Sport
Lara Gut mit Zahnspange und Zuversicht
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 28.07.2010
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«Ich will dorthin, wo ich vor zwei Jahren war», sagt Lara Gut, die sich noch vor dem Beginn der letzten Saison im Training die Hüfte ausgerenkt hatte. Nach einem harten Winter, den sie mit Rehabilitation statt an den Olympischen Spielen in Vancouver verbrachte, ist sie wieder voller Zuversicht. «Ich bin zwar noch nicht mit Zeitmessung gefahren, aber mit der Vorbereitung bin ich genau gleich weit wie in den vergangenen Jahren», so Gut gegenüber Ski online. Sie habe vielleicht sogar einen kleinen Vorteil, da sie für einmal nicht die Müdigkeit eines Wettkampf-Winters in sich trage.
Lara Gut wirkt wie gewöhnlich selbstbewusst und entschlossen, trotzdem ist eine markante Veränderung an ihr zu sehen: Sie trägt jetzt eine Zahnspange. Von der Verletzung, die sie sich im vergangenen Jahr auf dem Gletscher von Saas-Fee zuzog, spüre sie nichts mehr, betont die 19-Jährige: «Ich bin zufrieden und habe keine Angst.
Weiter mit Karl Frehsner
Das erste Ziel ist der Weltcup-Auftakt in Sölden im Oktober, spätestens an den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen (7. bis 20. Februar 2011) soll sich das harte Aufbautraining, zu dem ein siebenwöchiger Konditionsblock im Sommer gehörte, in Form einer Goldmedaille auszahlen. Gold fehlt in Lara Guts Sammlung noch; sowohl bei den Weltmeisterschaften der Grossen als auch bei den Titelkämpfen der Juniorinnen holte die Tessinerin zweimal Silber.
Auf die Reise der Schweizer Nationalmannschaft nach Übersee verzichtet Gut, sie schleift zuerst am letztjährigen Unfallort Saas-Fee an ihrer Technik und begibt sich dann zum Speed-Training nach Zermatt. Ihr Bruder wird einen Teil der Vorbereitung mit ihr absolvieren, das Kommando führt weiterhin die österreichische Trainerlegende Karl Frehsner.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.07.2010, 16:15 Uhr








