saison vorzeitig. Der Weltcup-Rekordgewinner (53 Siege) teilte am Donnerstag, seinem 26. Geburtstag, mit, dass er auf Einsätze an weiteren Weltcupspringen und die Skiflug-WM auf dem Kulm bei Bad Mitterndorf (AUT) verzichten wird. «Nach dem Bergisel-Springen hat die Enttäuschung jegliche Leidenschaft gekillt», schrieb Schlierenzauer auf seiner Website.

    Der zweifache Sieger der Vierschanzentournee (2012/2013) war nach einer selbst auferlegten zweiwöchigen Pause zur 64. Tournee gestartet, konnte aber dort nicht an seine früheren Leistungen anknüpfen. Ein 14. Platz in Lillehammer war Schlierenzauers beste Weltcup-Platzierung in diesem Winter.

  • NHL  

    Sven Bärtschi erzielt in der NHL seinen 6. Saisontreffer. Der 23-jährige Langenthaler trifft beim 3:2-Sieg der Vancouver Canucks gegen die Carolina Hurricanes zum 1:1.

    Rund eine Woche fehlte Bärtschi den Canucks wegen einer leichten Verletzung am Oberkörper, bei seiner Rückkehr meldete sich der Stürmer eindrücklich zurück und trug sich mit einem Tor und einem Assist gleich wieder in die Skorerliste ein.

    Bärtschi traf in der 38. Minute zum 1:1, als er nach einem Wechselfehler Carolinas alleine auf das Tor ziehen konnte und Eddie Lack im Tor der Hurricanes sicher bezwang. Den Siegtreffer von Bo Horvat 66 Sekunden vor Schluss bereitete der Schweizer mit seinem siebten Assist der Saison vor.

  • Handball  

    Den Schweizer Handballern glückt der Auftakt in die WM-Qualifikation. Das Team von Rolf Brack bezwingt Luxemburg auswärts 36:23. Zwar war ein Sieg in Luxemburg für die SHV-Auswahl Pflicht, dass sie die Aufgabe dermassen souverän löste, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die Schweizer liessen den Einheimischen von Beginn weg keine Chance. Nach dem 2:3 (6.) zogen sie auf 7:2 (12.) davon. In der 29. Minute führten sie bereits mit zehn Toren (17:7). In der zweiten Halbzeit liessen die Gäste dann allerdings zwischenzeitlich nach. Nach dem 20:8 (33.) schmolz der Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Treffer (18:25/46.).

    Das Rückspiel gegen Luxemburg findet am Samstag in Aarau statt. Dann folgen die beiden entscheidenden Partien gegen die Niederlande, die Luxemburg 26:20 (h) sowie 34:30 bezwang. Nur der Sieger der Gruppe 6 erreicht die WM-Playoffs, die im Juni stattfinden.

  • Eishockey NHL  

    Der Berner Verteidiger Roman Josi von den Nashville Predators wird als dritter Schweizer nach Mark Streit (2009) und Jonas Hiller (2011) ins All-Star-Team der NHL berufen.

    Josi ist einer von elf Spielern, die am 31. Januar in Nashville für die Central Division gegen die anderen drei Divisionen zum Showturnier antreten werden.

    Neben Josi wurden mit Verteidiger-Kollege Shea Weber und dem finnischen Goalie Pekka Rinne zwei weitere Spieler von Nashville aufgeboten. Von der NHL nicht berücksichtigt wurde Superstar Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins.

    Neuer Modus

    Zum ersten Mal wird es an der traditionellen, zum 61. Mal stattfindenden NHL-All-Star-Veranstaltung nicht eine einzige Partie geben, sondern deren drei. Zunächst stehen sich die beiden Divisions aus der gleichen Conference gegenüber. Die Sieger bestreiten den Final. Die Partien mit je drei Spielern pro Mannschaft dauern 20 Minuten.

    Josi ist mit 30 Skorerpunkten (9 Tore, 21 Assist) in den bisherigen 40 Saisonspielen der beste Skorer der Predators. Streit hatte 2009 als Verteidiger der New York Islanders den Sprung ins All-Star-Team geschafft, Torhüter Hiller spielte 2011 für die Anaheim Ducks.

  • Ski Alpin  

    Der Schweizer Abfahrer Beat Feuz befindet sich auf seinem Weg zurück in den Ski-Weltcup auf Kurs. Nach einer dreimonatigen Verletzungspause wegen einem Teilabriss der rechten Achillessehne, wird der Vorjahreszweite in Wengen die Trainings zur Lauberhornabfahrt bestreiten.

    «Das Training in den vergangenen Wochen ist gut verlaufen. Ich habe Stangentraining absolviert, stand aber noch keinen Tag auf den Abfahrtski und auch der erste Sprung steht noch aus. Dementsprechend werde ich in Wengen die Trainingsläufe fahren und dann entscheiden, ob ein Start am Renntag möglich ist», so Feuz.

    Um sich für die Rennen in Wengen zu schonen, hat sich hingegen Carlo Janka entschlossen, auf den Riesenslalom in Adelboden vom kommenden Samstag zu verzichten. Dem 29-jährigen Bündner machen nach wie vor Rückenbeschwerden zu schaffen, dies vor allem beim Training mit den Riesenslalom-Ski.

  • Ski alpin  

    Die in guter Form befindliche Schweizer Speedspezialistin Fabienne Suter zog sich einen Tag vor ihrem 31. Geburtstag am Montag im Riesenslalom-Training einen Muskelfaserriss oberhalb der Kniescheibe zu. Sie fällt für unbestimmte Zeit aus.

    Die Schwyzerin, die in der Abfahrt von Val d'Isère Zweite geworden war und in der Disziplinenwertung punktgleich mit Lindsey Vonn an der Spitze liegt, muss vorerst für die Rennen am kommenden Wochenende in Zauchensee (AUT) pausieren, wo eine Abfahrt (Ersatzrennen für St. Anton) und ein Super G auf dem Programm stehen.

  • Eishockey NLA  

    Die SCL Tigers müssen ab sofort auf Stürmer Rostislav Olesz (r.) verzichten. Der 30-jährige Tscheche kehrt aus familiären Gründen per sofort in seine Heimat zurück.

    Seit letztem November erzielte Olesz für die Emmentaler in 15 Spielen 8 Skorerpunkte (4 Tore/4 Assists). Er war 2004 im NHL-Draft in der ersten Runde als Nummer 7 gezogen worden.

  • Tennis  

    Belinda Bencic scheidet am WTA-Turnier in Brisbane in der 2. Runde aus. Die Amerikanerin Samantha Crawford, die Nummer 142 der Welt, erweist sich als zu stark für die 18-Jährige aus Wollerau. Nach eineinhalb Stunden und insgesamt sechs Matchbällen setzte sich die zwei Jahre ältere, aber im Ranking 128 Plätze schlechter klassierte Crawford mit 7:5, 7:5 gegen die als Nummer 7 gesetzte Bencic (WTA 14) durch. Die 20-Jährige aus Florida zog damit in die Viertelfinals ein, wo sie auf die Deutsche Andrea Petkovic trifft.

    Die 1,88 m grosse Qualifikantin aus den USA überzeugte in erster Linie mit ihrem Aufschlag. Crawford schlug 13 Asse und musste Bencic, die im zweiten Satz zwischenzeitlich 4:2 geführt hatte, nur ein Break zugestehen. Erst zum zweiten Mal überhaupt erreichte die Junioren-Siegerin am US Open 2012 einen Viertelfinal auf der WTA-Tour.

    Für Bencic, die erstmals in Brisbane angetreten ist, geht es im Einzel nächste Woche in Sydney weiter, wo sie im vergangenen Jahr zum Saisonauftakt eine Startniederlage erlitten hatte. Ebenfalls im Sydney am Start ist Timea Bacsinszky.

  • NHL  

    Roman Josi verbucht einen Assist, kassiert mit Nashville aber eine Heimniederlage. 44:18 lautete das Schussverhältnis zugunsten der Nashville Predators im Heimspiel gegen die Winnipeg Jets, am Ende gingen aber die Gäste mit 4:1 als Sieger vom Eis. Winnipegs Torhüter Connor Hellebuyck parierte 43 Schüsse, sein Teamkollege Drew Stafford traf zweimal in Überzahl.

    Josi stand für die Predators gut 27 Minuten auf dem Eis und bereitete den einzigen Treffer des Heimteams in der 54. Minute mit einem herrlichen Vorstoss vor. Für den Berner Verteidiger war es der 21. Assist in dieser Saison.

    Ohne Skorerpunkt blieben Mark Streit und Nino Niederreiter.

    Streit und die Philadelphia Flyers siegten zuhause gegen die Montreal Canadiens, die ohne Sven Andrighetto antraten, 4:3 und bleiben damit in Tuchfühlung mit den Playoff-Rängen. Niederreiter und die Minnesota Wild siegten bei den Columbus Blue Jackets 4:2. Matchwinner für die Gäste war Zach Parise, der drei Tore erzielte.

    Die Calgary Flames siegten gegen die Tampa Bay Lightning 3:1, Jonas Hiller blieb jedoch wieder einmal nur die Rolle des Ersatztorhüters. Die Florida Panthers bauten beim 5:1-Erfolg in Buffalo ihren Klubrekord auf mittlerweile zehn Siege in Serie aus.

  • Eishockey U-20-WM  

    Finnland ist zum vierten Mal nach 1987, 1998 und 2014 U-20-Weltmeister. Die Gastgeber setzen sich in Helsinki im Final gegen Russland mit 4:3 nach Verlängerung durch. Das entscheidende Tor erzielte nach 93 Sekunden in der Overtime Kasperi Kapanen, der erst zum zweiten Mal an diesem Turnier traf.

    Sebastian Aho (51.) und Mikko Rantanen im Powerplay (58.) hatten im letzten Drittel aus einem 1:2 ein 3:2 gemacht. Doch 6,9 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Doppeltorschütze Andrej Swetlakow die Russen in die Verlängerung. Im Gegensatz zum Viertelfinal gegen Dänemark (4:3 n.V.), als die Russen 44 Sekunden vor Schluss ausgeglichen hatten, gab es diesmal kein Happy End.

    Finnland gewann zum zweiten Mal nach 1998 den U-20-Titel in Helsinki. Auch damals hatten sie im Final gegen Russland triumphiert, und zwar ebenfalls in der Verlängerung (2:1). Die Osteuropäer haben zuletzt 2011 die Goldmedaille geholt.

    Das Spiel um Bronze entschieden die USA gegen Schweden 8:3 für sich. ZSC-Center Auston Matthews blieb bei den Amerikanern ohne Skorerpunkt.

  • Ammann qualifiziert sich mit Rang 14  

    Simon Ammann kehrte am Dienstag an jenen Ort zurück, an welchem er vor Jahresfrist schwer gestürzt war. Als Folge jenes Sturzes auf der Paul-Ausserleitner-Schanze stellte Ammann seine Landung um, was eine grosse technische Herausforderung darstellt. Ammanns Landung ging in der Qualifikation zwar wiederum nicht als Telemark durch (Noten um 16,0), der Toggenburger zeigte jedoch trotz verkürzten Anlaufs einen guten Flug auf 133m und war entsprechend zufrieden.

    Grosse Erleichterung herrschte nach der Qualifikation auch beim zweiten Schweizer. Gregor Deschwanden, der am Sonntag in Innsbruck nach völlig verpatzter Qualifikation hatte zuschauen müssen, meisterte in Bischofshofen die Qualifikationshürde locker und erreichte Platz 33. Im K.o.-Duell bekommt er es mit dem Norweger Daniel-André Tande zu tun, Ammann springt gegen den Tschechen Lukas Hlava.

    Vor dem letzten Springen der Vierschanzentournee steht Peter Prevc vor dem Gesamtsieg. Der Slowene führt mit 19,7 Punkten - umgerechnet mehr als 10 m - Vorsprung vor Severin Freund. Der Deutsche liess die Qualifikation aus und legte einen weiteren Ruhetag ein, um die schmerzhaften Sturz-Prellungen von Innsbruck auszukurieren. Sein Start am letzten Springen am Mittwoch (17.00 Uhr) ist jedoch nicht gefährdet. Den Qualifikationssieg sicherte sich der Norweger Kenneth Gangnes. Der Weltcup-Dritte verwies Prevc um 0,3 Punkte auf Platz 2 und springt im ersten Durchgang gegen Freund.

  • Tennis  

    Stefanie Vögele, die als Lucky Loser ins Haupttableau gestossen ist, verliert in der 1. Runde von Shenzhen gegen die Amerikanerin Vania King 5:7, 4:6. King (WTA 412), die wegen einer Rückenverletzung fast ein Jahr lang ausgefallen und erst im letzten August auf die Tour zurückgekehrt war, hatte vor ihrer Zwangspause in der Weltrangliste Platz 81 belegt. Die 26-jährige Kalifornierin war effizienter als Vögele (WTA 119). Die ein Jahr jüngere Aargauerin konnte nur 2 ihrer 7 Breakchancen verwerten.

  • Williams mit Schmerzen im Knie  

    Serena Williams muss den Saisonstart unverhofft verschieben. Eigentlich wollte die Weltnummer 1 in Perth beim Hopman Cup für das US-Team ein Einzel bestreiten. Wegen einer Entzündung am Knie musste die 34-Jährige ihre Partie gegen die Ukrainerin Jelina Switolina allerdings kurzfristig absagen.

  • NLA  

    Die SCL Tigers müssen am Freitag in der Partie der 37. Runde zuhause gegen die ZSC Lions auf ihren Verteidiger Ville Koistinen verzichten. Der 33-jährige Finne wurde von der Liga für eine Partie gesperrt, nachdem er am Sonntag in der Partie gegen Fribourg-Gottéron seine zweite Matchstrafe der Saison erhalten hatte.

    Koistinens französischer Verteidiger-Kollege Kévin Hecquefeuille, der schon die ersten beiden Partien des Jahres verpasst hat, fehlt den Langnauern mit einer Fussverletzung weitere zwei Wochen.

  • NFL  

    Drei Teams der NFL haben bei der Liga einen Umzug nach Los Angeles beantragt. Die San Diego Chargers, die Oakland Raiders und die St. Louis Rams reichten die Papiere für einen Standortwechsel ein.

    Die drei Teams, die alle die in dieser Woche beginnenden Playoffs verpasst haben, begründen ihre Absichten mit maroden Stadien in ihren jetzigen Standorten sowie der fehlenden Unterstützung der lokalen Politik für den Bau von neuen Arenen. San Diego und Oakland haben der NFL bereits ein gemeinsames Stadionprojekt in Carson, etwas südlich von Los Angeles vorgelegt. St. Louis will mit seinem Team nach Inglewood in die Nähe des Flughafens von Los Angeles.

  • Eishockey  

    Die Vancouver Canucks mit Yannick Weber verlieren in der NHL zuhause gegen die Arizona Coyotes 2:3. Der Kanadier Jarome Iginla erreicht beim 4:1 von Colorado gegen Los Angeles einen Meilenstein.

    Yannick Weber kam bei der Niederlage der Canadiens gegen den direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze aus Phoenix gut 18 Minuten zum Einsatz und stand beim Gegentreffer zum 1:2 im zweiten Drittel auf dem Eis. Der Kanadier Shane Done schoss zwei Tore für die Gäste. Webers Schweizer Teamkollegen Sven Bärtschi und Luca Sbisa fehlten wegen Verletzungen.

    Beim 4:1-Erfolg der Colorado Avalanche gegen die Los Angeles Kings, die erstmals nach fünf Siegen wieder verloren, erreichte der Kanadier Jarome Iginla einen Meilenstein. Der 38-Jährige erzielte in der 54. Minute zum 4:1 seinen 600. Treffer in der NHL. Iginla ist der 19. Spieler, der diese Marke erreichte. Bei Colorado fehlte nach wie vor der verletzte Reto Berra.

  • Tennis  

    Titelverteidigerin Maria Scharapowa und Simona Halep treten am WTA-Turnier in Brisbane nicht an. Die beiden ziehen sich kurz vor ihrer Auftaktpartie zurück.

    Wenige Stunden vor dem geplanten Erstrundenduell gegen ihre Landsfrau Jekaterina Makarowa gab Maria Scharapowa wegen einer Unterarmverletzung Forfait. Diese hatte sich die Weltnummer 4 vor wenigen Tagen im Training zugezogen.

    Beim Rückzug handle es sich um eine Vorsichtsmassnahme im Hinblick auf das am 18. Januar beginnende Australian Open in Melbourne, so die 28-jährige Russin, die 2015 in Brisbane den Titel gewonnen und später in Melbourne den Final erreicht hatte. Scharapowa wäre in Brisbane eine mögliche Gegnerin von Belinda Bencic in den Viertelfinals gewesen.

    Kurz nach Scharapowa gab auch die topgesetzte Simona Halep ihren Rückzug bekannt. Die Weltnummer 2 aus Rumänien, die in der Startrunde von einem Freilos profitierte, begründete ihren Verzicht mit Problemen mit der linken Achillessehne. Halep hofft, dass sie bereits nächste Woche beim Turnier in Sydney wieder antreten kann.

  • Basketball  

    Die Houston Rockets beenden in der NBA ihre Niederlagenserie. Die Texaner mit dem Schweizer Clint Capela gewinnen auswärts gegen die Utah Jazz 93:91.

    15 Punkte lagen die Rockets Mitte des dritten Viertels in Salt Lake City bereits zurück, ehe ihnen die Wende gelang. Massgeblichen Anteil am Umschwung hatte James Harden, der 30 Punkte für Houston erzielte. Clint Capela kam gut 20 Minuten zum Einsatz und musste sich dabei mit 2 Punkten und 5 Rebounds begnügen.

    Für Houston war es nach zuletzt vier Niederlagen in Serie der erste Sieg seit Weihnachten. In der Tabelle der Western Conference liegen die Texaner mit 17 Siegen und 19 Niederlagen auf Platz 7.

  • SCB rund acht Wochen ohne Blum  

    Erheblicher Dämpfer für den SC Bern im Kampf um den Playoff-Einzug: Leistungsträger Eric Blum verletzte sich im Spiel vom Sonntag gegen seinen ehemaligen Verein Kloten Flyers (3:2 n.V.) und wird voraussichtlich bis zum Ende der Qualifikation ausfallen.

    Der WM-Silberheld von 2013 erlitt einen Bänderriss zwischen Schien- und Wadenbein. Zusätzlich lädiert ist der Knöchel am betroffenen Bein.

    Blum ist als Verteidiger mit vier Toren und insgesamt 28 Skorerpunkten ex-aequo mit Stürmer Simon Moser der zweitbeste Skorer in den Reihen des NLA-Siebten. Topskorer ist der Kanadier Cory Conacher mit 43 Punkten (19 Tore).

  • Tristan Vauclair, Rivera und Conacher gesperrt  

    Den emotionalen Ausrastern in der NLA-Partie zwischen den SCL Tigers und Fribourg-Gottéron vom vergangenen Sonntag (3:2 n.V.) folgte das nicht unerwartete juristische Nachspiel: Tristan Vauclair und Christopher Rivera von Fribourg-Gottéron sind für das nächste Spiel gesperrt.

    Tristan Vauclair kassierte wegen seines Kopfstosses gegen Lukas Haas in der 27. Minute eine direkte Matchstrafe, Rivera kassierte seine zweite Spieldauer-Disziplinarstrafe in der laufenden Saison und bleibt deshalb für ein Spiel gesperrt. Tristan Vauclair wurde zudem mit 700 Franken gebüsst, Rivera mit 950.

    Ebenfalls für ein Spiel ist Cory Conacher vom SC Bern aus dem Verkehr gezogen worden. Der kanadische Stürmer hatte Matthias Bieber von den Kloten Flyers am Sonntag von hinten umgefahren.

  • Davos bestätigt Zuzug von Picard  

    Am Spengler Cup brachte es der Stürmer als HCD-Gastspieler auf ein Tor und insgesamt zwei Skorerpunkte. Das Tor verbuchte er im Halbfinal gegen das Team Canada (5:6). In dieser Partie wurde Alexandre Picard zum besten Spieler der Bündner gewählt.

    Er wird bei Davos den länger verletzten Schweden Marcus Paulsson (Rückenprobleme) ersetzen.

    Der 30-jährige Flügel hatte bei Genève-Servette, mit dem er 2013 und 2014 den Spengler Cup gewann, wegen einer langwierigen Daumenverletzung den Stammplatz verloren. In dieser Saison bestritt Picard noch kein NLA-Spiel für die Genfer.

  • Skispringen  

    Luca Egloff und Killian Peier verzichten auf eine Teilnahme beim Weltcupspringen in Bischofshofen, wo am Mittwoch die Vierschanzentournee zu Ende geht.

    Der Rheintaler und der Waadtländer trainierten in Seefeld (AUT) und nehmen am Dienstag und Mittwoch am Deutschland Pokal in Garmisch-Partenkirchen teil. Zusammen mit Gregor Deschwanden - er trainierte am Sonntag in Seefeld - und Simon Ammann, die in Bischofshofen starten werden, erfolgt dann die Anreise zu den Weltcupspringen vom Wochenende in Willingen (GER).

  • Tennis  

    Roger Federer bestreitet seinen ersten Match in diesem Jahr am Mittwoch oder Donnerstag im australischen Brisbane gegen den Deutschen Tobias Kamke.

    Dem 29-jährigen Norddeutschen Kamke (ATP 277) stand Federer bislang einmal gegenüber: Beim French Open 2012 kam der Baselbieter zu einem ungefährdeten Dreisatz-Sieg.

    Kamke gewann in Brisbane seine Erstrunden-Partie gegen den Australier Benjamin Mitchell (ATP 231). Federer, der das Turnier in der drittgrössten Stadt Australiens im letzten Jahr gewonnen hatte, profitierte in den Sechzehntelfinals von einem Freilos.

  • NLA  

    Das kriselnde Fribourg-Gottéron gibt einen Tag nach der elften Niederlage in Folge die Verpflichtung des kanadischen Verteidigers Keaton Ellerby bekannt.

    Der 1,94 m grosse Nordamerikaner gewann letzte Woche mit dem Team Canada den Spengler Cup und stand zuletzt beim kasachische KHL-Klub Barys Astana unter Vertrag. Ellerby wird in Freiburg den mit einer Knieverletzung wohl wochenlang ausfallenden Alexandre Picard II ersetzen.

    In der NHL brachte es Ellerby für die Florida Panthers, die Los Angeles Kings und die Winnipeg Jets zu 218 Einsätzen (Tore, 23 Assists). 2007 war er als Nummer 10 gedraftet worden.

  • NHL  

    Nino Niederreiter erleidet in der NHL mit Minnesota die zweite Niederlage in Serie. Die Wild verlieren bei den Florida Panthers 1:2.

    Niederreiter war am 1:1 von Jason Zucker nach 48 Sekunden im zweiten Drittel nicht beteiligt, nachdem er zuvor in drei Partien hintereinander gepunktet hatte. Der Churer Stürmer, der während 13:28 Minuten eingesetzt wurde, verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz.

    Der Matchwinner von Florida war Altmeister Jaromir Jagr. Der 43-jährige Tscheche traf nach 27 Sekunden zum 1:0 und erzielte in der 49. Minute auch den Siegtreffer. Jagr hat nun 13 Saisontore auf dem Konto. Insgesamt war es sein 735. Treffer in der NHL-Qualifikation, womit ihm nur noch sechs fehlen, um in der ewigen Bestenliste zum drittplatzierten Brett Hull aufzuschliessen.

    Die erstaunlichen Panthers bauten mit dem neunten Sieg in Folge den Franchise-Rekord weiter aus und sind die Nummer 1 in der Atlantic Division. Auch Minnesota befindet sich weiter auf Playoff-Kurs.

  • ATP Chennai  

    Der topgesetzte Stan Wawrinka (ATP 4) bekommt es beim ATP-Turnier im indischen Chennai zum Auftakt mit dem Einheimischen Somdev Devvarman (ATP 177) zu tun.

    Während Wawrinka ein Freilos genoss, setzte sich Devvarman in der ersten Runde gegen den Briten James Ward (ATP 156) 2:6, 7:5, 6:4 durch. Der Romand strebt in Chennai den dritten Turniersieg in Folge an und den vierten insgesamt, triumphierte er doch auch 2011. Gegen Devvarman hat er noch nie gespielt.

  • NBA  

    Thabo Sefolosha verliert in der NBA mit den Atlanta Hawks bei den New York Knicks 97:111. Es ist im 35. Saisonspiel die 14. Niederlage.

    Atlanta lag während der gesamten Partie nur einmal in Führung - beim 18:17. Sefolosha, der bloss während knapp 16 Minuten zum Einsatz kam, verbuchte je vier Punkte und Rebounds sowie drei Assists und zwei Steals. Während bei den Hawks Paul Millsap mit 19 Punkten der beste Werfer war, brachte es Arron Afflalo bei den Knicks auf 38 Punkte.

  • Darts  

    Gary Anderson hat seinen Titel bei der Darts-WM erfolgreich verteidigt. In einem hart umkämpften Final (best of 13) setzte sich der Schotte in London gegen den Engländer Adrian Lewis mit 7:5 Sätzen durch. Im vergangenen Jahr hatte der 45-Jährige durch einen Sieg gegen Phil Taylor erstmals den Titel der geholt.

    Anderson erhielt für seinen Erfolg umgerechnet rund 440'000 Franken, Lewis kassierte immerhin noch 230'000 Franken. Für beide war es jeweils die dritte Teilnahme an einem WM-Final. 2011 waren die beiden schon einmal aufeinander getroffen. Damals siegte der heute 30-jährige Lewis, der auch 2012 den Titel gewann.

  • Tennis  

    Novak Djokovic war überrascht, als er erfahren hatte, dass sein Freund Ivan Ljubicic ab dieser Saison Roger Federer trainieren wird. «Ja. Ehrlich gesagt, ich war überrascht, ja», antwortete der Serbe vor dem Saisonstart in Doha auf die Frage, ob er erstaunt gewesen sei, dass Ljubicic einen seiner grössten Rivalen betreuen werde.

    «Wird sind aber alle Profis», so der Weltranglisten-Erste weiter. Ljubicic kenne sein Spiel und auch dasjenige der anderen Gegner Federers. «Ich denke, dies wird einer der Gründe gewesen sein, warum Roger Ivan verpflichtete.» Den Kroaten bezeichnete Djokovic als «super, sehr ruhigen Typ».

  • Eishockey  

    Tommi Santala von den Kloten Flyers wird wegen eines Stockstichs gegen den Kopf von Timo Helbling vom SC Bern für zwei Spiele gesperrt (inkl. Cupspiel vom Dienstag, 5. Januar). Die Szene erreignete sich in der 55. Minute des Meisterschaftsspiels der National League A vom 2. Januar. Santala wird ausserdem mit CHF 700 (inkl. Verfahrenskosten) gebüsst.

  • Eishockey  

    Die ZSC Lions verstärken sich mit dem schwedischen Stanley-Cup-Sieger David Rundblad. Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, wechselt der 25-jährige Verteidiger aus der NHL zu den Zürchern. Rundblad spielte zuletzt bei den Chicago Blackhawks, mit denen er im Vorjahr den Stanley Cup gewann.

    In fünf Saisons in der NHL gelang es dem als grosses Talent gehandelten Offensivverteidiger nie richtig Fuss zu fassen. In dieser Saison kam der einstige Nummer-17-Draft nur noch neunmal zum Zug, weshalb er seine Karriere in Europa neu lancieren will.

  • Tennis  

    Timea Bacsinszky startet in Australien mit einer klaren Niederlage ins neue Jahr. Sie gewinnt gegen Anastasia Pawljutschenkowa nur drei Games. Die an Nummer 5 gesetzte Waadtländerin verlor beim WTA-Turnier von Brisbane ihr Auftaktspiel gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 28) diskussionslos mit 2:6, 1:6.

    Bacsinszky lag von Beginn Weg im Hintertreffen. Sie fand den Tritt vor allem bei eigenem Service nicht, was sich im zweiten Satz noch akzentuierte. Im gesamten Match gewann sie lediglich 13 Punkte bei eigenen Aufschlag, im zweiten Satz gar nur deren drei.

  • Basketball  

    Clint Capela bezieht in der NBA mit den Houston Rockets beim 103:121 in San Antonio die vierte Niederlage in Folge. Der Genfer überzeugt vor allem als Blocker. Capela, der bei den Rockets in der Startformation stand und acht Punkte warf, war mit vier Blocks der beste Chancenverhinderer bei den Rockets.

    Den Negativlauf der Texaner, die zwischen Weihnachten und Neujahr viermal verloren, konnte er damit aber auch nicht stoppen. Nur noch eine Nebenrolle spielte bei San Antonios Sieg Tim Duncan. Der einstige Schlüsselspieler blieb zum ersten Mal in seiner 19-jährigen NBA-Karriere ohne Punkt.

  • NHL  

    Nino Niederreiter verhilft den Minnesota Wild zu einem Punktgewinn bei Tampa Bay. Bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung leitet er in der Schlussphase der regulären Spielzeit den Ausgleich ein.

    Der 23-jährige Churer stand zweieinhalb Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit am Ursprung des 2:2, als er sich sich hinter dem gegnerischen Tor den Puck erkämpfte und diesen zu Charlie Coyle weiterleitete, dessen Abpraller Jared Spurgeon verwertete. Niederreiter beendete die Partie mit einer Plus-1-Bilanz und nähert sich dank seinem 19. Saison-Skorerpunkt der 100-Punkte-Marke in der NHL (aktuell 95).

    (Video: nhl.com)

    Mark Streit verlor mit den Philadelphia Flyers auch die zweite Partie nach seinem Comeback. Die Flyers verloren bei den Los Angeles Kings 1:2. Streit spielte im zweiten Block eine Nebenrolle und totalisierte 16:31 Minuten Eiszeit.

    Roman Josi feierte mit den Nashville Predators im siebten Anlauf den ersten Overtime-Sieg der Saison. Beim 2:1 bei den Carolina Hurricanes erhielt der Berner Verteidiger mit 25:26 Minuten am zweitmeisten Eiszeit, stand aber keinem der Treffer auf dem Feld.

    In der Partie zwischen den Colorado Avalanche und den Calgary Flames (0:4) kam es erwartungsgemäss nicht zum Schweizer Goalieduell. Bei den Flames musste Jonas Hiller abermals mit der Ersatzbank vorlieb nehmen, Colorados Reto Berra ist nach wie vor verletzt.

  • Tennis  

    Stan Wawrinka startet mit zwei Niederlagen in das neue Jahr. Die Weltnummer 4 verliert am Exhibition-Turnier in Abu Dhabi auch das Spiel um Platz 3.

    Nach der Niederlage am Freitag im Halbfinal gegen die Weltnummer 14 Milos Raonic aus Kanada (5:7, 5:7) unterlag Wawrinka im Spiel um Platz 3 David Ferrer (ATP 7) 7:6 (7:1), 4:6, 8:10. In dem als Champions-Tiebreak ausgetragenen dritten Satz hatte Wawrinka gegen den Spanier noch 5:0 geführt.

    Gewonnen wurde das Turnier von Rafael Nadal (ATP 5). Der Spanier besiegte im Final Raonic 7:6 (7:2), 6:3 und sicherte sich die Siegprämie von 250'000 Dollar.

  • National League A  

    Nationalspieler Timo Helbling (r.) verlässt den SC Bern nach nur einem Jahr wieder. Der physisch starke Verteidiger einigt sich mit den Kloten Flyers auf die nächste Saison hin auf einen Zweijahresvertrag.

    Der letztjährige WM-Teilnehmer war vor einem Jahr in einem Spieler-Tausch mit Ryan Gardner zum SCB gewechselt. In der NLA bestritt Helbling seit der Saison 1998/1999 nahezu 600 NLA-Spiele für Davos, seinen künftigen Klub Kloten, Lugano sowie Gottéron und Bern.

    Internationale Erfahrung sammelte der 34-Jährige auch in der Champions League, bei einem Engagement in Finnland (Kärpät in der Saison 2010/2011) sowie über mehrere Jahre in Nordamerika. Dort brachte es Helbling für die Tampa Bay Lightning in der Saison 2005/2006 auf neun NHL-Spiele (1 Assist).

  • Skispringen  

    Mit Simon Ammann, Killian Peier und Luca Egloff qualifizieren sich drei Schweizer für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck. Gregor Deschwanden enttäuscht und scheitert klar. Ammann (23. mit einem Sprung auf 127 Meter), Killian Peier (40 mit 116,5 m) und Luca Egloff (44. mit 116,5 m) werden am Sonntag (14.00 Uhr) auf der Bergisel-Schanze am Start sein. Einzig Gregor Deschwanden hatte mit Rückenwind Pech und landete bereits nach 106 m. Gleich nach dem Luzerner wurde der Anlauf um eine Luke verlängert. Ammann, im Vorjahr in Innsbruck Dritter, zeigte einen guten Sprung und ging bei der Landung keinerlei Risiko ein.

    Gewonnen wurde die Qualifikation vom Österreicher Michael Hayböck. Gesamtleader Peter Prevc verzichtete auf den Qualifikationssprung und trifft nun im ersten, im K.o.-Modus ausgetragenen Durchgang auf Hayböck. (SI)

  • Ski alpin Männer  

    Die beiden Weltcuprennen der Männer am kommenden Wochenende in Adelboden sind aus schneetechnischer Warte gesichert. Die FIS gab nach einer Schneekontrolle grünes Licht. Am Chuenisbärgli stehen am Samstag, 9. Januar, ein Riesenslalom und tags darauf ein Slalom auf dem Programm. Die warmen Temperaturen und Trockenheit hatten die Organisatoren in den letzten Tagen und Wochen vor besondere Herausforderungen gestellt.

    Bild: Luca Aerni am letztjährigen Slalom in Adelboden. (Keystone, Pier Marco Tacca)

  • NHL  

    Yannick Weber startet mit Vancouver siegreich ins neue Jahr. Er gewinnt mit den Canucks gegen die Anaheim Ducks, die zuvor zweimal ohne Gegentor geblieben sind, 2:1 nach Penaltyschiessen.

    Der Schweizer Verteidiger stand bei den Canucks während 18:22 auf dem Eis. Er war bei keinem der Tore involviert und erhielt im Mitteldrittel eine Zweiminutenstrafe, die ohne Folgen blieb. Webers Schweizer Teamkollegen fehlten wegen Verletzungen. Stürmer Sven Bärtschi hatte sich im letzten Spiel am Nacken verletzt, dürfte aber gemäss Vereinsangaben nicht lange ausfallen. Verteidiger Sbisa fehlt wegen einer Handverletzung seit dem 6. Dezember.

    Zum Matchwinner für Vancouver avancierte Alexandre Burrows, der im Penaltyschiessen als einziger traf und zehn Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit den Ausgleich durch Christopher Tanev vorbereitet hatte. Die Ducks waren in den beiden Spielen zuvor ohne Gegentor geblieben. Nach zwei Shutouts von John Gibson hütete diesmal wieder Frederik Andersen das Tor.

  • Ski alpin  

    Fast zwei Jahre nach ihrem umstrittenen Start im Olympia-Riesenslalom von Sotschi erhebt Star-Geigerin Vanessa Mae heftige Vorwürfe gegen den Ski-Weltverband FIS. Die FIS hatte sie beschuldigt, sie habe sich die Olympia-Teilnahme erschlichen und sperrte sie für vier Jahre.

    Die Vorwürfe gegen sie seien an den Haaren herbeigezogen gewesen, sagte die in Singapur geborene 37-jährige Mae mit thailändischen Wurzeln dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Sie war im Rennen 67. und Letzte geworden. «Die FIS hat mich als Betrügerin gebrandmarkt. Sie hat mich verspottet». Zudem habe der Prozess sie rund 200'000 Franken gekostet. Nun erwägt sie rechtliche Schritte gegen die FIS.

  • Tennis  

    Stan Wawrinka scheidet am Exhibition-Turnier in Abu Dhabi wie im Vorjahr in den Halbfinals aus. Die Weltnummer 4 verliert gegen den Kanadier Milos Raonic (ATP 14) 5:7, 5:7.

    Nach knapp eineinhalb Stunden beendete Raonic bei eigenem Service das Spiel, nachdem er beim Stand von 7:5, 5:3 bei Aufschlag des Schweizers bereits zwei Matchbälle vergeben hatte. Wawrinka, der im ersten Satz einen 5:2-Vorsprung preisgegeben hatte, kämpfte sich noch einmal zurück in die Partie, kassierte bei 5:5 aber gleich wieder ein Break.

    Trotz der Niederlage ist für den Schweizer Sportler des Jahres 2015 der Show-Event in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch nicht zu Ende. Am Samstag trifft Wawrinka im Spiel um Platz 3 auf David Ferrer (ATP 7), ehe er ans ATP-Turnier nach Chennai in Indien reist, wo er als Titelverteidiger antritt. Ferrer unterlag im ersten Halbfinal in Abu Dhabi seinem Landsmann Rafael Nadal (ATP 5) 3:6, 7:6 (7:4), 3:6.

  • Eishockey  

    Der HC Davos wird laut «Südostschweiz» den für den Spengler Cup ausgeliehenen Kanadier Alexandre Picard weiter verpflichten. Der 30-jährige Flügel hatte bei Genève-Servette, mit dem er 2013 und 2014 den Spengler Cup gewann, wegen einer langwierigen Daumenverletzung den Stammplatz verloren.

    In dieser Saison bestritt Picard noch kein NLA-Spiel für die Genfer. Am Spengler Cup verbuchte er im Halbfinal gegen das Team Canada (5:6) ein Tor für den HCD. In dieser Partie wurde Alexandre Picard zum besten Spieler der Bündner gewählt.

    Alexandre Picard bestritt 67 NHL-Spiele für die Columbus Blue Jackets. Mit den Norfolk Admirals gewann er 2012 in der AHL den Calder Cup. Damals wurde Picard als Playoff-MVP ausgezeichnet.

  • Basketball  

    Clint Capela verliert mit den Houston Rockets gegen NBA-Titelhalter Golden State Warriors mit 110:114.
    Capela realisierte fünf Punkte für die Texaner und holte sechs Rebounds herunter. Der Genfer verliess das Parkett bei einer Einsatzzeit von 23:36 Minuten mit einer Minus-5-Bilanz.

    Für Houston knackte James Harden ein weiteres Mal die 30-Punkte-Marke. Er wurde aber um acht Punkte von Klay Thompson übertroffen, der beim Siegerteam herausragte.

    Golden State realisierte den Sieg auch ohne seinen Superstar Stephen Curry. Der NBA-MVP fehlt derzeit wegen einer Beinverletzung.

  • NHL  

    Nino Niederreiter glänzt in der NHL mit seinen Saison-Skorerpunkten Nummer 17 und 18. Der Stürmer realisiert ein Tor und ein Assist beim 3:1-Sieg von Minnesota Wild in St. Louis. Niederreiter steuerte mit seinem achten Saisontor das 1:1 bei (37.), das den Umschwung einleitete. Zudem leitete der Stürmer aus Chur den Gamewinner von Erik Haula ein (52.), der unmittelbar vor Niederreiter zum besten Spieler der Partie gewählt wurde. Der Österreicher Thomas Vanek setzte in der vorletzten Minute mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt. Niederreiter stand in seinem 36. NHL-Saisonspiel für Wild 13:42 Minuten auf dem Eis.


    (Video: nhl.com)

    Roman Josi verlor mit den Nashville Predators gegen die Dallas Stars mit 1:5. Der Berner Verteidiger stand über 23 Minuten auf dem Eis, das er mit einer Minus-2-Bilanz verliess.

    Goalie Jonas Hiller war bei der 1:4-Heimniederlage der Calgary Flames gegen die Los Angeles Kings nur Ersatz. Colorado Avalanche verlor ohne den verletzten Keeper Reto Berra gegen Titelhalter Chicago Blackhawks mit 3:4 nach Verlängerung.

  • Tennis  

    Andy Murray geht auf Tuchfühlung mit einem Koala. Der Brite bereitet sich in Perth auf den Hopman Cup vor, der vom 3. bis 9. Januar über die Bühne geht.


  • NHL  

    Mark Streit feiert in der NHL sein Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause. Der Berner Verteidiger verliert mit den Philadelphia Flyers bei den San José Sharks 2:4. Streit fehlte den Flyers seit Mitte November, als er sich einer Operation am Schambein unterzog. Bei den San José Sharks griff er in der Nacht auf Donnerstag nach 19 Partien erstmals wieder ins Geschehen ein. Coach Dave Hakstol gewährte ihm 17:24 Eiszeit, für den Schweizer resultierte eine Nullbilanz.

    Die Flyers, die letzte Saison den Einzug in die Playoffs verpassten, kämpfen auch in diesem Jahr um einen der letzten Playoff-Plätze in der Eastern Conference. Aktuell belegen sie bloss den zwölften Platz. Der Rückstand auf Platz 8 beträgt sechs Punkte. Unangefochtener Leader sind die Washington Capitals, die beim 5:2 gegen die Buffalo Sabres dank vier Treffern im Schlussdrittel den neunten Sieg in Folge feierten.

    Joël Vermins Tampa Bay Lightning verloren zu Hause gegen die New York Rangers 2:5. Der Schweizer Stürmer fällt wegen einer Handverletzung noch rund einen Monat aus.

  • NBA  

    Der NBA-Profi Cleanthony Early von den New York Knicks ist am frühen Mittwochmorgen vor einem Nachtclub im Bezirk Queens überfallen und ins Bein geschossen worden.

    Wie es unter Berufung auf Polizeiquellen hiess, habe der 24-Jährige den Club gemeinsam mit seiner Freundin um halb fünf Uhr verlassen und sei dann in ein Taxi gestiegen.

    Mindestens zwei andere Autos hätten das Taxi am Losfahren gehindert, sechs Männer seien ausgestiegen. Early habe ihnen zwei Goldketten übergeben, dann sei ihm ins rechte Knie geschossen worden.

    Der Ergänzungsspieler bestritt in dieser Saison bislang zehn NBA-Partien und kam im Schnitt knapp dreieinhalb Minuten zum Einsatz.

  • Langlauf  

    Sprintspezialist Gianluca Cologna zieht sich bei einem Sturz im Training eine Schulterverletzung zu und fällt für die an Neujahr in Lenzerheide beginnende Tour de Ski aus.

    Eine MRI-Untersuchung im Spital von Davos zeigte eine Prellung am Kopf des Oberarmknochens sowie ein kleiner Riss in der Knorpellippe. «Wir werden die Verletzung konservativ behandeln, eine allfällige Operation wird auf den Frühling verschoben, damit Gianluca Cologna bei gutem Heilungsverlauf nach drei bis vier Wochen wieder Wettkämpfe bestreiten kann», erklärte Teamarzt Patrik Noack.

  • Tennis  

    Roger Federer plant vor den French Open in Paris doch noch mit einem Sandturnier. Dies hat Federers Coach Severin Lüthi dem «Bieler Tagblatt» verraten. Um welches Turnier es sich handelt, ist noch nicht bekannt. Zur Auswahl stünden Monte Carlo, Rom, Madrid oder gar Genf.

  • Ski alpin  

    Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer kann elf Tage nach seinem schweren Sturz bei der Abfahrt in Val Gardena das Spital verlassen. In den kommenden Wochen ist Schonung angesagt. Spätestens im Sommer will der Österreicher nach der Entfernung der Schrauben in seinem Rücken aber wieder auf den Ski stehen, erklärte er in einer Pressekonferenz im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck.

    «Wenn die anderen das Saisonende habe, werde ich das Ende haben mit dem Metall, das ich im Kreuz habe», sagte Mayer. Der 25-Jährige hatte sich nach seinem harten Aufprall in der am 19. Dezember zwei Brustwirbel gebrochen, einen davon instabil. Mit den behandelnden Ärzten entschied sich Mayer für eine Operation, um eine bleibende Fehlstellung der Wirbelsäule zu verhindern.

    Mittlerweile ist Mayer wieder guter Dinge. «Den Umständen entsprechend geht es mir gut.» Den Jahreswechsel kann er bereits zu Hause verbringen. Mut erhielt er auch von den Ärzten zugesprochen, die davon ausgehen, dass die Brüche völlig verheilen und eine Vollbelastung der Wirbelsäule wieder möglich sein wird.

  • NBA  

    Thabo Sefolosha kommt mit den Atlanta Hawks bei den Houston Rockets von Clint Capela zu einem 121:115-Erfolg. Im reinen Direktvergleich entscheidet aber Capela das erste Schweizer NBA-Duell für sich. Sefolosha erzielte in den 21 Minuten, die er auf dem Parkett verbrachte, keinen einzigen Punkt und wies am Ende eine Minus-13-Bilanz auf.

    Capela, der im Gegensatz zu Sefolosha in der Startformation stand, überzeugte mit 17 Punkten, 10 Rebounds und einer Plus-4-Bilanz. Nur einmal in nunmehr 44 NBA-Partien waren dem 21-jährigen Genfer mehr Punkte gelungen.

    Dass die Houston Rockets als Verlierer vom Platz mussten, lag an der enttäuschenden zweiten Halbzeit, in der sie eine 19-Punkte-Führung verspielten. In den letzten 73 Sekunden machte das zu diesem Zeitpunkt noch mit 112:115 zurückliegende Atlanta neun Punkte in Serie und sicherte sich den 21. Saisonerfolg.

  • NHL  

    Roman Josi verliert mit den Nashville Predators in St. Louis nach Verlängerung 3:4. Der Schweizer Verteidiger punktet mit der Vorlage zum 2:3.

    In der 57. Minute leitete Josi die Aufholjagd der Predators ein. Sein Pass von hinter dem gegnerischen Tor verwertete Verteidiger-Kollege Shea Weber zum 2:3. 92 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit schoss Colin Wilson das 3:3.

    In der Verlängerung blieb Nashville aber einmal mehr glücklos. 58 Sekunden vor dem vermeintlichen Penaltyschiessen traf der Schwede Alexander Steen die Gastgeber zum Sieg. Nashville verlor in dieser Saison alle seine sechs Partien, die in der Verlängerung entschieden wurden.

    Ebenfalls eine Niederlage kassierte Sven Andrighetto. Der Zürcher Stürmer unterlag mit den Montreal Canadiens auswärts den Florida Panthers 1:3.

  • NBA  

    Die Atlanta Hawks mit dem Waadtländer Thabo Sefolosha müssen sich in der NBA nach zuletzt sechs Siegen wieder einmal geschlagen geben. Sie unterliegen den Indiana Pacers 87:93.

    Sefolosha gelangen 14 Punkte und damit so viele in einem Spiel wie seit über einem Monat nicht mehr. Auf der Gegenseite trumpfte Monta Ellis mit 26 Punkten gross auf.

    Sefolosha steht in der Nacht auf Mittwoch ein historisches Duell bevor. Atlanta tritt in Houston an, womit es zwischen Sefolosha und Clint Capela zum ersten Aufeinandertreffen zweier Schweizer in der NBA kommen wird.

  • NHL  

    Roman Josi (r.) kommt mit den Nashville Predators zu einem 5:3-Heimsieg gegen die New York Rangers. Der Berner NHL-Verteidiger bereitet zwei Tore vor.

    Josi spielt 64 Sekunden vor der ersten Drittelspause den entscheidenden Pass im Powerplay zum Treffer von Filip Forsberg. In der 48. Minute holt er sich seinen 28. Skorerpunkt der Saison, als sein Schuss von Craig Smith zum 3:1 abgelenkt wird. Nashville zieht bis zur 52. Minute auf 5:1 davon. Josi wird als drittbester Spieler der Partie geehrt.

    Nino Niederreiter bereitet beim 3:1 der Minnesota Wild daheim gegen die Detroit Red Wings das 1:0 vor. Auch Sven Andrighetto erhält einen Assist gutgeschrieben. Der Zürcher Stürmer ist am 1:0 der Montreal Canadiens bei den Tampa Bay Lightning beteiligt. Die Kanadier gewinnen 4:3 nach Penaltyschiessen und beenden ihre Serie von sechs Niederlagen.

    Yannick Weber und Sven Bärtschi bezogen nach zuletzt zwei Siegen mit den Vancouver Canucks eine 0:5-Heimniederlage gegen die Los Angeles Kings. Für die Kalifornier brillierten Tyler Toffoli mit drei Toren und der Slowene Anze Kopitar mit vier Assists.

  • Qualifikation  

    Simon Ammann und Gregor Deschwanden nahmen zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf (De) die Qualifikationshürde.

    Ammann zeigte mit 130,5 m und Rang 15 eine Aufwärtstendenz, Deschwandens Leistung hingegen fiel mit Platz 34 (120 m) bescheiden aus. Der vierfache Olympiasieger erhält am Dienstag im K.o.-Duell den Russen Denis Kornilow vorgesetzt. Der Luzerner steht derweil vor der schwierigen Aufgabe, den Norweger Joachim Hauer zu bezwingen.

    Den Tagessieg sicherte sich der Weltcup-Leader Peter Prevc (Sln) vor Severin Freund (De). Zu den 19 Ausgeschiedenen zählte unter anderen Killian Peier. Der Waadtländer kam verdreht vom Tisch weg und setzte bereits nach 109 m auf.

  • Skispringen  

    Der Auftakt der 64. Vierschanzentournee in Oberstdorf kann wegen eines Stromausfalls nicht wie geplant stattfinden. Um 15.30 Uhr war fast die gesamte Region im Allgäu durch den Stromausfall lahmgelegt worden. In der Oberstdorfer Ski-Arena herrschte gespenstische Stille, die Zuschauer wurden später über Megafon informiert.

    Weil unter anderem der Lift für die Springer ausser Betrieb war, musste das Training am Montagnachmittag um 15.30 Uhr unterbrochen werden. Einer der beiden Trainingssprünge wurde danach gestrichen. Der Start der Qualifikation für das erste Tournee-Springen auf der Schattenbergschanze wurde auf circa 18 Uhr angekündigt. Die Anlaufspur konnte inzwischen über ein Notstromaggregat gekühlt werden.

    Schon im Vorjahr war der Auftakt der Vierschanzentournee nicht planmässig über die Bühne gegangen. Damals führte ein Schnee-Chaos zum Abbruch des ersten Wettkampfes, der einen Tag später nachgeholt wurde.

  • Ski Alpin – Männer  

    Christof Innerhofer schiebt sich für die Weltcup-Abfahrt in Santa Caterina (It) in die Favoritenrolle. Der Italiener fährt im zweiten Training Bestzeit. Nach den Eindrücken aus den beiden Trainings scheinen Innerhofer und Reichelt die beste Lösung für die schwierige Aufgabe auf der nach Deborah Compagnoni benannten Piste gefunden zu haben. Tags zuvor hatten die beiden in umgekehrter Reihenfolge die ersten zwei Positionen belegt.

    Die wellige Strecke und die eingeschränkten Sichtverhältnisse behagen vielen Fahrern nicht. Auch Carlo Janka (im Bild) fehlte bei der zweiten Übungsfahrt erneut die letzte Überzeugung. Der Bündner war mit drei Sekunden Rückstand trotzdem wieder der noch bestklassierte Schweizer. Schwer tat sich bisher auch Aksel Lund Svindal, der fünf der sechs bisherigen Speed-Rennen gewonnen hatte. Der Norweger, der im letzten Winter wegen seines Achillessehnenrisses hatte pausieren müssen, hatte im ersten Training erstmals Kontakt mit der Piste gehabt. Im zweiten Training büsste Svindal 2,6 Sekunden auf die Bestzeit von Innerhofer ein.

    Santa Caterina (It). Zweites Training für die Weltcup-Abfahrt vom Dienstag: 1. Christof Innerhofer (It) 1:47,41. 2. Hannes Reichelt (Ö) 0,24 zurück. 3. Adrien Théaux (Fr) 0,50. 4. Aleksander Kilde (No) 0,76. 5. Vincent Kriechmayr (Ö) 1,16. 6. Dominik Paris (It) 1,20. 7. Peter Fill (It) 1,26. 8. Kjetil Jansrud (No) 1,58. 9. Klemen Kosi (Sln) 1,67. 10. Johannes Kröll (Ö) und Werner Heel (It) 1,74. Ferner: 19. Aksel Lund Svindal (No) 2,65. 22. Carlo Janka (Sz) 3,01. 29. Fernando Schmed (Sz) 3,48. 38. Urs Kryenbühl (Sz) 4,22. 45. Marc Gisin (Sz) 4,67. 46. Niels Hintermann (Sz) 4,80. 49. Nils Mani (Sz) 5,09. 52. Ralph Weber (Sz) 5,75. – 65 Fahrer gestartet, 61 klassiert.

  • NHL  

    Die Calgary Flames besiegen in der NHL die Edmonton Oilers 5:3 und feiern den elften Heimsieg in Serie. Das ist ein Franchise-Rekord. Torhüter Jonas Hiller war bei Calgary erneut nur Ersatz. Der letzte Einsatz des Appenzellers datiert vom 12. Dezember, seither wurde ihm sechsmal Karri Rämö vorgezogen. Der Finne, der am 21. Oktober auf die Waivers-Liste gesetzt worden war und vorübergehend in der AHL spielte, wehrte 28 Schüsse ab.

    Die Flames, das Team des früheren ZSC-Trainers Bob Hartley, lagen gegen Edmonton 0:2 (19.) und 1:3 (31.) zurück, ehe sie die Partie mit drei Toren innert 6:36 Minuten zum 4:3 (40.) wendeten. Johnny Gaudreau zeichnete sich bei Calgary als Doppeltorschütze aus. Nach diesem Sieg liegen die Kanadier nur noch einen Punkt hinter einem Playoff-Platz.

    Weniger gut sieht es für Mark Streit und Philadelphia aus. Die Flyers verloren bei den Anaheim Ducks nach einer 2:1-Führung 2:4 und belegen in der Metropolitan Division lediglich den 6. Platz. Den letzten Treffer kassierten sie im Powerplay. Immerhin wird Streit, der sich Mitte November einer Operation im Schambereich unterzogen hat, in der Nacht auf Donnerstag im Auswärtsspiel gegen die San Jose Sharks zurückerwartet. Matchwinner der Ducks war mit zwei Toren Corey Perry.

    Eine Niederlage setzte es auch für die Colorado Avalanche ab. Das Team des Zürcher Torhüters Reto Berra unterlag zu Hause gegen die Arizona Coyotes 1:2 nach Verlängerung. Berra fehlte allerdings wegen einer Knöchelverletzung. Die Florida Panthers feierten mit dem 3:2 gegen die Columbus Blue Jackets den sechsten Erfolg in Serie, wobei Aleksander Barkov zweimal traf.

  • Rad  

    Das ohnehin bereits ereignisreiche Jahr 2015 endet für Radrennfahrer Stefan Küng mit einem weiteren Rückschlag. Der 22-jährige Thurgauer leidet am am Pfeifferschen Drüsenfieber.

    Eigentlich wollte Eishockey-Fan Küng an einem Medientermin am Rand des Spengler Cups in Davos über die alte und neue Saison sprechen. Stattdessen musste er einmal mehr negative Nachrichten verkünden. Das Pfeiffersche Drüsenfieber hält Küng derzeit vom Training für die Saison 2016 ab.

    Wann Küng wieder auf das Rad steigen darf, ist noch offen. Der Krankheitsverlauf beim Pfeifferschen Drüsenfieber ist kaum vorauszusehen. Küng ist aber optimistisch, Zeichen der Besserung seien schon in der letzten Woche erkennbar gewesen.

    Für Küng war das Jahr 2015 ein ständiges Auf und Ab. Im letzten Winter gewann er auf der Bahn zuerst WM-Gold in der Einzelverfolgung sowie unter anderem eine Etappe an der Tour de Romandie. Danach setzte ihn ein schwerer Sturz am Giro d'Italia für mehrere Wochen ausser Gefecht.

  • NLA  

    Thibaut Monnet bleibt in Ambri. Die Tessiner verlängern den Ende Saison auslaufenden Vertrag mit ihrem Stürmer um zwei Jahre bis 2018.

    Der routinierte Walliser (33) ist diesen Sommer von Fribourg-Gottéron zu den Leventinern gestossen. In 30 Partien erzielte er für Ambri 16 Skorerpunkte.

    Für Monnet ist Ambri-Piotta der sechste NLA-Klub nach La Chaux-de-Fonds, Fribourg, Langnau, Bern und den ZSC Lions. Monnet hat 2000/2001 seine ersten NLA-Partien bestritten und an sieben Weltmeisterschaften teilgenommen.

  • Ski alpin  

    Die in rund zwei Wochen in St. Anton am Arlberg geplanten Weltcuprennen der Frauen sind abgesagt worden. Die Durchführung der Abfahrt am 9. Januar und des Super-G am 10. Januar sei aus Sicherheitsgründen aufgrund des Schneemangels nicht möglich. Zwar sei es gelungen, die Piste mit Kunstschnee zu präparieren, allerdings fehle dieser für die nötigen Sturzräume, teilten die Veranstalter mit.

    Die gleichzeitig angesetzten Männer-Rennen in Adelboden (Riesenslalom und Slalom) sowie auch die Rennen am Lauberhorn in Wengen (Super-Kombination, Abfahrt und Slalom) eine Woche danach können nach aktuellem Stand durchgeführt werden.

  • NHL  

    In der NHL gewinnen am zweiten Weihnachtstag von den eingesetzten Schweizern einzig Yannick Weber und Sven Bärtschi mit den Vancouver Canucks. Sie bezwingen die Edmonton Oilers 2:1 nach Verlängerung.

    Weber nahm im kanadischen Duell mit 23:29 Minuten Eiszeit und einer Plus-1-Bilanz in seinem Team eine wichtige Rolle ein. Nur gerade der Schwede Alex Edler stand bei Vancouver länger auf dem Eis als der Berner, der in der zweiten Verteidigung zum Einsatz gelangte.

    Zum Matchwinner für Vancouver avancierte aber Jannick Hansen. Der Stürmer aus Dänemark glich zuerst zum 1:1 (24.) aus und erzielte danach in der Verlängerung auch den Siegtreffer. Vancouver siegte in dieser Saison im achten Anlauf zum ersten Mal in der Verlängerung.

    Heimniederlagen setzte es dagegen für Roman Josi und Nino Niederreiter ab. Josi verlor mit Nashville gegen die Detroit Red Wings knapp mit 2:3, Niederreiter unterlag mit seinen Minnesota Wild den Pittsburgh Penguins 1:3. Ein Skorerpunkt gelang keinem der Schweizer.

  • NBA  

    Die Atlanta Hawks befinden sich in der NBA weiterhin auf Siegeskurs. Das Team von Thabo Sefolosha feierte beim deutlichen 117:98-Erfolg gegen die New York Knicks den sechsten Sieg in Folge.

    So klar der Sieg am Ende ausfiel, so viel Mühe bekundete Atlanta zu Beginn. Im zweiten Viertel führte New York zwischenzeitlich mit einem Vorsprung von 14 Punkten. Doch dann steigerten sich die Hawks defensiv und drehten die Partie. Sefolosha steuerte zum klaren Sieg neun Punkte bei. Zudem gelangen ihm fünf Rebounds.

    Eine Niederlage setzte es dagegen für die Houston Rockets und Clint Capela ab. Sie verloren auswärts gegen die New Orleans Pelicans 108:110. Acht Minuten vor dem Ende hatte Houston noch mit neun Punkten Vorsprung geführt. Capela gelangen nur zwei Punkte, obwohl er in der Stammformation stand und zu einer Einsatzzeit von gegen 29 Minuten kam.

  • NHL  

    Der Zürcher Torhüter Reto Berra hat sich am Dienstag vor der Partie Colorados gegen die Toronto Maple Leafs (4:7) beim Fussballspielen am Knöchel verletzt. Sein Team muss rund zehn Tage auf ihn verzichten.

  • Ski alpin  

    Nach Weltmeister Patrick Küng muss auch der Bündner Sandro Viletta (29) auf einen Start in der Abfahrt am Dienstag in Santa Caterina verzichten.

    Der Olympiasieger in der Kombination leidet noch immer an einer Knochenprellung im rechten Knie. Viletta zog sich die Verletzung, die noch nicht ganz verheilt ist, vor gut einer Woche im Training zur Abfahrt in Val Gardena zu.

    Viletta ist bereits der zweite Athlet von Swiss Ski, der für das Rennen im Veltlin kurzfristig Forfait erklären musste. An Heiligabend hatte bereits Patrick Küng wegen einer Entzündung der Patellasehne im linken Knie seinen Verzicht erklärt.

  • Weihnachten bei Murrays  

    Judy Murray twitterte dieses Bild ihrer beiden Tennis-spielenden Söhne Andy (r.) und Jamie an der familiären Weihnachtsfeier. Den Weihnachtsgruss «Merry Christmas» wandelt die Mutter ab und teilt mit, sie hätten «Murray Christmas».



  • Basketball  

    Die Houston Rockets mit dem Schweizer Clint Capela stoppen die Siegesserie der San Antonio Spurs nach sieben Siegen. Capela verbucht im Texas-Derby sechs Punkte und fünf Rebounds. In Houston brillierte vor allem die Defensive der Rockets. Beim 88:84 erzielten die San Antonio Spurs, die in der Western Conference hinter dem überlegenen Titelverteidiger Golden State Warriors den zweiten Platz belegen, so wenige Punkte wie nie zuvor in dieser Saison. Der 21-jährige Genfer Capela zeigte beim Sieg eine starke Leistung.

    Am Weihnachtstag kam es traditionell auch zur Neuauflage des letztjährigen NBA-Finals. Die Golden State Warriors behielten gegen die Cleveland Cavaliers auch diesmal die Oberhand (89:83). Superstar LeBron James war zwar mit 25 Punkten bester Skorer der Partie, die Kalifornier hatten aber gleich vier Spieler mit 16 und mehr Punkten.

  • Tennis  

    Der Start von Richard Gasquet in die neue Saison verzögert sich. Der 29-jährige Franzose soll unter Rückenproblemen leiden. Der Weltranglisten-Neunte erklärte für das ATP-Turnier in Doha (ab 4. Januar) Forfait. Gasquet hatte das Turnier, das zur Vorbereitung auf das Australian Open in Melbourne dient, 2013 gewonnen.

    Gasquet soll sich die Verletzung im Dezember im Rahmen der International Premier Tennis League in Manila zugezogen haben. Der Wimbledon-Halbfinalist litt bereits im letzten Frühjahr unter einer Diskushernie, zeigte danach aber eine sehr starke zweite Saisonhälfte.

  • Ski alpin  

    Der Sturz des Österreichers Matthias Mayer vergangene Woche bei der Weltcup-Abfahrt in Val Gardena ereignete sich bei bei 109 Stundenkilometern, dabei entstanden Fliehkräfte von bis zu 13 G.

    Dies geht aus einer Erklärung auf der Homepage des Weltverbandes FIS hervor, nachdem der italienische Hersteller von Airbag-Schutzwesten im alpinen Skisport (Dainese) Daten zum Unfalls des Abfahrts-Olympiasiegers präsentierte.

    Mayer musste nach dem Bruch von zwei Brustwirbeln operiert werden. Der Hersteller zitierte unter anderen den behandelnden Arzt Michael Gabl aus Innsbruck. Demnach dürfte der in diesem Jahr erstmals verwendete Airbag «ziemlich wahrscheinlich weitere Brustverletzungen verhindert» haben.

  • Formel 1  

    Formel-1-Pilot Jenson Button und seine Frau Jessica Michibata haben sich ein Jahr nach der Hochzeit getrennt. Der Brite war seit 2009 mit dem japanischen Model liiert.

  • Ski alpin  

    Patrick Küng verzichtet auf die Weltcup-Abfahrt am 29. Dezember in Santa Caterina. Der Weltmeister schont sein Knie und startet einen Neuaufbau.

  • NBA  

    Dirk Nowitzki übertrifft Shaquille O'Neal Nowitzki: Dieser entschied mit einem Korbleger 19,2 Sekunden vor Ende der Verlängerung die Partie im Barclays Center in Brooklyn und fügte insgesamt 22 Punkte zum knappen Sieg der Mavericks bei.

    Den Meilenstein hatte der 37-jährige Würzburger bereits kurz nach Beginn des zweiten Viertels erreicht, als er mit einem erfolgreichen Sprungwurf in der ewigen Bestenliste Shaquille O'Neal übertraf.

  • Handball  

    Kadetten Schaffhausen trennen sich von Trainer Markus Baur.
    Der Deutsche Markus Baur (44) wurde wenige Augenblicke nach dem 31:24-Sieg in den Cup-Achtelfinals gegen GC Amicitia Zürich als Trainer von Kadetten Schaffhausen frei gestellt, wie die «Schaffhauser Nachrichten» auf ihrer Website schrieben.

    Über die Gründe wurde vorerst nichts bekannt. Es ist naheliegend, dass das enttäuschende Abschneiden in der Champions League mit dem 3. Platz hinter Motor Saporoschje (Ukr) und Skjern (Dä) dem Weltmeister von 2007 (als Spieler) zum Verhängnis wurde.

    Baur stand in seiner dritten Saison bei den Kadetten. In den nationalen Wettbewerben hat er die Zielvorgaben erreicht. Die Kadetten wurden unter ihm sowohl 2014 als auch 2015 Meister. Sie holten einmal den Cup (2014) und liegen in dieser Saison nach Abschluss der Qualifikation mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Pfadi Winterthur auf Platz 1 der NLA.

    Nachfolger von Baur soll Lars Walther werden. Der 50-jährige Däne ist in der Schaffhauser Handball-Szene seit ein paar Wochen kein Unbekannter mehr. Er trainierte den rumänischen Meister Baia Mare, der in der Champions League Gegner der Kadetten war. Schaffhausen setzte sich im Heimspiel 24:23 durch, in Rumänien gab es ein 31:31. Am Ende waren die Kadetten als Dritter zwei Punkte vor Baia Mare klassiert. Vor seinem Engagement in Rumänien war Walther auch Trainer in Polen (Wisla Plock), Slowenien (Velenje) und Deutschland (Flensburg-Handewitt, Hildesheim, Emsdetten).

  • Eishockey  

    Die ZSC Lions verlängerten den Vertrag mit Goalie Niklas Schlegel (21) um ein Jahr bis 2017.

    Der junge Torhüter absolvierte in dieser Saison wegen der Leistenverletzung von Stammkeeper Lukas Flüeler bereits 25 Spiele und wusste dabei zu überzeugen.

  • Skispringen  

    Gregor Schlierenzauer geht beim Auftakt zur Vierschanzentournee in Oberstdorf (28./29. Dezember) an den Start. Der 25-jährige Tiroler figuriert im fünfköpfigen Aufgebot der Österreicher.

    Zuletzt hatte Schlierenzauer pausiert und die Wettkämpfe in Nischni Tagil (Russ) und Engelberg ausgelassen. Nachdem er zunächst «bewusst Abstand vom Sport und der Schanze» gesucht hatte, absolvierte der Weltcup-Rekordgewinner (53 Siege) in der vergangenen Woche Sprünge auf der Grossschanze in Lillehammer.

    «Es ging mir um den zwanglosen Zugang, nicht um das Funktionieren-Müssen - und genau das habe ich wieder ganz gut verinnerlichen können», schrieb der zweimalige Sieger der Vierschanzentournee auf seiner Website.

    Schlierenzauer hat in dieser Saison erst drei Weltcupspringen bestritten. Besser als im 14. Rang war er dabei nie klassiert.

  • Tennis  

    Robin Söderling erklärt seinen endgültigen Rücktritt vom Tennissport. Gesundheitliche Probleme verunmöglichen ein Comeback der ehemaligen Weltnummer 4 nach mehr als vier Jahren Krankheitspause.

    Im Alter von 31 Jahren und fast viereinhalb Jahre nach seinem letzten Turniersieg 2011 in Bastad zieht Robin Söderling den Schlussstrich. 2011 setzte das Pfeiffersche Drüsenfieber Söderling ausser Gefecht, auch danach klagte der Schwede über chronische Erschöpfungssymptome. Davon erholte er sich nie mehr in dem Masse, dass eine Rückkehr auf die Tennis-Tour möglich gewesen wäre.

    Er habe die Signale zu lange ignoriert, sagte Söderling vor schwedischen Medienvertretern während seiner Rücktrittserklärung. «Rückblickend hätte ich besser auf meinen Körper hören sollen.»

    Söderling ist bereits als Geschäftsmann tätig. Er hat eine Firma für Tennisbälle und Trainingsseile gegründet und amtet als Turnierdirektor des ATP-Turniers in Stockholm.

  • NHL  

    Sven Bärtschi trifft in der NHL im dritten Spiel in Folge und verhilft den Vancouver Canucks zu einem 2:1-Auswärtssieg über die Tampa Bay Lightning.

    Sven Bärtschi stand gegen Tampa Bay zwar nur knapp neun Minuten auf dem Eis. Die kurze Einsatzzeit nutzte der Berner Stürmer aber, um seine persönliche Erfolgsserie auszubauen. Er hat nun in drei aufeinanderfolgenden Spielen getroffen, nachdem er zuvor in 28 Spielen nur zweimal erfolgreich war. Bärtschis Schweizer Teamkollege Yannick Weber erhielt 18:24 Minuten Eiszeit, musste zweimal auf die Strafbank und verliess den Rink mit einer Plus-1-Bilanz.

    Nino Niederreiter fand mit den Minnesota Wild beim 2:1-Erfolg über die Montreal Canadiens, die ohne den überzähligen Sven Andrighetto antraten, nach zuletzt zwei Niederlagen zum Siegen zurück. Der Churer leitete eine Viertelstunde vor Schluss das 2:0 durch Charlie Cole mit einem Backhand-Pass aus der Defensivzone ein. Für Niederreiter war es im 33. Spiel die achte Vorlage und der 15. Skorerpunkt.

    Jonas Hiller war beim 4:1-Sieg seiner Calgary Flames über die Winnipeg Jets zum fünften Mal in Folge nur Ersatz. Der Appenzeller bestritt in dieser Saison bisher nur zehn der 34 Partien, seit Ende Oktober bloss drei.

  • Belinda Bencic  

    Das Schweizer Tennis-Küken Belinda Bencic wird erwachsen. Ab sofort darf die Ostschweizerin nämlich offiziell autofahren:


  • Tour de France  

    Düsseldorf ist 2017 Startort der Tour de France. Die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen erhält vom Veranstalter ASO den Zuschlag für das Radsport-Grossereignis.
    2015 ging die 1. Etappe der Tour in Utrecht (Ho) in Szene, im kommenden Jahr wird der Startschuss zur 103. Auflage in Mont Saint-Michel in der Normandie erfolgen. In Deutschland erfolgte zuletzt 1987 in West-Berlin der Tour-Auftakt. Zuvor waren bereits Frankfurt am Main und Köln Schauplätze des «Grand Départ».

  • Basketball  

    Thabo Sefolosha feiert in der NBA mit den Atlanta Hawks den vierten Sieg in Serie. Auch Clint Capela gewinnt mit den Houston Rockets.

    Atlanta setzte sich gegen die Portland Trail Blazers 106:97 durch. Die Hawks legten zwar einen Fehlstart (0:5) hin, nach dem 6:7 lagen sie jedoch mit Ausnahme des 11:11 stets in Führung. Der während knapp 26 Minuten eingesetzte Sefolosha zeigte eine starke Leistung. Der 31-jährige Waadtländer verwertete fünf von sechs Würfen aus dem Spiel heraus und totalisierte 13 Punkte, womit er hinter dem Deutschen Dennis Schröder (18) der zweitbeste Werfer in seinem Team war. Auch in der Plus-Minus-Bilanz (+17) war nur einer besser als Sefolosha. Zudem gelangen ihm sechs Rebounds.

    Houston bezwang die Charlotte Hornets zu Hause 102:95. 37,7 Sekunden vor dem Ende stand es noch 91:91. Capela stand zwar in der Startformation, er musste sich aber mit drei Punkten begnügen. Bei den Rebounds (8) dagegen war der 21-jährige Genfer, der während 19:36 Minuten spielte, die Nummer 2 im Team. Der Matchwinner beim dritten Sieg in Folge der Rockets war James Harden mit 36 Punkten.

  • Ski alpin  

    Der Bündner Marc Gini setzt im Europacup ein bemerkenswertes Zeichen. In Pozza di Fassa gewinnt er zum dritten Mal einen Slalom auf zweithöchster Stufe.

    Gini, der auch als 31-Jähriger weiterhin um eine erfolgreiche Rückkehr kämpft, ist der bisher letzte Schweizer, der im Weltcup einen Slalom für sich entschieden hat. Das allerdings war vor gut acht Jahren auf der Reiteralm.

    Auch seine beiden Europacupsiege – 2009 in Val Thorens und 2010 in Are – liegen lange zurück. Seither wurde der Bündner immer wieder durch schwere Verletzungen zurückgeworfen, letztmals vor einem Jahr, als er sich das Schienbein-Plateau brach.

    In Pozza di Fassa gewann Gini das Rennen dank einem starken zweiten Lauf, mit dem er den bei Halbzeit führenden Franzosen Robin Buffet noch um 0,26 Sekunden auf Platz 2 verwies. Gut hielten sich auch der Walliser Ramon Zenhäusern und der Nidwaldner Markus Vogel auf den Rängen 4 und 5.

  • Rad  

    Jolanda Neff muss ihre Radquer-Saison frühzeitig beenden. Die bald 23-jährige Rheintalerin zieht sich bei einem Trainingssturz einen Bruch des linken Mittelhandknochens zu.

    Neff muss damit auf die in den nächsten drei Wochen geplanten Radquer-Einsätze verzichten. Wie lange die Gesamtweltcupsiegerin im Mountainbike ausfallen wird, werden genauere ärztliche Untersuchungen am Dienstag zeigen.

    Das Malheur ereignete sich am Freitag im Training, als Neff stürzte und sich neben dem Handbruch auch eine Schnittwunde am Kinn zuzog, die mit drei Stichen genäht werden musste.

    Das grosse Saisonziel Neffs 2016 sind die Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, bei denen sie einen Doppelstart im Mountainbike und im Strassenrennen plant. Neff gehört in Brasilien zu den aussichtsreichsten Medaillenanwärterinnen aus Schweizer Sicht.

  • NHL  

    Trotz eines Treffers von Sven Bärtschi verlieren die Vancouver Canucks das Auswärtsspiel gegen die Florida Panthers mit 4:5 nach Penaltyschiessen.

    Bärtschi traf in der 16. Minute zur 2:1-Führung für Vancouver. Es war das vierte Saisontor für den Berner Stürmer, der knapp 14 Minuten Eiszeit erhielt. Im Penaltyschiessen jedoch scheiterte Bärtschi mit seinem Versuch an Floridas Torhüter Roberto Luongo. Yannick Weber blieb ohne Skorerpunkt, beendete die verlorene Partie jedoch mit einer Plus-2-Bilanz.

    Jaromir Jagr wurde zum Spieler des Abends gewählt. Der Tscheche hatte zuvor seinen 732. Treffer in der NHL erzielt, womit er nun alleiniger viertbester Torschütze der Liga ist.

    Die NHL-Resultate mit Schweizer Beteiligung in der Nacht auf Montag: Florida Panthers - Vancouver Canucks (mit Bärtschi/1 Tor und Weber, ohne Sbisa/verletzt) 5:4 nach Penaltyschiessen. Tampa Bay Lightning (ohne Richard/überzählig) - Ottawa Senators 5:2. Detroit Red Wings - Calgary Flames (ohne Hiller/Ersatz) 4:2.

  • NBA  

    Atlanta setzt sich im Auswärtsspiel bei den Orlando Magic knapp mit 103:100 durch. Matchwinner für die Hawks, die ihren dritten Sieg in Folge feiern, ist Kyle Korver.

    Dritter Sieg in Serie für die Atlanta Hawks Korver gelangen 13 seiner 19 Punkte im Schlussviertel, darunter waren auch vier Dreier. Er half so entscheidend mit, dass die Hawks nochmals die Wende schafften. Im dritten Viertel hatte Orlando nach einem zwischenzeitlichen 16:0 mit 68:63 geführt.

    Thabo Sefolosha kam bei Atlanta während rund 16 Minuten zum Einsatz. Dabei verzeichnete er sechs Punkte und zwei Rebounds.

  • Ski Alpin  

    Pech im Glück für Marcel Hirscher: Der Österreicher hat den Riesenslalom von Alta Badia zwar gewonnen, dafür sind im nach dem Rennen seine Rennski abhanden gekommen. Der Gesamtweltcup-Führende scheint es jedoch mit – mehr oder weniger – Humor zu nehmen:


  • Skicross  

    Alex Fiva hat beim zweiten Weltcuprennen vom Wochenende in Innichen (It) das Podest knapp verpasst.
    Der 29-jährige Bündner stiess erstmals in dieser Saison in den Final der besten Vier vor und beendete diesen nach einer kämpferischen Fahrt als Vierter. Damit toppte der Gesamtweltcupsieger von 2013 seine Saisonbestleistung vom Vortag um zwei Ränge. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Jonas Lenherr. Nach Platz 8 am Samstag schaffte der St. Galler am Sonntag erneut den Sprung in die Halbfinals und wurde Siebter. Den Tagessieg sicherte sich der Schwede Victor Oehling Norberg vor dem Franzosen Jean-Frédéric Chapuis, der tags zuvor triumphiert hatte.

    Bei den Frauen fuhr Katrin Müller bei ihrem zweiten Saisoneinsatz auf Rang 16. Am Samstag hatte sie als 21. die K.o.-Phase noch verpasst.

  • Spengler Cup  

    Der HC Lugano hat sich für den Spengler Cup in der Altjahreswoche mit dem Amerikaner Dan Spang verstärkt.
    Der 32-jährige Verteidiger begann diese Saison in der KHL, bevor er nach elf Spielen in die tschechische Liga zu Kometa Brno wechselte.

    Lugano ersetzt bei seiner zweiten Teilnahme am Traditionsturnier in Davos Vorjahressieger Genève-Servette. Bei ihrer ersten Teilnahme stiessen die Tessiner im Jahr 1991 bis in den Final vor (2:5 gegen ZSKA Moskau). Neben Lugano, dem Team Canada (Vertrag bis 2016) sowie dem Gastgeber und Schweizer Meister Davos werden auch Jokerit Helsinki, Adler Mannheim sowie Automobilist Jekaterinburg (Russ/KHL) am 89. Spengler Cup teil.

  • Tennis  

    Die Singapore Slammers mit den Schweizern Stan Wawrinka und Belinda Bencic gewinnen in Singapur den Final der asiatischen International Premier Tennis League (IPTL) gegen die Indian Aces 26:21.

    Die 18-jährige Bencic (WTA 14) setzte sich in ihrem Einzel gegen die ehemalige French-Open- und US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa (WTA 25) 6:5 durch. Wawrinka gewann seinen Satz im Einzel gegen den Australier Bernard Tomic (ATP 18) sicher 6:3, ehe er zusammen mit der Weltnummer 1 im Doppel, Marcelo Melo (Br), dem Heimteam mit einem weiteren 6:3 den Erfolg sicherte.

    Die Exhibition-Liga mit fünf Teams und Millionen-Startgagen fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Die UAE Royals, bei denen in einigen Partien auch Roger Federer spielte, belegten den dritten Platz. Wawrinka war erst auf dieses Wochenende hin zu den Singapore Slammers gestossen, nachdem er vor einer Woche in der Schweiz noch zum Sportler des Jahres gewählt worden war.


  • Skispringen  

    Der Start von Gregor Schlierenzauer bei der Vierschanzentournee ist ungewiss. Der Rekordsieger im Skisprung-Weltcup wird derzeit bei seinem Vertrauensarzt in Innsbruck medizinisch untersucht.

    «Er ist erschöpft», erklärte Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin am Rande des Weltcups in Engelberg zu Schlierenzauer. Dieser hatte vor Engelberg auf seiner Website geschrieben, er werde die Zeit bis Weihnachten «mit einem Mix aus Zerstreuung und Training» nutzen.

    Ob es sich um eine ernsthafte Erkrankung handle, vermochte Kuttin nicht einzuschätzen. «Ich bin kein Arzt, ich kann das nicht beurteilen, aber er ist in medizinischer Behandlung. Er macht diese Untersuchungen, weil ich gesagt habe, dass ich Klarheit haben möchte. Auch für ihn selber», erklärte Kuttin.

    Ob Schlierenzauer beim Auftakt der Vierschanzentournee dabei ist, könne er nicht sagen. Diese beginnt am 28. Dezember in Oberstdorf.

  • Langlauf  

    Dario Cologna läuft beim Langlauf-Weltcup in Toblach (It) zum zweiten Mal in dieser Saison in die Top 5.

    Der dreifache Olympiasieger verlor als Vierter über 15 km im klassischen Stil eine Minute auf Sieger Martin Johnsrud Sundby. In diesem Winter war Cologna nur einmal besser: Zum Saisonauftakt in Kuusamo (Fi) über 10 km im Skating-Stil als Dritter.

    Der überlegene Weltcup-Führende war auch im Südtirol nicht zu schlagen und setzte sich 12,6 Sekunden vor dem Russen Alexander Bessmertnich und 48,6 Sekunden und seinem norwegischen Landsmann Sjur Röthe durch. Sundby verzichtete auf Steigwachs an den Ski und absolvierte die gesamten 15 km mit Doppelstock-Stössen.

  • Ski alpin  

    Die Verletzungen bei Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer erweisen sich als schlimmer als ursprünglich angenommen. Für den in Gröden schwer gestürzten Österreicher ist die Saison frühzeitig beendet.

    Bei einer neuerlichen Untersuchung in Innsbruck zeigte sich, dass bei Mayer der sechste und siebente Brustwirbel gebrochen waren, bei letzterem handelte es sich um eine instabile Fraktur. Der 25-Jährige wurde bereits in der Nacht auf Sonntag operiert. Dabei wurde der Bereich vom fünften bis zum achten Brustwirbel verschraubt.

    Mayer muss noch rund zehn Tage im Spital bleiben. "Es hätte viel schlimmer sein können. Da wächst alles wieder zusammen", wurde der Olympiasieger von Sotschi im ÖSV-Communiqué zitiert.

    Mayer hatte in Gröden die Kontrolle verloren und war nach einer Drehung heftig auf die Piste geknallt. Bei dem Sturz öffnete sich zum ersten Mal in einem Rennen das neue Airbag-System, das die Oberkörper der Sportler schützen soll.

  • NHL  

    Nashville gewinnt das Heimspiel gegen die Minnesota Wild 3:2. Während Roman Josi zum 16. Saisonsieg der Predators einen Assist beisteuert, bleibt Nino Niederreiter für die Gäste ohne Skorerpunkt.

    Nashville führte im Duell in der Central Division nach dem ersten Drittel 2:0, wobei Josi am zweiten Treffer beteiligt war. Dieser fiel in der 15. Minute im Überzahlspiel. Im Mittelabschnitt erhöhten die Gastgeber gar auf 3:0. Nur 43 Sekunden danach gelang Zach Parise allerdings für Minnesota der erste Treffer. Als die Gäste in der 49. Minute gar auf 2:3 verkürzten, wurde es nochmals spannend.

    Doch die Predators brachten den ersten Sieg nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen über die Zeit. Ihr Torhüter Pekka Rinne wehrte 20 Schüsse ab. Für Minnesota ging damit eine Serie zu Ende, in welcher es in neun Partien hintereinander immer mindestens einen Punkt geholt hatte.

  • NBA  

    Houston gelingt zu Hause gegen die Los Angeles Clippers ein ungefährdeter 107:97-Sieg. Clint Capela kommt bei den Rockets auf sieben Punkte und zehn Rebounds.

    Im Rampenlicht stand in Houstons 28. Saisonspiel allerdings nicht der an diesem Abend als Forward eingesetzte Genfer Capela (21:28 Minuten Einsatzzeit), sondern vielmehr dessen Konkurrent auf der Center-Position. Dwight Howard gelang dabei gegen die Clippers eine seiner besten Leistungen in dieser Saison. Am Ende hatte der oft launisch wirkende Center 22 Punkte und 14 Rebounds auf dem Konto. Für einmal nur zweitbester Skorer war James Harden. Mit 18 Punkten und elf Rebounds verzeichnete er ebenfalls ein Double-Double.

    Mit dem zweiten Sieg hintereinander glichen die Rockets ihre Saisonbilanz auf je 14 Siege und Niederlagen aus. Die Clippers haben bislang 16 Partien gewonnen (bei zwölf Niederlagen).

  • Tennis  

    Belinda Bencic und Stan Wawrinka spielen mit den Singapore Slammers um den Titel in der International Premier Tennis League. Dort treffen sie im Final auf die Indian Aces.

    In ihrem letzten Gruppenspiel am Samstag trafen die Singapore Slammers in Singapur auf die Indian Aces und siegten dabei 27:21. Wawrinka gewann seinen Satz gegen den Australier Bernard Tomic 6:5, Bencic entschied das Duell gegen die Russin Swetlana Kusnezowa mit 6:2 für sich.

    Dank dem Sieg sicherten sich die Slammers den Einzug in den Final. Der direkte Konkurrent um Platz 2, die UAE Royals, verloren ihre letzte Partie (ohne Roger Federer) gegen die Philippine Mavericks 23:24. Im Final kommt es am Sonntag zur Neuauflage des Duells zwischen den Singapore Slammers und den Indian Aces. Der Sieger erhält eine Million US-Dollar.

  • Motorsport  

    Der Schweizer e-dams-Fahrer Sébastien Buemi gewinnt in Punta del Este den dritten Lauf der Formel-E-Meisterschaft 2015/16. Der Sieg in Uruguay war für den Westschweizer der zweite Saisonsieg nach dem Startrennen in Peking, womit er wieder die Gesamtführung übernommen hat.

    Buemi siegte nach einem Fehler im Qualifying von Startplatz fünf aus vor dem Brasilianer Lucas di Grassi (Abt) und dem Belgier Jerôme D'Ambrosio (Dragon), der von der Pole-Position aus gestartet war.

  • Ski alpin  

    Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer bricht sich in der Abfahrt von Val Gardena bei seinem schweren Sturz den siebten Brustwirbel.

    Ob der 25-Jährige operiert werden muss, sei noch unklar, teilte der Österreichische Skiverband nach einer genaueren Untersuchung am Samstagabend mit. Ebenfalls noch unklar ist, wie lange Mayer ausfallen wird. Der Kärntner war nach dem Sturz mit dem Helikopter ins Spital nach Bozen geflogen worden und wird noch an diesem Wochenende nach Innsbruck gebracht.

    Bemerkenswert an diesem Unfall war die Tatsache, dass erstmals im Weltcup ein Airbag ausgelöst wurde. Die neu entwickelten Airbags sind erst seit dieser Saison bei wenigen Athleten – unter ihnen eben Mayer – in den Rennen im Einsatz. Die Schweizer tragen diesen Schutz (noch) nicht.

  • Snowboard  

    Olympiasiegerin Patrizia Kummer feiert in Cortina d'Ampezzo im zweiten Weltcuprennen der Saison im Parallel-Riesenslalom ihren ersten Saisonsieg.

    Die Walliserin, die zum Auftakt in Carezza noch im Achtelfinal gescheitert war, setzte sich im Final gegen die Italienerin Nadya Ochner um eine Hundertstelsekunde durch. Zuvor schaltete Kummer Julia Dujmovits (Ö) im Achtelfinal, Selina Jörg (De) im Viertelfinal und Cheyenne Loch (De) im Halbfinal aus.

    Julie Zogg, die Gesamtweltcup-Siegerin des letzten Winters, scheiterte im Achtelfinal an der späteren Finalistin Ochner, während für Ladina Jenny, die in Carezzo als Zweite ihren ersten Weltcup-Podestplatz gefeiert hatte, im Viertelfinal gegen Loch Endstation war.

  • Langlauf  

    Beim Sprint-Weltcup im freien Stil in Toblach erreichen Jovian Hediger und Laurien van der Graaff die Halbfinals. Dario Cologna übersteht erstmals die Qualifikation, scheitert aber im Viertelfinal.

    Als Vierte ihres Viertelfinals kam die Davoserin Laurien van der Graaff als Lucky Loser weiter, nachdem sie in den ersten beiden Sprints der Saison zweimal knapp im Viertelfinal gescheitert war. Die Luzernerin Nadine Fähndrich schied als fünfte im gleichen Viertelfinal-Lauf aus.

    Bei den Männern hatten sogar vier Schweizer die Qualifikation überstanden. Der Waadtländer Jovian Hediger setzte sich dann in seinem Viertelfinal durch und erreichte so die Halbfinals. In den Viertelfinals schieden hingegen Roman Schaad (4. seines Laufs) sowie die Brüder Gianluca und Dario Cologna (beide 5.) aus. Dario Cologna hatte erstmals in diesem Winter eine Sprint-Qualifikation erfolgreich überstanden.

  • Eishockey  

    Der SC Bern ist auf der Suche nach einem Ersatz für seinen verletzten Stammgoalie Marco Bührer fündig geworden. Die Berner nehmen bis Ende Saison den Tschechen Jakub Stepanek unter Vertrag.

    Stepanek war seit der Saison 2013/2014 bei Sewerstal Tscherepowez in der Kontinental Hockey League (KHL) engagiert. Weil der russische Klub aber keine Aussichten auf einen Playoff-Platz hat, forcierte er für seinen erfahrenen Stammtorhüter aus finanziellen Gründen einen Transfer.

    Der 29-jährige Tscheche hat mit Sewerstal Tscherepowez, SKA St. Petersburg und Lev Prag insgesamt 235 Spiele in der KHL absolviert. Mit dem tschechischen Nationalteam nahm er viermal an einer Weltmeisterschaft teil und gewann 2010 WM-Gold. An der WM 2012 in Russland war Stepanek mit einer Fangquote von 93,88 Prozent der statistisch zweitbeste Torhüter des Turniers.

  • NHL  

    Die Vancouver Canucks feiern auswärts bei den Detroit Red Wings einen 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen. Sven Bärtschi (23) überzeugt mit zwei Skorerpunkten.

    Der Langenthaler Stürmer verwertete im Mitteldrittel einen Querpass von Bo Horvat zum 2:0. Es war Bärtschis dritter Saisontreffer, sein erster seit 13 Spielen. Danach startete Detroit zur Aufholjagd und glich bis zur 44. Minute zum 2:2 aus. Beim erneuten Führungstreffer zwei Minuten später durch Radim Vrbata konnte sich Bärtschi seinen sechsten Assist der Saison gutschreiben lassen.

  • Basketball  

    Die Atlanta Hawks gewinnen in der NBA bei den Boston Celtics 109:101. Den zweiten Sieg in Folge verdankt das Team des Schweizers Thabo Sefolosha einem starken Auftritt im letzten Viertel.

    Atlanta rannte praktisch das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher. Knapp fünf Minuten vor Schluss lagen die Hawks 84:90 zurück, ehe sie unter der Regie von Topskorer Paul Millsap die Partie drehten. Allein während dieser Spielzeit gelangen dem Amerikaner 11 seiner insgesamt 20 Punkte.

    Thabo Sefolosha stand zwar nicht in der Startaufstellung, er kam aber trotzdem fast 19 Minuten zum Einsatz. Am Ende schlugen für den Westschweizer 11 Punkte, 8 Rebounds und ein Assist zu Buche.

  • Lausanne HC  

    Die sechs Verwaltungsräte des Lausanne HC stellen dem - offiziell nicht bekannten – Hauptaktionär ein Ultimatum. Sie erwarten Antworten auf dringende Fragen zur Zukunft des NLA-Klubs.

    Hinter den Kulissen des sportlich erfolgreichen Eishockey-Klubs aus der Waadtländer Kapitale rumort es. Der Verwaltungsrat ist unzufrieden mit seinem Hauptaktionär. Auch ohne offizielle Bestätigung ist es ein offenes Geheimnis, dass dieser Hugh Quennec heisst. Der Franko-Kanadier ist ebenfalls Eigentümer des Ligakonkurrenten Genève-Servette.

    Um in den nächsten Jahren konkurrenzfähig zu bleiben und ein neues Stadion zu bauen, strebt der Verwaltungsrat eine Kapitalerhöhung von sechs Millionen Franken an. Er will deshalb vom Hauptaktionär wissen, ob er bereit ist, dieses Geld selber einzuschiessen oder das Aktionariat für weitere Investoren zu öffnen. «Aber wir haben bis jetzt nie eine Antwort erhalten», klagte Verwaltungsratspräsident Patrick de Preux an einer Medienkonferenz.

    An der Orientierung in Lausanne waren fünf der sechs Verwaltungsräte anwesend. Einzig Tennisstar Stan Wawrinka stand in Asien in der International Premier Tennis League (ITPL) im Einsatz. Sie drohen nun mit ihrem Rücktritt, falls sie bis am 31. Januar 2016 keine befriedigende Antwort von Quennec erhalten.

  • Simon Ammann  

    Für Simon Ammann begann das Weltcup-Wochenende in Engelberg verheissungsvoll.
    Der 34-jährige Toggenburger beendete die Qualifikation, die drei weitere Schweizer überstanden, als Vierter.

    «Das Selbstvertrauen passt für den Wettkampf vom Samstag», sagte Ammann nach seiner ansprechenden Leistung mit 133 m. Mit dreimal 16,5 fielen die Haltungsnoten so aus wie durchschnittlich meist im bisherigen Weltcup-Winter. Der vierfache Olympiasieger ist allerdings überzeugt, auf der Titlis-Schanze, wo er schon dreimal siegreich gewesen ist, gar 52 Notenpunkte und mehr erreichen zu können. Auf den beiden Trainingssprüngen und jenem in der Qualifikation vom Freitag lässt sich gut aufbauen, obschon er beim Absprung etwas spät war. «Ich habe den Rhythmus der Schanze schnell gefunden.» Ammann gab jedoch auch unumwunden zu, vor seinem Heimauftritt noch nicht so weit zu sein, wie er sich dies bei Saisonbeginn erhofft hatte.

  • Federer vs. Stan  

    Prestigeerfolg für Roger Federer: Der Baselbieter bezwingt in Singapur im Rahmen der International Premier Tennis League (IPTL) Stan Wawrinka 6:4.

    Für Federer war es der erste Sieg im Rahmen der asiatischen Tennis-Liga, in der er für die UAE Royals aus Dubai antritt, nach zuvor sechs Niederlagen. An der Seite von Oldie Daniel Nestor gewann er auch das Doppel gegen Nick Kyrgios/Marcelo Melo 6:4. Das Mixed mit der Französin Kristina Mladenovic ging hingegen verloren.

  • Eishockey  

    Urban Leimbacher (34) fällt bei den ZSC Lions bis Ende Januar mit einer nicht bekannt gegebenen Verletzung aus.
    Der Keeper mit drei NLA-Saisonspielen war die Nummer 2 hinter Niklas Schlegel, der wiederum in den letzten Wochen den verletzten Nationalgoalie Lukas Flüeler vertreten hatte.

    Als Ersatz für Leimbacher verpflichteten die Stadtzürcher nun Thomas Bäumle (31). Der frühere Torhüter von Ambri-Piotta stand zuletzt befristet beim Kantonsrivalen Kloten Flyers unter Vertrag. Für die Zürcher Unterländer bestritt Bäumle allerdings nur ein Cupspiel.

    Die Rückkehr von ZSC-Stammkeeper Lukas Flüeler (Adduktorenprobleme) verzögert sich derweil weiter.

  • Ski Alpin  

    Die US-Skifahrerin Julia Mancuso erholt sich derzeit von ihrer Hüftoperation. Und das an einem wunderschönen Ort, auf Hawaii. Auf Instagram lässt sie ihre Fans daran teilhaben. Mit Krücken mache sie «lange Strandspaziergänge», schreibt die 31-Jährige.

    I can still go for long walks on the beach??????@dylandafish! #crutchlife

    Ein von Julia Mancuso (@juliamancuso) gepostetes Foto am


  • NHL  

    Roman Josi erzielt in der NHL seinen 8. Saisontreffer, dennoch verlieren die Nashville Predators auswärts gegen St. Louis 1:2. Nino Niederreiter und die Minnesota Wild siegen.

    Roman Josi brachte die Gäste in der 8. Minute mit einem Weitschuss in Überzahl in Führung. Das Heimteam drehte mit zwei Treffern im Schlussabschnitt die Partie, wobei Wladimir Tarasenko mit seinem 20. Saisontreffer das 2:1 erzielte. Der Russe, der im vierten Spiel in Folge traf, liegt damit zusammen mit Jamie Benn von den Dallas Stars an der Spitze der Torschützenliste.

    Zum dritten Sieg in Serie kam Minnesota mit Nino Niederreiter. Die Wild siegten gegen die New York Rangers 5:2. Niederreiter bereitete das 2:0 in der 38. Minute vor. Matt Dumba verwertete den Abpraller, nachdem der Churer mit seinem Abschlussversuch gescheitert war. Für Niederreiter war es der 6. Assist in der laufenden Saison.

  • Ski alpin  

    Die Schweizer Skifahrerin Priska Nufer bricht sich bei ihrem schweren Sturz im Training zur Abfahrt in Val d'Isère (Fr) das Nasenbein.

    Weiter zog sich die 23-jährige Obwaldnerin mehrere Prellungen des Brustbeins zu. Die Speedspezialistin aus dem B-Kader wurde im Spital von Bourg-Saint-Maurice behandelt und kehrte noch am Donnerstag in die Schweiz zurück. Ihre Rückkehr auf die Rennpisten wird Mitte Januar erwartet.

  • Eishockey  

    Julian Walker vom HC Lugano muss für das Vierländerturnier in Arosa, das am Freitag beginnt, wegen einer Handverletzung kurzfristig Forfait erklären. Der Davoser Marc Wieser (v.) ersetzt ihn.

    Wieser verdiente sich das erste Nati-Aufgebot dank seinen ausgezeichneten Skorerwerten in der NLA. Der 28-jährige Stürmer ist derzeit mit 17 Toren und 17 Assists der beste Schweizer Skorer der Liga. Wieser dürfte bereits am Freitag – ohne davor ein Training zu bestreiten – gegen Norwegen auf dem Matchblatt stehen.

    Walker war am Dienstag bereits angeschlagen ins Trainingscamp des Nationalteams eingerückt. In den Trainings in dieser Woche verschlimmerte sich die Verletzung; sie lässt keine Wettkämpfe zu. Walker ist der dritte aufgebotene Spieler nach Gregory Sciaroni und Philippe Furrer, der für die Arosa Challenge verletzungsbedingt passen muss.

  • Eishockey NHL  

    Von drauss im Walde komm ich her, ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.

    Auch beim Schweizer Eishockey-Star Roman Josi hat die Weihnachtsstimmung Einzug gehalten:

    Ready for Christmas????

    Posted by Roman Josi on Mittwoch, 16. Dezember 2015

  • Basketball  

    Das Spiel gegen die Philadelphia 76ers kommt für die Atlanta Hawks zum richtigen Zeitpunkt: Nach drei Niederlagen in Folge gewinnt das Team des Schweizers Thabo Sefolosha 127:106.

    Die letzten drei Spiele hatte Atlanta jeweils mit mindestens zwölf Punkten Differenz verloren. Die Philadelphia 76ers erwiesen sich in der Nacht auf Donnerstag als idealer Aufbaugegner. Das klar schwächste Team der Liga lag gegen die Hawks nie in Führung, am Ende resultierte die 16. Auswärts-Niederlage im 16. Spiel. Die Siegbilanz der 76ers ist mit 1:26 kaum zu unterbieten.

    Sefolosha kam bei Atlanta als Bankspieler zu etwas mehr als 22 Minuten Einsatzzeit, zu 5 Punkten und 2 Rebounds. (si)

  • NHL  

    Die Washington Capitals bleiben in der NHL das beste Team der Eastern Conference. Das 2:1 gegen die Ottawa Senators ist der letzte Beweis für die ausgezeichnete Form.

    In neun der letzten zehn Spiele holten die Capitals mindestens einen Punkt, acht davon gewannen sie. Insofern passte der Sieg gegen Ottawa bestens ins Bild, das Washington um seinen Captain und Superstar Alexander Owetschkin in den letzten Wochen abgab. Einen wichtigen Teil trug Goalie Braden Holtby bei. Mit 20 Siegen bei 25 Einsätzen von Beginn weg ist er der Kanadier die Nummer 1 der Liga, gegen Ottawa wehrte er 26 Schüsse ab (18 davon ab der 21. Minute).

    Auch im zweiten Spiel in der Nacht auf Donnerstag spielte ein Goalie eine wichtige Rolle. Der Finne Tuuka Rask von den Boston Bruins kam beim 3:0 gegen die Pittsburgh Penguins zum vierten Shutout der Saison. Pittsburgh verlor derweil auch die zweite Partie unter dem neuen Trainer Mike Sullivan.

  • Handball  

    Der Kampf um den letzten Platz in der NLA-Finalrunde wird erst am Samstag in der letzten Qualifikationsrunde entschieden. GC Amicitia schlägt Wacker 31:22, der BSV verliert gegen die Kadetten 22:28.

    GC Amicitia liegt nun einen Punkt vor dem BSV. Gegen Wacker befanden sich die Stadtzürcher in der 24. Minute noch 9:11 im Rückstand, dann zogen die Gastgeber bis zur Pause auf 15:11 davon. In der zweiten Hälfte liessen sie die Thuner nie mehr näher als bis auf drei Tore herankommen. Es war zu spüren, dass es für GC Amicitia um deutlich mehr ging als für die Berner Oberländer. Zudem konnten sich die Stadtzürcher auf den montenegrinischen Aufbauer Stevan Vujovic verlassen, der zehnmal traf. Je sechs Tore erzielten Luca Engler und Severin Ramseier.

  • U20-WM  

    Die Schweiz tritt an der U20-WM in Helsinki von 26. Dezember bis 5. Januar ohne den zu den Teamleadern gehörenden Kevin Fiala an, weil ihn sein Verein nicht freigibt. Der 19-jährige Flügelstürmer erhält von den Nashville Predators keine Freigabe. Fiala, im NHL-Draft 2014 als Nummer 11 gezogen, spielt derzeit in der AHL im Farmteam Milwaukee Admirals, wo er nach einem schwachen Saisonstart immer besser in Fahrt gekommen ist.

    In den letzten sieben Partien erzielte er je zwei Tore und Assists. Fiala, der schon an zwei A-Weltmeisterschaften teilgenommen hat, war an der letzten U20-WM mit vier Treffern der beste Schweizer Torschütze gewesen.

  • Rad  

    Fabian Cancellaras Start in Italien wurde zum Thema, weil sein Rennstall Trek in den kommenden drei Jahren mit Segafredo über einen neuen Co-Sponsor verfügen wird.

    Für den 34-jährigen Berner, der Ende nächstes Jahr seine Profi-Karriere beenden wird, liegt beim 99. Giro d'Italia (6. bis 29. Mai)vor allem zu Beginn einiges drin. Die Rundfahrt startet mit einem knapp 10 km langen Einzelzeitfahren in Apeldoorn. Die folgenden zwei (Flach-)Etappen werden ebenfalls in Holland ausgetragen.

    Damit bietet sich Cancellara eine gute Chance, erstmals auch die Maglia rosa zu tragen. «Das ist definitiv ein Ziel für meine letzte Saison», so der Berner, dessen Vater aus Puglia in die Schweiz auswanderte.

    Ob Cancellara 2016 auch die Tour de France - es wäre seine elfte Teilnahme - bestreiten wird, steht noch nicht fest. Am Giro nahm er in seiner 15-jährige Profi-Karriere bislang 2007 und 2009 teil, an der Vuelta siebenmal.

  • Ski alpin Männer  

    Aksel Lund Svindal fährt im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag im Val Gardena Bestzeit. Der Norweger führt das Klassement vor dem Amerikaner Steven Nyman an. Es war das insgesamt sechste Abfahrtstraining in diesem Weltcup-Winter – und zum sechsten Mal liess sich einer der beiden Titulare aus Norwegen die Bestzeit notieren. Svindal war zuvor schon bei der ersten Übungsfahrt in Lake Louise Schnellster gewesen, Kjetil Jansrud hatte danach in der kanadischen Station und in Beaver Creek im US-Staat Colorado je zweimal die Nase vorn gehabt. Mit Abstand bestklassierter Schweizer war Marc Gisin. Der Engelberger, der die vergangene Saison wegen eines im Januar in Kitzbühel erlittenen leichten Schädel-Hirn-Traumes vorzeitig hat abbrechen müssen, belegt mit einer knappen Sekunde Rückstand auf Svindal Platz 9. (SI)

    Bild: Svindal in Beaver Creek (5. Dezember 2015, AP Photo, Brennan Linsley)

  • Ski alpin Frauen  

    Fabienne Suter ist im ersten von zwei Abfahrts-Trainings in Val d'Isère als Fünfte die schnellste Schweizerin. Bestzeit fährt die Kanadierin Larisa Yurkiw. Suter, die vorletzte Woche in der zweiten Abfahrt von Lake Louise den 2. Platz belegt hatte, büsste auf der Piste Oreiller-Killy nur 0,42 Sekunden auf Yurkiw ein. Unmittelbar hinter der routinierten Schwyzerin folgte die Appenzellerin Mirena Küng als Sechste (0,71 Sekunden zurück). Nur vier Hundertstel mehr als Küng verlor Corinne Suter. Die 21-jährige Schwyzerin war in den Abfahrten von Lake Louise stark gefahren und hatte die Ränge 6 und 20 erreicht. Auch Lara Gut vermochte sich im ersten Training in Val d'Isère als Neunte in den Top 10 zu halten. Die Tessinerin verlor acht Zehntel auf die Spitze. Lindsey Vonn reihte sich mit 0,21 Sekunden Zeitverlust hinter Yurkiw und der Österreicherin Nicole Schmidhofer als Dritte ein. (SI)

  • Beat Feuz zurück  

    Beat Feuz hat auf dem Weg zurück in den Rennalltag einen weiteren Schritt getan. Der Emmentaler hat das Training auf Schnee wieder aufgenommen. Die Übungseinheiten in diesen Tagen in Obergurgl (Ö) sind ein Indiz dafür, dass die Heilung des Teilabrisses der Achillessehne am rechten Fuss planmässig verläuft. Gleichwohl ist noch nicht abzuschätzen, ob Feuz wie erhofft Mitte Januar in Wengen in den Weltcup zurückkehren kann.

    Die Verletzung hat sich der Berner Ende August im Trainingslager in Chile zugezogen. Seine ersten Schwünge nach dem Malheur in Südamerika hatte er vor anderthalb Wochen auf der Bergeralm (Ö) am Brenner gezogen. (SI)

    Bild: Beat Feuz im Zielraum des Superkombinations-Slaloms in Vail, Colorado. (8. Februr 2015, Keystone, Jean-Christophe Bott)

  • Federer verliert weiter  

    Roger Federer kommt an den Schaukämpfen der International Premier Tennis League IPTL nicht so richtig auf Touren. Der Schweizer verliert nach Dubai nun auch in Singapur an der Seite von Marin Cilic das Doppel und unterliegt im Einzel Andy Murray. Für Federer ist es an diesen asiatischen Showspielen die insgesamt sechste Niederlage in Serie. Die Partien der IPTL werden jeweils in einem Satz entschieden und mit dem Games aus dem Fraueneinzel, einem Legendspiel, dem Mixed und dem Männerdoppel addiert. Sieger ist jenes Team, das am meisten Games gewonnen hat. Federer und sein Team, die Obi UAE Royals, verloren gegen die OUE Singapore Slammers schliesslich mit 24:27 und rutschten in der Fünfergruppe auf Rang 4 ab.

  • Reiche Boxer  

    Der schwerreiche ehemalige Box-Champion Floyd Mayweather tätigte wieder einmal einen extravaganten Einkauf. In Dubai erstand er eine diamantenbesetzte Hublot, die laut «TMZ Sports» eine Million Dollar gekostet haben soll. Sodann posierte er mit Mitarbeitern der Niederlassung des Schweizer Uhrenherstellers in der Dubai Mall.


  • Basketball  

    Trotz 33 Punkten von James Harden verliert Houston auswärts gegen die Sacramento Kings 97:107. Clint Capela steht wieder im Einsatz.

    Die Rockets, die vor der Saison zu den besseren NBA-Teams gezählt wurden, stehen nach 26 Spielen immer noch mit negativer Bilanz da. In Sacramento änderte auch eine starke Leistung von Starspieler Harden, der zehn seiner 18 Würfe vom Feld traf, nichts an der bereits 14. Saisonniederlage.

    Wieder im Einsatz stand auch Clint Capela, der tags zuvor bei der Niederlage in Denver wegen einer Lebensmittelvergiftung hatte aussetzen müssen. In Sacramento kam der Genfer Center in 13:26 Minuten Einsatzzeit auf vier Punkte und nicht weniger als neun Rebounds.

  • NHL  

    Von den fünf eingesetzten Schweizer NHL-Spielern ist in der Nacht auf Mittwoch einzig Nino Niederreiter siegreich, der mit den Minnesota Wild gegen Vancouver 6:2 gewinnt.

    Mit einem Tor und drei Assists war der Österreicher Thomas Vanek der erfolgreichste Skorer der Wild, die nach zwei Dritteln bereits mit 6:1 vorne lagen. Minnesota hat nun fünf der letzten acht Spiele gewonnen.

    Niederreiter gab in der 37. Minute den Assist zum letzten Treffer. Der Bündner Stürmer kam in 14:23 Minuten Eiszeit auf eine Plus-1-Bilanz. Bei den Canucks blieben Yannick Weber, der mit 23 Minuten so lange auf dem Eis stand wie kein anderer Spieler seiner Mannschaft und zudem auf eine Plus-1-Bilanz kam, und Sven Bärtschi ohne Skorerpunkt.

    Die Calgary Flames, bei welchen Goalie Jonas Hiller Ersatz war, setzten sich auswärts in Nashville mit 2:1 nach Verlängerung durch. Das kanadische Team kam zum bereits sechsten Sieg in Serie. Den entscheidenden Treffer erzielte Verteidiger Kris Russell nach 83 Sekunden in der Overtime. Bei den Predators stand Roman Josi während 23:44 Minuten (und bei beiden Gegentoren) auf dem Eis.

    Die NHL-Spiele mit Schweizer Beteiligung in der Nacht auf Mittwoch: Minnesota Wild (mit Niederreiter/1 Assist) - Vancouver Canucks (mit Weber und Bärtschi, ohne Sbisa/verletzt) 6:2. Montreal Canadiens (mit Andrighetto) - San Jose Sharks 1:3. Nashville Predators (mit Josi) - Calgary Flames (ohne Hiller/Ersatz) 1:2 n.V. Philadelphia Flyers (ohne Streit/verletzt) s. Carolina Hurricanes 4:3 n.V. (si)

  • Lara Gut in Lugano  

    Nach dem Rennwochenende auf schwedischem Boden hat Lara Gut nur einen Wunsch: Mindestens 24 Stunden in ihrer Heimat verbringen zu können. Und Batterien aufladen, bevor es dann weiter nach Frankreich geht.




    Beinahe wäre dieser Plan gescheitert: Die skandinavische Fluggesellschaft SAS wollte den Flug von Schweden in die Schweiz absagen. «Bitte bring mich nachhause», twitterte Lara Gut. Der Wunsch wurde ihr erfüllt: Gut lädt ein Foto auf Twitter, sie zufriedenen vor der Skipiste der Piazza Riforma in Lugano: «Training in der Stadt».

  • NBA  

    Clint Capela weiss zuletzt bei seinen NBA-Einsätzen mit den Houston Rockets zu überzeugen. Bei der 108:114-Auswärtsniederlage gegen die Denver Nuggets ist der Genfer jedoch zum Zuschauen gezwungen.

    Capela verpasste das Gastspiel in Denver, Colorado, kurzfristig aufgrund einer Lebensmittelvergiftung. Seine Teamkollegen lagen bis zur Spielhälfte noch mit 58:54 in Führung, ehe das Heimteam mit einem starken dritten Viertel das Ruder herumriss. Bester Werfer bei Houston war einmal mehr James Harden mit 24 Punkten.

    Auch Thabo Sefolosha kassierte mit den Atlanta Hawks zuhause gegen die Miami Heat eine 88:100-Niederlage. Dem Waadtländer gelangen während seiner knapp zehn Minuten Einsatzzeit keine Punkte. Er realisierte einen Rebound und verliess das Parkett mit einer Minus-7-Bilanz.

    Bild: Clint Capela (r.), hier im Spiel gegen die Brooklyn Nets. (AP Photo, Kathy Willens, 8. Dezember 2015)

  • NHL  

    Die Rückkehr von Joël Vermin ins NHL-Team von Tampa Bay endet schmerzhaft. Der Berner Stürmer scheidet beim 2:1-Sieg der Lightning bei den Columbus Blue Jackets früh verletzt aus.

    Vermin wurde erst wenige Stunden vor dem Auswärtsspiel in Columbus, Ohio, vom AHL-Farmteam Syracuse Crunch zurück ins NHL-Team von Tampa Bay beordert. Doch sein sechster Einsatz für die Lightning war bereits nach fünf Spielminuten wieder zu Ende. Der 23-jährige Berner schied mit einer Verletzung am Oberkörper aus und kam daher nur auf 1:38 Minuten Eiszeit. Die Partie wurde durch ein Unterzahltor von Brian Boyle in der 47. Minute entschieden.

    Vermin feierte am 19. November dieses Jahres beim 2:1-Sieg gegen die New York Rangers seine NHL-Premiere. Der frühere SCB-Stürmer wurde Anfang Dezember nach fünf Einsätzen mit Tampa Bay wieder in die AHL geschickt, wo er in dieser Saison in 15 Partien bereits 11 Skorerpunkte (3 Tore) erzielen konnte. (si)

  • Eishockey-Nati  

    Eishockey-Nationalcoach Patrick Fischer musste vor dem Vierländerturnier in Arosa zwei Mutationen vornehmen. An Stelle der verletzten Philippe Furrer (Lugano) und Gregory Sciaroni (Davos) wurden von den ZSC Lions Verteidiger Patrick Geering und Stürmer Reto Schäppi aufgeboten. Die Schweiz trifft am Freitagabend im ersten Länderspiel unter Nationalcoach Patrick Fischer im Halbfinal der «Arosa Challenge» auf Norwegen (20.15 Uhr). Den ersten Halbfinal bestreiten vorher Weissrussland und die Slowakei. (SI)

    Bild: ZSC-Spieler Patrick Geering (l.) und Reto Schäppi (r.) bedrängen den Berner Byron Ritchie. (21. Oktober 2011, Peter Klaunzer, Photopress)

  • Kehrt Alfa Romeo in die Formel 1 zurück?  

    Geht es nach Sergio Marchionne, dem Chef sowohl von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) wie von Ferrari, ist ein Comeback von Alfa Romeo in der Formel 1 nicht ausgeschlossen.

    Marchionne betonte im Rahmen einer Ferrari-Pressekonferenz in Maranello, es sei unglaublich, wie sehr die Marke Alfa Romeo immer noch in den Herzen der Menschen geblieben sei. «Und deshalb muss die Zukunft im Sport liegen. Und warum nicht in der Formel 1?»

    Derzeit werde geprüft, wie und wann ein Comeback vollzogen werden könnte. Alfa Romeo stellte 1950 mit Giuseppe Farina und 1951 mit Juan Manuel Fangio die ersten Weltmeister, zog sich danach aber aus der Königsklasse zurück. In den Sechzigerjahren kehrten die Italiener als Motorenlieferant zurück (bis 1988) und betrieben von 1975 bis 1985 ein eigenes Werks-Team. Insgesamt nahm Alfa Romeo an 110 Grand Prix teil und gewann elf Rennen.

  • Williams von «Sports Illustrated» geehrt  

    Serena Williams ist vom renommierten US-Magazin «Sports Illustrated» zur Sportperson des Jahres gekürt worden. Die 34-jährige US-Amerikanerin hat in diesem Jahr zum zweiten Mal in ihrer Karriere alle vier Grand-Slam-Titel gleichzeitig gehalten und 53 ihrer 56 Matches gewonnen. Serena Williams gewann die Auszeichnung als erste Frau seit 1983, als die Leichtathletin Mary Decker (Weltmeisterin 1983 über 1500 und 3000 m) geehrt wurde. Der seit 1954 vergebene Preis geht fast immer an amerikanische Athleten.

  • NFL  

    Die New England Patriots haben vorzeitig die Playoffs der nordamerikanischen Football-Meisterschaft NFL erreicht. Sie kamen nach zuletzt zwei Niederlagen zu einem 26:6 gegen die Houston Texans.

    Mit einer Bilanz von 11:2-Siegen steht New England drei Runden vor Ende der regulären Saison somit zum siebten Mal in Folge in der K.o.-Runde. Durch die Niederlagen der zuvor punktgleichen Cincinnati Bengals (20:33 gegen Pittsburgh) und Denver Broncos (12:15 gegen Oakland) ist der Titelverteidiger nun wieder alleiniger Spitzenreiter der American Football Conference AFC.

    Ebenfalls schon in den Playoffs stehen die Arizona Cardinals und die Carolina Panthers, die durch einen 38:0-Sieg gegen die Atlanta Falcons auch ihr 13. Saisonspiel gewonnen und somit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt haben. (si)

  • NHL  

    Die Vancouver Canucks verlieren mit Sven Bärtschi und Yannick Weber das erste von sechs aufeinander folgenden Auswärtspartien. In Chicago unterliegen sie mit 0:4.
    Chicago erzielte drei Tore im letzten Drittel und zwei davon in der letzten Minute. Die Partie verlief deutlich ausgeglichener als das Resultat vermuten lässt. Yannick Weber hatte im Mitteldrittel eine gute Chance zum 1:1, die aber Chicagos Goalie Corey Crawford vereitelte.

    Das 1:0 durch Duncan Keith war in der 12. Minute im Powerplay gefallen. Patrick Kane konnte sich dabei einen Assist zuschreiben lassen und skorte damit im 26. Spiel in Folge. Eine längere Serie stellte zuletzt der Schwede Mats Sundin mit den Quebec Nordiques in der Saison 1992/93 auf.

    Der Zürcher Goalie Reto Berra kam für die Colorado Avalanche beim 3:1-Sieg in St. Louis nicht zum Einsatz. (si)

  • Freeski-Talent Bösch  

    Das Schweizer Freeski-Talent Fabian Bösch überrascht im Slopestyle-Wettbewerb der Dew Tour in Nordamerika mit einer Top-3-Klassierung. Im letzten Januar gewann Bösch bei der FIS-WM in Abwesenheit der besten X-Games-Teilnehmer Gold. Nun lieferte der Weltmeister den Nachweis, auch bei einem der wichtigsten Wettbewerbe der Association of Freeskiing Professionals (AFP) mit den global führenden Slopestyle-Spezialisten mithalten zu können.

    Der im AFP-Ranking vor dem Start zur US-Serie nur an 63. Stelle geführte Schweizer Bösch musste sich lediglich vom amerikanischen Olympia-Zweiten Gus Kenworthy und dem neuseeländischen Routinier Josiah Wells bezwingen lassen.

    Bösch, einst auf U13-Stufe ein begabter Alpin-Slalomfahrer, erreichte mit dem besten seiner zwei vorzüglichen Runs 89,40 Punkte. Mit seinen stilsicheren Sprüngen und Tricks schnitt er besser ab als der Sotschi-Champion Joss Christensen. Selbst Bobby Brown, in den US-Freeski-Zentren eine der renommiertesten Figuren und dreifacher Aspen-Champion, musste sich hinter dem 18-Jährigen einreihen.

    Noch ist Bösch auf weitere Wild Cards angewiesen. Sein Top-Ergebnis im Parcours von Breckenridge dürften die Veranstalter der finanziell sehr gut dotierten US-Trendsport-Events aber registriert haben. Bösch will sich in dieser Saison für eine Einladung zu den X-Games Colorado aufdrängen.

  • Biel schlägt die Lions 5:2  

    Biel kam bei den ZSC Lions mit 5:2 zum ersten Auswärtssieg seit dem 31. Oktober und dem 3:2 nach Verlängerung in Ambri-Piotta. Der Leader aus Zürich unterschätzte die Bieler offensichtlich.

    Die Überheblichkeit der Lions kam nicht von ungefähr. Seit dem Auswärtssieg in Ambri hatte Biel in einem Dutzend Spiele mit einer Ausnahme immer verloren. Ausserdem erwiesen sich die Seeländer zuletzt in der Offensive als völlig harmlos: Bei den Niederlagen gegen Davos (1:5/h), Lugano (1:3/a) und Lausanne (1:2/h) gelang dem Team von Kevin Schläpfer jeweils bloss ein Tor. Im Hallenstadion skorten die Bieler vor 10'240 Zuschauern jedoch innerhalb von etwas mehr als 14 Minuten vier Tore vom 0:1 zum 4:1.

    Biels grosse Figuren waren der 23-jährige Mittelstürmer Gaetan Haas und der 32-jährige Goalie Simon Rytz. Haas erzielte nach 29 Minuten innerhalb von 45 Sekunden die Powerplay-Tore vom 0:1 zum 2:1. Aber auch bei den übrigen Bieler Toren spielte Haas eine entscheidende Rolle: Beim 4:1 komplettierte er seinen Hattrick, und vor dem 3:1, welches Eliot Berthon in Unterzahl erzielte, setzte er mit einem ungeahndeten Foul (Haken) Matthias Seger ausser Gefecht. Simon Rytz legte mit 47 Paraden die Basis zu Biels Überraschungssieg.

    Und die ZSC Lions? Die Zürcher führen zwar die Tabelle weiterhin mit vier Punkten Vorsprung an, auf den souveränen Herbst scheint aber dennoch ein komplizierterer Winter zu folgen. Die Lions verloren drei der letzten vier Spiele und nach zehn Siegen hintereinander erstmals wieder im Hallenstadion. An diesem Wochenende zeigte der ZSC im Derby in Kloten (1:3 am Freitag) und daheim gegen Biel die schwächsten Saisonleistungen. Ausserdem steht in den nächsten fünf Partien gegen Lugano (h), Bern (a), zweimal Davos (a und h) und nochmals Bern (Cup-Halbfinal) Topskorer Auston Matthews nicht zur Verfügung. Der 18-jährige Youngster bestreitet bis am 7. Januar mit den USA die U20-WM in Finnland. Matthews erwies sich auch gegen Biel mit einem Goal (1:0) und einem Assist als effektivster Zürcher.

  • Skispringen  

    Simon Ammann erreicht in Nischni Tagil (Russ) mit Rang 10 und Sprüngen auf 134 und 117,5 m seinen ersten Top-Ten-Platz des Winters. In Sachen Landungen kam Ammann allerdings keinen Schritt vorwärts. Eine Woche vor dem Heim-Weltcup in Engelberg heimste Gregor Deschwanden die ersten Weltcup-Zähler des Winters ein. Der Luzerner mag die Schanze in Russland. Dies hatte er bereits in der Qualifikation gezeigt. Mit zwei sauberen Flügen auf 120 und 123 m belegte er bei wechselhaften Bedingungen Platz 16.

    Als Sieger des Weltcupspringens liess sich Severin Freund (De) vor Peter Prevc (Sln) feiern. Freund beging mit seinem 20. Weltcupsieg ein kleines Jubiläum. Erstmals auf dem Weltcup-Podium stand der Norweger Joachim Hauer.

  • Langlauf  

    Dario Cologna weiss bei seinem Heimrennen in Davos nicht restlos zu überzeugen, das Schweizer Team insgesamt aber schon. Ein Trio läuft in die Top 15. Über 30 km in der freien Technik belegte Dario Cologna mit 1:45 Minuten Rückstand auf den Sieger und Weltcup-Dominatoren Martin Johnsrud Sundby (No) Platz 15. Cologna war bloss drittbester Schweizer. Toni Livers als starker 10. und Curdin Perl mit Platz 13 klassierten sich vor dem Schweizer Teamleader. Cologna erwischte weder den perfekten Tag, noch das beste Grüppchen auf der 5-km-Schlaufe. Auf den ersten drei Runden musste Cologna alles alleine machen.

    Sundby nahm Maurice Manificat (Fr) 20 Sekunden ab, mit knapp einer halben Minuten Rückstand schaffte es auch Anders Glöersen (No) auf das Podest.

  • Tennis  

    Roger Federer, der sich momentan in Dubai aufhält, hat einen schnellen Weg gefunden, nach Indien zu reisen. Dort will er an der International Premier Tennis League (IPTL) teilnehmen. Mal schauen, wie lange er mit «Lightning McQueen», dem Gefährt seiner Wahl aus dem Pixar-Film «Cars», für die Reise benötigt.


Erstellt: 18.01.2016, 08:16 Uhr

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