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«Sie erhielten ein wenig Rechtsbeistand aus New York»

Aktualisiert am 14.02.2010

Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli konnte sich nach dem Verlust des America's Cup einige spitze Bemerkungen über die juristische Offensive von BMW Oracle nicht verkneifen.

1/8 Nach der Niederlage der Rückzieher: Ernesto Bertarelli will nicht mehr mitmachen.

   

«Gratulation an BMW Oracle. Ihr Boot war schneller. BMW Oracle hatte auch neben dem Wasser eine Strategie. Sie erhielten ein wenig Rechtsbeistand aus New York. Dies macht es für uns Europäer immer schwierig, während die Amerikaner daraus ihre Vorteile zogen. Auf dem Wasser war unser Boot zu wenig schnell. Doch wir kämpften als Team so hart wir konnten. Deshalb können wir diese Niederlage mit erhobenem Haupt akzeptieren. Ob Alinghi im America's Cup weitermacht, kann ich noch nicht sagen. Ich werde abwarten, in welche Richtung sich der Cup entwickelt und dann entscheiden.»

Larry Ellison (Teambesitzer BMW Oracle): «Ich bin so stolz auf dieses Team und ein Teil davon zu sein. Es ist fantastisch und ein unbeschreibliches Gefühl, diesen Cup nach einer solch langen Zeit in die USA zurückzubringen.»

James Spithill (Au), Skipper und Steuermann: «Das ist ein wundervolles Gefühl. Mit zwei problemlosen Siegen wurden wir für die ganze Arbeit belohnt, die wir in dieses Boot gesteckt haben. Den Sieg müssen wir den Bootsbauern, den Designern und allen, die uns unterstützt haben, widmen. Sie alle haben uns ein phantastisches Werkzeug gebaut.»

«Mehr mit einem Flugzeug denn mit einem Boot»

Brad Butterworth (Neus/Skipper von Alinghi): «Wir sind enttäuscht, dass alles schon nach zwei Regatten zu Ende ist. BMW Oracle kam mit einem Fortbewegungsmittel, das mehr mit einem Flugzeug denn mit einem Boot zu vergleichen war. Es war unglaublich.»

Loïck Peyron (Fr/Alinghi-Steuermann): «Das Team von BMW Oracle hat starke Leistungen gezeigt. Es arbeitete sauber. Sie haben ihre technologische Ausrichtung mit der strammen Segelführung perfekt umsetzen können.»

Pierre-Yves Jorand (Sz), Coach bei Alinghi: «Wir waren am Limit und konnten nicht mehr herausholen. BMW Oracle hat einen sehr guten Job gemacht und mit Sicherheit ist dieses Flügelsegel eine starke Waffe.»

Bruno Troublé (Gründer und Organisator des Louis Vuitton Cup): «Es gab kein richtiges Match zwischen den beiden Teams, auch wenn Alinghi-Steuermann Loïck Peyron am Sonntag seine Sache gut machte. Doch die Amerikaner waren einfach zu stark. Dieser Sieg befriedigt mich. Ich hatte immer schon den Eindruck, dass BMW-Oracle-Besitzer Larry Ellison den Cup mehr respektiert als Ernesto Bertarelli von Alinghi. Sollten bei der Cup-Austragung eine Rückkehr zu Einrumpf-Booten mit mehreren Herausforderern erfolgen, würde Louis Vuitton wie früher die Ausscheidungsregatten organisieren. Ich gehe allerdings davon aus, dass diese Wettfahrten dann nach dem Willen des Titelverteidigers in den USA durchgeführt würden.»

(si)

Erstellt: 14.02.2010, 22:13 Uhr

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Stand: 26.05.2012 17:02
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Stand: 27.05.2012 13:14
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Stand: 27.05.2012 13:11
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Stand: 25.05.2012 09:25
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28.0511:00Federer - Kamke
Stand: 25.05.2012 15:24
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