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Ammann schliesst Tournee versöhnlich ab

Aktualisiert am 06.01.2016 2 Kommentare

Simon Ammann springt in Bischofshofen auf den achten Rang. Damit beendet der Toggenburger die Vierschanzen-Tournee ermutigend.

Ein mehr als respektables Ende: Simon Ammann steigert sich in Bischofshofen – an jenem Ort, wo er verunfallt war. (6. Januar 2016)

Ein mehr als respektables Ende: Simon Ammann steigert sich in Bischofshofen – an jenem Ort, wo er verunfallt war. (6. Januar 2016)
Bild: Matthias Schrader/Keystone

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Peter Prevc gewinnt erstmals die Vierschanzentournee. Der 23-Jährige siegt auch beim vierten Springen in Bischofshofen und entscheidet so das erste Saisonhighlight auf überlegene Weise für sich. Prevc, der zweite slowenische Sieger nach Primoz Peterka (1997) bei der prestigeträchtigen deutsch-österreichische Tournee, stand nach allen vier Springen auf dem Podest – in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck wie in Bischofshofen als Sieger. Zum Auftakt in Oberstdorf, als er Dritter geworden war, war er im Finaldurchgang durch die wechselnden Windverhältnisse benachteiligt worden.

Prevc ist der 15. Springer, der als Gesamtsieger mindestens auf drei der vier Schanzen gewinnen konnte. Zuletzt war dies dem Österreicher Wolfgang Loitzl vor sieben Jahren gelungen. Am Ende betrug sein Vorsprung in der Gesamtwertung auf den auch in Bischofshofen zweitplatzierten Deutschen Severin Freund 26,5 Punkte.

Ein verheissungsvoller Sprung

Für Simon Ammann endete die Vierschanzentournee mit dem besten Weltcup-Ergebnis in diesem Winter. Mit Weiten von 136 und 132 m klassierte sich der Toggenburger auf der Paul-Ausserleitner-Schanze im 8. Rang und stiess in der Gesamtwertung auf den elften Platz vor. Insbesondere im ersten Durchgang war Ammann ein starker Sprung gelungen, sodass er im Auslauf zurecht die Fäuste ballen konnte. Noch vor einem Jahr war der verfache Olympiasieger an gleicher Stelle schwer verunfallt. Gregor Deschwanden, der zweite Schweizer Starter, enttäuschte mit 108 m und schied nach dem ersten Durchgang als Vorletzter aus.

Mit seinem nunmehr sechsten Saisonsieg baute Prevc auch die Führung in der Weltcup-Wertung weiter aus. Sein Vorsprung auf den auch hier zweitplatzierten Freund beträgt mittlerweile 205 Zähler. Ammann ist als bester Schweizer im 15. Rang klassiert. (fal/si)

Erstellt: 06.01.2016, 19:57 Uhr

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2 Kommentare

Bruno Froehlich

06.01.2016, 19:57 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Grossartig Leistung von Simi, ausgerechnet auf der Schanze die ihm vor einem Jahr den fuerchterlichen Sturz bescherte. Immer wieder staunenswert, wie Athleten solche Schreckmomente wegstecken, in diesem Jahr erwischte es im Probesprung den Deutschen Freund, der unbeeindruckt grosse Weiten sprang, den zweiten Tourné-Rang verteidigte. Skispringer scheinen keine Nerven oder die aus Drahtseil zu haben Antworten


Ralf Kannenberg

06.01.2016, 21:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Das war zweifelsohne für Simon Ammann aus psychologischer Sicht ein unheimlich wichtiges Ergebnis, dass ihm auf der Schanze, auf der er vergangenes Jahr so fürchterlich gestürzt war, nun mit dem ausgezeichneten 8.Rang sein bestes Saisonergebnis erzielen konnte. Für Gregor Deschwanden sieht die Tournee zwar enttäuschend aus, aber: bei den versammelten Besten schaffte er dreimal die Qualifikation ! Antworten



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