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Wie das Tankverbot die Formel 1 interessanter macht
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 09.03.2010
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Pastor Maldonado | Williams | 1:39:09.145 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | +3.100 |
| 3. | Kimi Raikkonen | Lotus | +3.800 |
| 4. | Romain Grosjean | Lotus | +14.700 |
| 5. | Kamui Kobayashi | Sauber | +1:04.600 |
| 6. | Sebastian Vettel | Red Bull | +1:07.500 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:17.900 |
| 8. | Lewis Hamilton | McLaren | +1:18.100 |
| 9. | Jenson Button | McLaren | +1:25.200 |
| 10. | Nico Hülkenberg | Force India | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 61 |
| 2. | Sebastian Vettel | Red Bull | 61 |
| 3. | Lewis Hamilton | McLaren | 53 |
| 4. | Kimi Raikkonen | Lotus | 49 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | 48 |
| 6. | Jenson Button | McLaren | 45 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | 41 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 35 |
| 9. | Pastor Maldonado | Williams | 29 |
| 10. | Sergio Perez | Sauber | 22 |
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Vor 16 Jahren wurden die Tankhalte in der Formel 1 wieder erlaubt, weil man glaubte, die Rennen würden dadurch wieder interessanter. Und die Sicherheit war dank kontrollierter Durchflussmenge und verbesserten Tankanlagen auch deutlich verbessert. Die Stopps an der Tankstelle liessen die Formel 1 schliesslich zum modernen Schachspiel verkommen; und dieses beherrschten zu seiner Blütezeit Michael Schumacher, Ross Brawn und Ferrari am besten. Überholmanöver fanden kaum noch statt. Die Positionswechsel passierten quasi in der Boxengasse.
Dass die Fahrer nun mit einer Tankfüllung auskommen müssen, minimiert nun die Boxenstopps. Die Piloten müssen noch immer beide zur Verfügung gestellten Reifenmischungen im Rennen fahren und deshalb zumindest einmal an den Boxen anhalten. Die Stopps werden jedoch nur noch rund zwei Sekunden – Red Bull hat einen Vorsaisonrekord von 1,8 Sekunden aufgestellt – dauern.
«Nicht die besten Reifen»
Und die Reifen rücken auch sonst mehr ins Zentrum. Sie müssen länger halten, und sie werden – weil mit vollen Tanks gestartet wird – vor allem zu Rennbeginn mehr beansprucht. Adrian Sutil, der Force-India-Pilot, glaubt, dass künftig die ersten zwei, drei Runden entscheidend sein werden. In dieser Phase sollten die Fahrer schonend mit den Gummis umgehen, um kein Graining zu riskieren. «Es sind nicht die besten Reifen, die wir je hatten, aber das macht es für das Publikum interessanter», meint Red-Bull-Pilot Mark Webber.
Nicht nur die Reifen werden durch das zusätzliche Gewicht beansprucht. «Die Bremsen mit leerem Tank im Qualifying zum Arbeiten zu bringen und dann am nächsten Tag mit 200 Kilo mehr nicht kaputt zu machen in den ersten 15 runden, das wird eine riesige Herausforderung», erklärte der frühere Formel-1-Pilot Gerhard Berger im österreichischen Sender «Servus TV». Der Fahrer rücke mehr ins Zentrum, vermutet der Österreicher. «Er muss die Reifen schonen und mit 160 bis 200 kg Benzin umgehen können.»
«Interessante Zweikämpfe»
Die Fahrer, die sich im Qualifying in den Top Ten der Startaufstellung klassieren, müssen zum Rennen ausserdem mit jenen Reifen starten, die sie bei ihrer schnellsten Runde montiert hatten. «Das hat interessante taktische Auswirkungen», orakelt Berger. Webber, einer der besten Qualifier im Formel-1-Feld, sieht das hohe Benzingewicht «als sehr grosse Regeländerung». Die Rennen würden besser werden, ist der Australier überzeugt. «Es wird interessantere Zweikämpfe geben.» (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.03.2010, 16:43 Uhr




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